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Start für Bio-Wende in öffentlichen Einrichtungen im Burgenland

(© Greenpeace/Mitja Kobal)
(© Greenpeace/Mitja Kobal)

Im Mai erst veröffentlichte Greenpeace ein Ranking über gesundes Essen in Österreichs Schulen und Kindergärten. Dabei landete Wien mit großem Abstand auf auf dem ersten Platz. Den unrühmlichen letzten Platz teilte sich das Burgenland mit Tirol. Bewertet wurden damals die Regionalist der verwendeten Lebensmittel, die biologische Produktion und die Reduktion von Fleisch v.a. aus Massentierhaltung, teilweise aus unbekannter Herkunft. Diese Studie ging damals auch durch alle Regionalmedien und vielleicht hat das den Druck erhöht nun doch recht schnell zu handeln. (Pressemeldung vom Mai)

 

Jetzt gibt es einen neuen Bericht vom 15.11, der mich sehr gefreut hat mit der Schlagzeile: Große Erfolg für Bio im Burgenland

Im Burgenländischen Landtag wurde eine Bio-Wende beschlossen die besagt das bis 2021 mindestens die Hälfte aller Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen aus der biologischen Landwirtschaft stammen müssen. Bis 2022 soll ein ähnlicher Plan auch für alle Gemeindeeinrichtungen umgesetzt werden. Die Finanzierung des Projekts wird durch ganz einfache aber wirksame Maßnahmen garantiert: Reduzierung von Fleisch in den Mahlzeiten, weniger Abfall bei den verwendeten Lebensmittel und mehr regionales und saisonales Obst und Gemüse.  Damit nimmt das Burgenland eine Vorreiterrolle ein und das ist etwas was mich stolz auf unser Bundesland macht. Initiiert und maßgeblich vorangetrieben wurde der Aktionsplan von den Grünen und schlussendlich unterstützten alle Landtagspartein den Beschluss. Hoffentlich, aber ich bin optimistisch, ziehen auch die anderen Bundesländer nach. Denn eigentlich sollte es selbstverständlich sein unseren Kindern die bestmögliche Ernährung zu garantieren.  

 

 

 

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