<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Natur &amp; Tiere &#8211; Nachhaltig im Burgenland</title>
	<atom:link href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/category/initiativen/natur-tiere/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at</link>
	<description>Für ein gutes und nachhaltiges Leben</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Apr 2025 09:45:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2021/04/Logo_bgtranp_196x196-150x150.png</url>
	<title>Natur &amp; Tiere &#8211; Nachhaltig im Burgenland</title>
	<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Hof Sonnenweide</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/hof-sonnenweide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 09:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpullendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gnadenhof]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-bgld.at/?p=1580</guid>

					<description><![CDATA[Gnadenhof und Gemüsegärtnerei]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading" id="cc-m-header-12575978526"><strong><strong>Gnadenhof</strong></strong></h1>



<p>Über 120 Tiere leben auf dem Hof Sonnenweide in Weppersdorf. Die Tiere sind auf dem Hof, weil sie nicht mehr gebraucht, gewollt oder aus anderen Umständen nicht bleiben konnten. Elisabeth und Andreas Nussbaumer ermöglichen den Tieren ein gutes Leben und kümmern sich um eine artgerechte Haltung. Besonders schön finden sie es, die Charakterzüge der Tiere kennen zu lernen, welche ansonsten am Speiseteller landen. Sie möchten eine Welt zeigen in der alle Lebewesen in Harmonie miteinander leben. Eine vegane Lebensweise liegt ihnen da sehr am Herzen.</p>



<p>Unterstützen könnt ihr die Tiere und den Hof, mittels einer Patenschaft oder Futterbeitrag.</p>



<p>Von 2021 bis 2024 gab es außerdem die Gemüsegärtnerei &#8222;Hof-Sonnenweide Paradiesgemüse&#8220;.</p>



<p><strong>Hof-Sonnenweide</strong><br>Elisabeth &amp; Andreas Nussbaumer<br>Rechtgraben 1<br>7331 Weppersdorf<br>Tel: 0676/649 66 53 <br>Mail: elisabeth@hof-sonnenweide.at<br><a href="https://www.hof-sonnenweide.at" target="_blank" rel="noopener">https://www.hof-sonnenweide.at</a></p>



<p><br></p>



<p><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Es muss ja Verzicht ned immer heißen, dass der Weh tun muss, sondern dass man dabei persönlich auch etwas gewinnt&#8220; &#8211; Juliane Bogner</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/es-muss-ja-verzicht-ned-immer-heissen-dass-der-weh-tun-muss-juliane-bogner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 15:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarorte & Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarort]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungslocation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3370</guid>

					<description><![CDATA[Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220; Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben. Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner! Zu Gast:Juliane Bogner, Organisatorin des Festivalgelände Wiesen, welches sich gerade in der Zertifizierungsphase für das österreichische Umweltzeichen &#8222;Green Location&#8220; befindet und im Juli 2021 ihr erstes Green Event veranstaltete.(Aufgenommen im April&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/es-muss-ja-verzicht-ned-immer-heissen-dass-der-weh-tun-muss-juliane-bogner/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Es muss ja Verzicht ned immer heißen, dass der Weh tun muss, sondern dass man dabei persönlich auch etwas gewinnt&#8220; &#8211; Juliane Bogner</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="podcastreihe-jeder-schritt-zahlt">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Juliane Bogner, Organisatorin des Festivalgelände Wiesen, welches sich gerade in der Zertifizierungsphase für das österreichische Umweltzeichen &#8222;Green Location&#8220; befindet und im Juli 2021 ihr erstes Green Event veranstaltete.<br>(Aufgenommen im April 2022)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://soundcloud.com/user-147650587/es-muss-ja-verzicht-ned-immer-heisen-dass-der-weh-tun-muss-sondern-dass-man-dabei-personlich-auch-etwas-gewinnt-juliane-bogner" title="„Es muss ja Verzicht ned immer heißen, dass der Weh tun muss“ – Juliane Bogner by Nachhaltig im Burgenland" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1258707724&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Juliane Bogner</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:00<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner, ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Juliane Bogner, Organisatorin des Festival Gelände Wiesen. Herzlich willkommen. Hallo. Das Festival Gelände Wiesen hat im Juli 2021 ihr erstes Green Event veranstaltet. Was war das und was heißt das für die Besucher?</p>



<p>00:29<br>Also die Veranstaltung heißt Artists, Drums and Fire, findet auch heuer wieder statt, heuer im Juni, damit auch Schulen und Kindergärten teilnehmen können.</p>



<p>00:38<br>Green Events hat uns schon immer fasziniert, deshalb auch, weil Wiesn so eingepättet ist in der Natur. Und sich meine Eltern auch als das Festgelände gebaut wurde, immer schon Gedanken gemacht haben, es soll jetzt nicht irgendein Blog darstellen in der Landschaft, sondern das soll sie natürlich gut integrieren. Deshalb haben sie geschaut zum Beispiel beim Bauen von den Gebäuden, dass die begrünte Dächer haben.</p>



<p>01:08<br>Nutzung hat für die Toiletten. Und jetzt haben wir geschaut Green Events, Green Location, was fehlt uns da eigentlich noch dazu. Und ein ganz ganz großer Punkt ist die Kommunikation. Festivals haben einen großen Vorteil, weil es wirklich eine breiten Wirkung haben. Wenn wir kommunizieren, wenn wir unsere Green Events Maßnahmen kommunizieren, motiviert es vielleicht auch andere.</p>



<p>01:34<br>Ein ganz großer Punkt ist die Besucheranreise, dass man die Besucher motiviert öffentlich anzureisen. In Wiesen ist der Bahnhof ungefähr einen Kilometer, eineinhalb Kilometer entfernt, das heißt da werden wir einen Shuttlebus einrichten. Und alle die sonst auch noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommen, können an einer Verlosung teilnehmen. Das heißt wirklich positive Anreize zu schaffen, dass sich die Leute auch schon zu Hause überlegen.</p>



<p>02:02<br>Was gehört zu einem Green Event dazu und wie komme ich dorthin? Wie vermeide selbst ich als Besucher auch meinen CO2-Fußabdruck? Ihr seid gerade dabei, euch für das österreichische Umweltzeichen für Green Location zertifizieren zu lassen. Was braucht man für so eine Zertifizierung? Da dahinter steckt eine große Datenbank vom Bundesministerium, die man befüllen muss.</p>



<p>02:27<br>Das sind so ungefähr 200 Fragen in verschiedenen Kategorien, die man beantworten muss und wo man natürlich auch Beweise hochladen muss. Wie schon gesagt, da geht es dann um Anreize vom Besucherstrom, also öffentliche Anreise. Da geht es auch um die Anreise der Musiker oder der Darsteller. Da geht es um Wasser, Wasserverbrauch.</p>



<p>02:53<br>Da geht es um ein Abfa um Recycling und noch viele weitere Punkte. Genau, und das geht heute nicht von heute nach morgen, sondern da muss man sich immer wieder neu einlesen pro Punkt und muss sich überlegen, wie setze ich das wirklich ideal um und wie beweise ich es auch, dass es in Wiesn so gemacht wird. Und wenn wir diesen Grundstock einmal gelegt haben,</p>



<p>03:19<br>und diese Zertifizierung für Green Location haben, dann ist es für unsere verschiedenen Veranstalter umso attraktiver und einfacher selbst ein Green Event umzusetzen. Wie nehmen das die Besucher auf? Den Wiesenbesucher gibt es nicht, sage ich jetzt einmal ganz salopp, weil es nämlich so viele verschiedene Genres gibt. Aber ich glaube, dass jetzt überhaupt in den letzten Jahren sehr das Bewusstsein dafür geschaffen wurde, dass sowas wichtig ist. Doch.</p>



<p>03:47<br>Also durchaus positiv. Ich hätte jetzt nicht mitbekommen, dass sich da irgendjemand darüber lustig macht oder da was zu kritisieren hat. Ich glaube, dass es immer immer wichtiger ist und wir merken auch, wenn wir in Kommunikation stehen mit potenziellen Veranstaltern, dass das immer ein großes Plus ist, wenn man sagt, okay, in Wiesn kann man halt auch wirklich einfach Green Events veranstalten. Mit der Zertifizierung und mit diesen…</p>



<p>04:16<br>Mit der Umstellung eigentlich, hat sich da etwas bei dir persönlich auch getan in Richtung Nachhaltigkeit? Natürlich, und darum mache ich sowas auch relativ gern, obwohl es natürlich zeitaufwendig ist, aber trotzdem mache ich dann immer wieder bewusst, was man eigentlich tut.</p>



<p>04:40<br>und wie man es verbessern könnte. Auch diese Zertifizierung, auch wenn es noch so zart ist, trotzdem macht man sich dann wirklich aktiv Gedanken und wie man es besser machen kann. Also ich finde das schon sehr, sehr wichtig. Gibt es eines dieser neuen Dinge, die dir jetzt einfallen? Ich glaube, die neuen Dinge, es ist halt, wenn man von der Organisationsseite kommt. Wir organisieren ja auch die Gastronomie am Festivalgelände.</p>



<p>05:09<br>Und da war uns hinter der Bar schon immer sehr wichtig, dass wir den Müll trennen zum Beispiel. Für die Besucherseite, wenn dann schon, was ich nicht, 8.000 Leute zum Beispiel kommen, das ist unsere Gesamtkapazität, dann redet man immer von Mülltrennung, weil man wirklich froh ist, wenn es ganz einfach sauber bleibt. Und da nehmen wir uns jetzt selbst ein bisschen strenger bei der Hand und sagen, na, trotzdem, wir bieten es den Besuchern wenigstens an, dass Müll getrennt werden kann.</p>



<p>05:35<br>Ob sie es dann annehmen oder nicht, ist je nach Festival verschieden und liegt dann trotzdem an der Verantwortung des Einzelnen. Aber dass wir trotzdem in solche Details dann auch mit Zeit und Energie investieren. Gab es interessante Erlebnisse jetzt vielleicht im Gespräch auch mit den Künstlern oder mit der Gastronomie oder wer auch immer bei euch jetzt mit Produkt verkauft oder anbietet?</p>



<p>06:02<br>Also mit den verschiedenen Catering-Unternehmen muss man dann auch Verträge abschließen. Und das Umweltzeichen sorgt dann ganz genau, was in diesen Verträgen oder schlägt vor, was in diesen Verträgen drinnen zu stehen hat. Und so kommt man halt dann wirklich ins intensive Gespräch auch mit.</p>



<p>06:19<br>Leute, mit denen man eigentlich schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet und kommt halt auch wieder drauf, okay, das oder das könnte man besser machen. Zum Beispiel, wenn man Ice-Creme verkauft, dass es dann nicht in einen Open-Cooler verkauft wird, sondern dass das wirklich geschlossen ist und so wieder Energie spart etc. Ein ganz großer Vorteil in Wiesn ist, dass die Energieversorgung, wenn wir schon bei dem Thema sind…</p>



<p>06:46<br>von Energie Burgenland bereitgestellt wird und somit sind wir sowieso ökostrommäßig abgedeckt. Und zusätzlich haben wir dann noch eine Photovoltaikanlage. Also es sind schon recht gute Rahmenbedingungen in der Hinsicht, weil Energie ist natürlich auch ein ganz, ganz großes Thema. Was vielleicht auch noch ist, also ein ganz, ganz großer Faktor ist die Kommunikation.</p>



<p>07:13<br>Und auch wenn man zum Beispiel Bio-Produkte anbietet oder regionale Produkte anbietet, nachhaltige Produkte anbietet, dass man das auch groß kommuniziert. Das ist das Wichtige. Damit die Leute halt wirklich aktiv mitbekommen.</p>



<p>07:30<br>Wo kommt jetzt dieses Produkt her, wenn das zum Beispiel der Feuerfleck ist, der was regional produziert wird, oder wenn das andere saisonale Produkte sind, dass man Speisekarten ausschreibt und dort auch wirklich dazu schreibt, vegan, vegetarisch, biologisch, regional oder saisonal. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Was ich gelesen habe, ihr habt ja eine spezielle Verarbeitung eures Regenwassers. Kannst du mir da Näheres erzählen? Ich finde das interessant.</p>



<p>07:59<br>Genau, also unsere Besucher-WCs sind im Jahr 1997 gebaut worden und da hat man gleich geschaut, dass man ein 54.000 Liter umfassendes Rege integriert. Und mit diesem Wasser werden die Toiletten gespült, genauso wie unsere Grünanlagen bewässert.</p>



<p>08:20<br>Und unsere Grünanlagen haben auch so einen Sensor. Das heißt, es wird auch wirklich nur bewässert, wenn es trocken ist. Das spart halt schon irrsinnig viel Wasser. Das heißt, wenn man aufs Festivalgelände kommt, ist unter einem ein riesengroßer Wassertank. Nein, nein, nein. Sozusagen, ja. Gab es irgendwelche Schwierigkeiten auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit für euch? Oder was hat sich besonders als schwierig hervorgetan?</p>



<p>08:46<br>schwierig in dem Sinn, dass es zeitaufwendig ist und dass das praktisch eine extra Aufgabe darstellt. Was man freiwillig macht, wo man dann sagt, das hilft dann vielleicht schon, dass man Aufmerksamkeit hat, bis die mediale Aufmerksamkeit auch ein bisschen der Werbefaktor dabei ist, aber was nicht jetzt eins zu eins wirklich zum Beispiel in Ticketverkäufe zu messen ist. Und einen Auftrieb haben wir bekommen, in dem wir 2015</p>



<p>09:15<br>haben wir Kontakt aufgenommen mit der Mata Bissmann damals, die verantwortlich war für ein EU-Projekt für energieeffiziente Festivals in Europa. Die hat praktisch Fallstudien gesucht in ganz Europa und hat sich verglichen, welche Festivals welchen Energieverbrauch haben und welche kreativen Lösungen, um energieeffizienter zu sein. Und wir haben damals die Mata angerufen und haben gesagt, weil sie ist eine Grazerin, haben gesagt, schaust du mal nach Wiesn? Wir…</p>



<p>09:43<br>Wir wären halt neugierig, wie wir im Vergleich zu anderen stehen. Und da haben wir uns zum ersten Mal wirklich hingesetzt und explizit aufgeschrieben, was es in Wiesn schon alles in Richtung Nachhaltigkeit eigentlich umgesetzt wurde, ohne dass wir es jeweils nach außen getragen haben. Das haben wir jetzt sammengeschrieben und sie ist dann wirklich gekommen und hat gesagt, das ist ja spitze, ja, also ist seit dem Spitzenfeld in Europa mit dabei, das gehört auf jeden Fall noch mit hineingenommen.</p>



<p>10:09<br>Das war dann schon die Endphase dieses EU-Projekts. Trotzdem hat es uns dann noch zu den Awards nach Barcelona eingeladen. Und wir sind auch in der Kategorie Star Venue dann noch nominiert worden. Und das war halt der Auftrieb, weil man sich, ok, da ist ja schon irrsinnig viel da, das gehört kommuniziert und man muss sich selber motivieren, dass man weitere Schritte setzt und im besten Fall motiviert man dann andere auch, was in diese Richtung zu tun.</p>



<p>10:37<br>Man muss ja dessen bewusst sein, dass ein Musikfestival, wenn es dann in die Tausende oder in die Zehntausende geht, natürlich ein ganz, ganz großer Energiefresser ist. Deshalb ist es so wichtig, dass sich die Branche einfach Gedanken macht. Wie kann man da energieeffizienter sein, wie kann man da umweltfreundlicher sein. Wir haben auch schon sehr, sehr lange das Mehrwegbecher-System in Wiesn. Also da gibt es keine Wegwerfbecher mehr. Und wir haben unsere eigene Becherwaschanlage vor Ort.</p>



<p>11:07<br>Die Becher werden wirklich dort gewaschen und müssen auch nicht wieder hin und her transportiert werden.</p>



<p>11:14<br>Gibt es nächste Schritte oder zukünftige Projekte, die ihr plant? Unsere Pilotveranstaltung ist das Artist Trumps &amp; Fire. Und natürlich wollen wir dann den Schritt gehen, dass wir sagen, das bleibt nicht die einzige Veranstaltung, die Screen Event zertifiziert ist. Ein Festival, das über drei Tage geht und jeweils 8000 Besucher pro Tag hat, ist natürlich eine ganz andere Dimension. Trotzdem eben mit dem Artist Trumps &amp; Fire wollen wir uns so ein bisschen</p>



<p>11:44<br>an das Thema herantasten. Und dann ist das Ziel, dass jede Veranstaltung in Wiesens, sei sie entweder klein, eintägig oder mehrtägig und groß, als Green Event stattfindet. Aber das ist Learning by Doing. Also das geht nicht von heute nach, von heute auf morgen, sondern ja. Festivals werden ja verbunden natürlich mit Übernachtung und mit Kampieren. Und…</p>



<p>12:11<br>Ich habe es dann erlebt, das war eh Anfang 2000er Jahre, Ende 90er Jahre, es sind irrsinnig viele Zelte, einfach nur liegen geblieben am Campingplatz. Das heißt, die Besucher haben sich nicht die Mühe gemacht, sie haben wahrscheinlich billig irgendwo ein Zelt gekauft und haben es dann wirklich stehen lassen. Und da waren wirklich sehr große Müllberge dann. Dem wollen wir auch entgegenwirken, indem wir jetzt ein Zelthotel anbieten. Das heißt, du kannst wirklich…</p>



<p>12:40<br>Beim Punk in Troubling machen wir das, das ist am 20. Mai unsere erste Veranstaltung. Da kommst du hin, also im Vorhinein kannst du dein Zelt buchen für zwei oder drei Personen. Und dann kommst du hin und dein Zelt wartet schon auf dich und wird genauso wieder abgebaut. Das heißt, die Zelte werden mehrmals benutzt und es ist viel weniger Müll da. Also auch das geht in diese Richtung. Das ist aber natürlich nicht das einzige Festival, das uns das anbietet, aber ich finde den Trend wirklich gut und wichtig.</p>



<p>13:10<br>Und dadurch, dass es Wiesen auch schon so lange gibt, jetzt sind teilweise Besucher bei uns, wo die Eltern schon in Wiesen waren. Und die holen dann die Besucher ab vom Zeltplatz und sagen, da schaut es ja aus wie einen Schweinestall.</p>



<p>13:27<br>So verlässt du Wiesn nicht, weil wir haben auch immer gescheit zusammengerammt und wo die Eltern dann wirklich mit dem Müllsack warten und sagen, na, du steigst erst ins Auto ein, wenn du ordentlich zusammengeräumt hast. Aber das ist halt das Schöne, weil es sich jetzt wirklich gene gibt, es gibt schon Verbindungen zu Wiesn. Und es gibt sehr, sehr viele Leute, die mit Wiesn ganz einfach eine gute Zeit verbinden.</p>



<p>13:52<br>Ich habe gelesen, du hast ja was völlig anderes studiert. Na, völlig anders, ist das nicht. Aber vom Bereich nach etwas nicht typisch Festival-mäßiges. Wenn du jetzt wieder vor dieser Frage stehen würdest, was du für eine Ausbildung machst, würdest du es wieder tun? Ja, doch, absolut. Also ich habe Kultur und Sozialanthropologie studiert. Das Thema meiner Diplomarbeit war aber dann norwegische Nationalparks.</p>



<p>14:22<br>und die rechte indigener Völker. Also ich finde gar nicht, dass es so weit weg ist, dadurch, dass Wiesen halt von Anfang an sehr multikulturell war. Das heißt, diesen völkerverbindenden Charakter hat ja Wiesen immer ausgezeichnet. Wir waren immer Menschenrechte und die Kombination mit Umweltschutz hat mich schon immer sehr interessiert. Und genau die Themen bringe ich eigentlich jetzt wieder ein. Also gar nicht so weit hergeholt.</p>



<p>14:50<br>Sprachen habe ich auch schon immer sehr gern gelernt und das braucht man bei uns auch absolut. Wenn man mit Musiker kommuniziert, also Englisch sowieso, dann probiere ich immer wieder ein bisschen Spanisch und Norwegisch einzubringen, aber das klappt noch nicht so. Bleiben wir lieber bei Englisch. Nachdem du jetzt selbst auch viel umgesetzt hast im Vera und wahrscheinlich auch im privaten Bereich, vieles auch bewusst erkannt hast, was du selbst schon umgesetzt hast.</p>



<p>15:20<br>Wie hättest du Tipps für jemanden anderen, der auch etwas umsetzen möchte, aber noch nicht ganz weiß wie? Ich glaube es ist ganz ganz wichtig, dass man sich nicht verboten setzt, sondern dass man sieht, dass man das Positive hervorstreicht. Ich zum Beispiel wirklich sehr wenig Fleisch. Ich tue das aber nicht, indem ich mich selbst quäle und sage ich darf den Schweinsbrot nicht zum Beispiel nicht essen, sondern ich habe halt einen Weg gefunden. Ich liebe die indische Küche.</p>



<p>15:50<br>Und es gibt so viele gute, schmackhafte vegetarische Gerichte ganz einfach. Und das kann man natürlich in jedem Bereich umsetzen. Es muss ja Verzicht.</p>



<p>16:06<br>nicht immer heißen, dass der wehtun muss, sondern dass man dabei persönlich was gewinnt. Ich habe jetzt auch Reportage gesehen über, oder eine Studie war das, wo sie Freiwillige gemeldet haben. Die haben gesagt, okay, sie fahren jetzt nicht mehr mit dem Auto. Ich bin auch weit davon entfernt. Aber die haben auch gesagt, rückblickend dann, sie haben wirklich Lebensqualität daran gewonnen.</p>



<p>16:29<br>weil es mit dem Radfahren oder weil es spazieren gehen, weil es Bewegungen in der frischen Luft machen. Und weil es dieser Stress teilweise auch ein bisschen wegfällt, wenn es deinen Rhythmus gefunden hast. Also ich glaube, man muss ganz einfach den positiven Gewinn dabei sehen und sich bewusst machen. Ja, danke Juliane für das tolle Gespräch und ich freue mich schon auf die nächste Inns. Immer willkommen in Inns. Danke.</p>



<p><a href="https://www.wiesen.at/info/greenwiesen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.wiesen.at/info/greenwiesen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Dass man Fleischprodukte bewusst isst und mit Respekt begegnet&#8220; &#8211; Julia und Johannes Steiger</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/dass-man-fleischprodukte-bewusst-isst-und-mit-respekt-begegnet-julia-und-johannes-steiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 15:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Lehrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3501</guid>

					<description><![CDATA[Julia und Johannes Steiger, Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebs "Von der Weide auf den Teller", bei der sie alle Schritte von der artgerechten Tierhaltung bis zur Veredelung ihrer Produkte selbst durchführen - und das aus tiefster Überzeugung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="podcastreihe-jeder-schritt-zahlt">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Julia und Johannes Steiger, Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebs &#8222;Von der Weide auf den Teller&#8220;, bei der sie alle Schritte von der artgerechten Tierhaltung bis zur Veredelung ihrer Produkte selbst durchführen &#8211; und das aus tiefster Überzeugung.<br>(Aufgenommen im Juli 2022)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://soundcloud.com/user-147650587/dass-man-fleischprodukte-bewusst-isst-und-mit-respekt-begegnet-julia-und-johannes-steiger" title="„Dass man Fleischprodukte bewusst isst und mit Respekt begegnet“ – Julia und Johannes Steiger by Nachhaltig im Burgenland" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1305746656&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Julia und Johannes Steiger</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:00<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner, ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Julia und Johannes Steiger, Inhaber des landwirtschaftlichen Betrieb &#8222;Von der Weide auf den Teller&#8220;, bei der sie alle Schritte von der artgerechten Tierhaltung bis zur Veredelung ihrer Produkte selbst durchführen. Und das aus tiefster Überzeugung.</p>



<p>00:24<br>Ihr seid beide berufstätig, dennoch habt ihr 2015 entschieden im Nebenerwerb Schafe zu halten und Fleisch- und Wurstprodukte selbst herzustellen. Wie hat sich das ergeben? Ergeben hat es hauptsächlich dadurch, dass wir hier einen landwirtschaftlichen Betrieb von Johannes&#8216; Eltern über gehabt haben, der schon stillgelegt wurde.</p>



<p>00:49<br>Das heißt, die Eltern haben früher Direktvermarktung gehabt, die haben einen Biobetrieb gehabt und sind mehr oder weniger in Pension gegangen und das ist alles leer gestanden. Und wir haben uns an die Frage gestellt, was wir damit machen und wie wir damit umgehen können, weil es ja schade drum ist, es waren Schl da, es waren kleine Ackergrundstücke sind vorhanden und eben ein Hof. Und deswegen haben wir uns überlegt, was könnten wir da machen,</p>



<p>01:19<br>im Nebenerwerb führen kann, was uns nicht zu viel Zeit kostet und trotzdem aber machbar ist, dass wir das nicht verfallen lassen, diese Gebäude. Und so hat das Ganze eigentlich gestartet. Was jedenfalls in Zukunft verfügen wäre, ist das…</p>



<p>01:36<br>30 Jahre am Hof Bio, Rindfleisch und Schweinefleisch vermarktet wurden und stets immer ein besonderes Augenmerk auf Tierwohl und Nachhaltigkeit gelegt wurde. 2015 haben wir den Hof übernommen und es waren sehr viele Räumlichkeiten vorhanden, jedoch waren die alle reno</p>



<p>02:02<br>Wir haben uns grundsätzlich einmal das Ziel gesetzt, das Wissen meiner Eltern zu archivieren. Weil die Eltern zwar gewusst haben, wie es funktioniert, aber das nie irgendwo aufgeschrieben wurde. Aus Erzählungen hat man es auch nie richtig definieren können, wie gehört es jetzt wirklich. Deswegen habe ich begonnen, in 2015 alle Rezepturen niederzuschreiben und habe parallel dazu europaweit Kurse besucht,</p>



<p>02:32<br>gegangen ist, jetzt Fleisch und Wurstprodukte ohne chemische Zusätze herzustellen. Diese Fähigkeit ist in Vergessenheit geraten und verlärmt worden in unserer Generation und deswegen bin ich da immer mehr ins Detail gekommen und immer mehr wiss, begierig gewesen, praktisch wie wir das am besten anstellen, weil es wäre unerlich schade, wenn dieses Wissen verloren geht. Meine Eltern nehmen das an, deswegen war das der erste an.</p>



<p>03:02<br>Der zweite Antrieb war, dass wir unseren Kindern diese Werte vermitteln wollten, wo Fleisch herkommt. Dass wir unsere Kinder bewusst ernähren, das ist eigentlich eine Grundvoraussetzung, ist aber sehr kostspielig. Insbesondere die Fleischprodukte, wenn man wissen will, wie es produziert worden ist und wie es hergestellt worden ist, das waren die Werte.</p>



<p>03:29<br>Wir wollten uns grundsätzlich selbst versorgen mit Fleisch. Das war eigentlich die Ziele, die wir uns gesteckt haben. Es ist ein bisschen mehr geworden. Unsere Freunde haben uns geraten oder empfohlen oder den Mut gemacht, das Fleisch und unsere Wurstprodukte zu vermarkten. Das ganze Fachwissen, das ich mir in zehn Jahren angeeignet habe, möchte ich jetzt in Workshops weitergeben.</p>



<p>03:59<br>waren unterschiedliche Interessenten. Deine Eltern hatten Rinder und Schweine. Wie kam ihr dann zu den Schafen?</p>



<p>04:09<br>Die Schafe, das war eine lange Ents Letztendlich war es der Zeitfaktor. Ein Schaf ist das Tier, das am wenigsten Zeit pro Tag in Anspruch nimmt. Deswegen haben wir uns für Schafe entschieden. Wir sind beide berufstätig in sehr erforderten Berufen. Und wir betrachten es teilweise auch als Ausgleich dieses erweiterte Hobby, sage ich mal.</p>



<p>04:38<br>So werde ich weiß, habt ihr keine Bio-Zertifizierung. Achtet aber schon auf den respektvollen Umgang mit den Tieren. Was steckt da dahinter? Wollt ihr noch zertifizieren lassen? Grundsätzlich ist es so, dass die biologische Haltung für uns eine Grundvoraussetzung ist. Es ist so, dass die Tiere bei uns biologisch gehalten werden. Wir sind aber ein sehr kleiner Betrieb.</p>



<p>05:03<br>Irgendwo stellt sich dann die Frage der Sinnhaftigkeit einer Biozertifizierung in so einer kleinen Größe des Betriebes. Es ist so, dass wir über das Biozertifikat hinaus arbeiten, dass wir die Einstellung zur Sache haben, aber dass es einfach unrentabel ist.</p>



<p>05:21<br>für uns eine Zertifizierung dann noch zu machen. Also es ist so, dass die Konsumenten, die wir haben, wir kennen eigentlich unsere Konsumenten sehr gut, also unsere Kunden. Wir machen auch immer Hochführungen, sie schauen sich die Schafe an auf der Weide, sie schauen sich&#8217;s an im Stall, sie wissen, wie wir die Tiere halten und das reicht für viele zu wissen. Sie sind regional, sie werden auch biologisch gehalten, aber wir haben kein Zertifikat dafür.</p>



<p>05:47<br>Was sehr wichtig war, was Julia gesagt hat, bei uns ist der Konsument der kritischste Kontrollewer. Bei uns kommt der Konsument, überzeugt sich selbst von dem Tierwohl, er zeigt sich über die Herstellung, er zeigt sich über den Geschmack und natürlich die Handschlagsqualität ist das größte Gut praktisch und das größte Lob und größte Feedback, was man eigentlich erlangen kann.</p>



<p>06:16<br>ohne die Verwendung von chemischen Zusätzen, hat man jetzt das unmittelbare Feedback, weil man natürlich weiß, es ist nicht möglich, aus industriell hergestellten Fleisch eine Wurst herzustellen, ohne chemische Zusätze. Das ist ja ein Zeichen dafür, oder ein unmittelbarer Feedback, dass das Fleisch in Ordnung sein muss.</p>



<p>06:42<br>aus hochgezüchteten Fleischteilen, die mit Futter zusetzen oder mit Wachstumsfördern versetzt sind, ist es unmöglich, ökologische Wurst herzustellen. Davor ist das ein Kreislauf und ich habe die ständige Qualitätskontrolle. Das erlebe ich selbst jeden Tag. So kann man das sagen. Ihr habt ja zwei Kinder. Wie nehmen die Kinder das auf?</p>



<p>07:10<br>Die Kinder sind eigentlich immer mitten drinnen. Also das geht gar nicht anders. Wir sind eine Großfamilie, es helfen bei uns immer alle mit. Von den Großeltern bis zu den Kindern. Ob es jetzt ist beim Schafescheren, ob es jetzt ist, dass wir auf der Weide draußen sind, wenn wir Zahn umstecken müssen, wenn uns wieder irgendwo ein Schaf auskommt, dass wir einfangen müssen, da müssen alle mithelfen und dabei sein. Und gerade der Größere interessiert sich auch schon für die Wurstproduktion, wie das funktioniert, da macht er schon seine eigenen.</p>



<p>07:40<br>Salame, Kreationen, das was er halt gern isst und versucht, er selber schon eine Gewürze dazu zu geben und ein bisschen zu verkosten, was er da neu probieren kann. Sie sind mit Freude dabei, auch wenn es manchmal auch mühsam ist. Es ist nicht so, dass sie immer begeistert sind. Sie sind oft auch, warum können wir jetzt nicht am Wochenende fortfahren oder warum können wir jetzt nicht.</p>



<p>08:05<br>Dann oder dann auf Urlaub fahren, wenn alle anderen das verlängerte Wochenende nehmen, dass sie sehen, dass die Landwirtschaft auch eine Mehrarbeit ist und mehr Zeit bedarf. Und dass, wenn man Tiere hat, das Leben doch eingeschränkter ist. Wenn man sich dann auch überlegen muss, kann ich wirklich zwei Wochen wegfahren, weil dann sind meine Tiere alleine. Aber das kriegen sie von Anfang an mit und ich glaube, das ist auch eine gute Entwicklung.</p>



<p>08:30<br>Ein guter Lerneffekt, dass sie sehen, von nichts kommt nichts. Man muss immer was dafür tun, dass man auch was hat. Wenn ich am Anfang das Tier halten muss, dann muss ich es schlachten, dann muss ich wurscht draus machen und dann habe ich was in meiner Jasenbox. Und das taugt uns eigentlich schon sehr, dass da die Kinder auch dabei sind und auch, wenn es manchmal mühsam ist, das aber auch akzeptieren und dann wieder mit Freude dabei sind. Wie ist es dann mit der Schlachtung? Macht sie das selbst?</p>



<p>08:55<br>Ja, geschlachtet wird bei uns am Hof selbst. Also ich habe alle gesetzlichen vorgesehenen Zertifikate dafür. Ja, geschlachtet wird bei uns nie. Es wird nie jetzt eine so abgestumpfte Routine. Es ist wie wirklich immer ohne Stress. Und jetzt bin ich wieder zurück. Wir haben den letzten Punkt. Fleisch- und Wurstprodukte kann ich nicht erzeugen mit unter Stress geschlachteten Tieren. Und ich habe wieder das Feedback.</p>



<p>09:25<br>dann weiß ich, es ist was falsch passiert. Deswegen ist das der Kreislauf, den ich vorher erwähnt habe. Geschlachtet wird bei uns, ja, einzeln, ohne Stress. Schlachtung ist notwendig, ja, wenn man Fleisch konsumieren will, aber erst mit ständigem Bewusstsein und Respekt vom Tier. Ja, ich denke mir, das ist eins der…</p>



<p>09:51<br>Wichtigste Dinge, die unser Betrieb auszeichnet oder auch unterscheidet zu anderen Betrieben, ist, dass der komplette Kreislauf bei uns am Hof bleibt und darum auch unser Name von der Weide auf den Teller. Weil es ist die, werden hier geboren, Dilemma. Sobald es groß genug sind, können sie dann auf die Weide raus, sind das ganze Jahr auf der Weide, kommen dann wieder in den Stall, sind dann wieder bei uns, kennen uns. Und bei der Schlachtung zum Beispiel geht mein Mann…</p>



<p>10:21<br>in den Stall reinstreichelt die Tiere und dann ist das innerhalb von einer Minute erledigt und die haben überhaupt keinen Stress gehabt, die Tiere. Die haben nicht gewusst, was auf sie zukommt. Es gibt keinen Verladestress, es gibt keinen Transportstress oder keine Angst vor einer fremden Umgebung, was ja sogar bei Bio betrieben möglich ist und sein kann, weil auch Bio-Fleisch wird ja meistens in einen Schlachthof geschlachtet.</p>



<p>10:46<br>Ich glaube, das ist auch der große Unterschied, dann können wir das sofort in unseren Kühlraumlichkeiten mit genügend Zeit lagern.</p>



<p>10:54<br>Es gibt sehr wenige Betriebe, die in Österreich selbst schlachten. Ganz wenige Fleischhaare, die das noch selbst machen. Deswegen werden sie wahrscheinlich auch mitunter gezwungen sein. Gewisse Bindemittel gewinnen gewisse Zusätze hinzuzugeben, die wir sie gänzlich ersparen bei uns am Hof. Und das ist eben das Besondere. Obwohl es sehr viel Aufwand ist. Es ist am Tag der Schlachtung oder innerhalb von zwei Stunden ein Warmbret herzustellen, ist sehr aufwendig.</p>



<p>11:24<br>und sorgt meistens für Kopfschütteln unter Personen vom Fachhättern. Aber es funktioniert, es funktioniert. Im Mittelalter ist es so gemacht worden, da hat es funktioniert, nur ist es in Vergessenheit geraten und wir machen es wieder so. Ja, da gehört natürlich auch dazu, dass man das Fell abzieht, dass man das dann auch reinigt. Fälle werden bei uns gegerbt. Genau, die bringen wir dann in eine Gerberei,</p>



<p>11:54<br>alle Teile des Tiers wirklich nutzt. Also es ist so, dass bei uns jetzt auch beim Schlachtvorgang danach wird das Tier aufgehängt, wird zerlegt und es werden bis auf die gesetzlich die gesetzlich vorgeschriebenen Teile, die nicht verwendet werden dürfen. Also beim Schaf zum Beispiel der Kopf ist aufgrund des BSE darf man das nicht verwenden. Das muss weggegeben werden oder am Magen und Totan. Aber alles andere wird verwendet von den.</p>



<p>12:23<br>Der Lunge, den mache ich ein Beuschel dann und koche das ein und verkaufe es. Da kommt das Herz rein. Dann gibt es Lammleber, das ganz super ist zum Verkochen. Die Nieren legen wir ein in Rotwein. Es gibt Leute, die das gerne mögen und es gibt sogar so Einzelpersonen, die die Lammhoden gerne essen. Also da bleibt wirklich kein Teil bei unseren Schafen über. Zuvor muss ich den korrigieren. Auch der Magen wird verarbeitet zu Kudeln.</p>



<p>12:53<br>Also…</p>



<p>12:54<br>Der Arschhalter bleibt wirklich nicht viel über und es ist nicht wirklich lukrativ, das Ganze zu verarbeiten, aber wir sind es unseren Tieren schuldig. In Beginnend tut das eigentlich schon jeder. Der Tierhaltebetrieb hat einen gewissen Prozentteil an Ausfällen. Das kann zum Beispiel sein, die Mutter hat ein Geburtsproblem und stirbt unmittelbar nach der Geburt.</p>



<p>13:24<br>dieses Colostrum, also die Colostrummilch nicht bekommt, ist das Tier tot in kürzester Zeit. Und das fällt in einen Distritalbetrieb unter Ausfall und wird geduldet. Wir dulden das nicht. Wir fahren um zwei in der Früh, wir fahren um vier in der Früh und um sechs in der Früh wollen wir eine Flasche machen. Und deswegen hat man natürlich zu dem Tier einen ganz anderen Bezug,</p>



<p>13:54<br>Deswegen werden wir die ja jetzt alles verwerten. Die Klauen, die Zehennägel, praktisch werden als Dünger verwendet. Das Fell wird medizinisch gegerbt. Auch natürlich ein Mehraufwand, aber wir scheuen den Mehraufwand nicht. Und was die Ule jetzt schon zuvor gesagt hat, die Hoden, die Nieren, Herz, Leber, Magen, Kudel, der Mist als Dünger, also wie gesagt, bis auf das Gehirn, das entsorgt werden muss.</p>



<p>14:23<br>Ihr gebt auch Workshops zur Wurstherstellung. Was lernen da die Teilnehmer bei euch? Wie eingangs erwähnt habe ich mir sehr viel Zeit investiert in die Fähigkeit zu erlernen, Wurst und Schinkenprodukte selbst herzustellen und dabei auf Zusatzstoffe zu verzichten. Warum wollte ich auf Zusatzstoffe verzichten?</p>



<p>14:51<br>Wir züchten Tiere, legen besonderes Wert auf die Fütterung, dann vermeiden wir jegliche Art von Futterzusätzen. Kein Kraftfutter, keinen Soja, keinen Mais und so weiter. Und dann habe ich das Problem, dass ich in der Wurstproduktion zusätzlich in zufügenden Wurst zu einem Fleisch schaffe, das was ich mit großer Liebe ein Jahr lang großgezogen habe.</p>



<p>15:20<br>Dieses ganze Fachwissen möchte ich gerne irgendjemand weiter vermitteln.</p>



<p>15:26<br>Interessant ist nämlich auch, welche Leute da zu unseren Workshops kommen. Also die Zielgruppen sind eigentlich komplett verschieden. Also das ist von Landwirten angefangen, die sagen, sie möchten das Arme probieren, so eine Wurst herzustellen oder Jäger, die versuchen, das Wildfleisch, eigene Würstel zu machen damit. Aber dann wieder ganz andere Personengruppen, die sagen, mich interessiert einfach, was drin ist in einer industriellen Wurst.</p>



<p>15:56<br>oder in einer biologisch hergestellten oder ökologisch hergestellten Wurst. Wie kann man das selbst produzieren zu Hause? Auch mit den einfachsten Mitteln, die ich zu Hause habe, irgendein Küchengerät, mit dem ich genauso einen Leberkäs machen kann. Und was auch immer mehr kommt, ist die Zielgruppe der Selbstversorger. Die Personen, die sagen, es könnte sein, dass ich irgendwann einmal keine Möglichkeit habe mehr zum Einkaufen, ich möchte mich selber versorgen können, ich möchte…</p>



<p>16:23<br>komplett auf mich gestellt sein und mir da alles selbst produzieren können. Und da gibt es auch immer mehr Leute, die das interessiert. Sogar aus der Szene, der Survival, haben wir schon Teilnehmer dabei gehabt, die wissen wollen jetzt, wie man Fleisch konserviert.</p>



<p>16:41<br>zu trocknen, zu konservieren, Wurst zu machen und dennoch nichts zu verschwenden. Und das geht es arbeitsähnlich. Und das Bewusstsein zu schaffen, was eigentlich industriell gefertigte Wurst hinter sich hat oder das Fleisch, welche Transporte, wie die Schlacht und Aar abläuft. Dass man Fleischprodukte bewusst isst und Bewusstsein schafft.</p>



<p>17:09<br>Welche positiven Erfahrungen haben Sie gemacht seit der Übernahme? Das Feedback unserer Konsumenten und auch das Feedback unserer Werkstufteilnehmer, die dann ganz anders aus diesem Junkiehof rausgehen und ganz anders ein Stück Fleisch essen.</p>



<p>17:27<br>Das ist eigentlich das Positivste, oder? Genau, eigentlich das, dass die Leute wirklich gekommen sind und so begeistert waren von unserem Fleisch, das wir eigentlich zuerst einmal nur für uns gemacht haben und dann wirklich gekommen sind und gesagt haben, das ist toll, es schmeckt auch gut und das ist halt auch so super funktioniert, würde ich mal sagen, weil das ist ja auch nicht selbstverständlich, dass so ein Familienbetrieb gut funktioniert. Hat die Übernahme etwas bei euch bewirkt, worauf ihr jetzt mehr achtet zum Beispiel?</p>



<p>17:58<br>In jedem Fall mehr achten tut man beim Fleischkonsum selbst. Wir haben auch nicht immer Zeit selbst erzeugt, das zu kochen. Aber Fleisch schmeckt definitiv woanders anders. Und man schmeckt den Unterschied ganz. Und je mehr man darauf achtet, desto weniger isst man natürlich Sachen, die man weiß, wie sie hergestellt sind.</p>



<p>18:24<br>Ich habe durch meine Interesse sehr viel erfahren, wie Fleischprodukte und Fertiggerichte erzeugt werden. Und große Fastfoodketten, die Fleisch erzeugen. Deswegen ist es schon sehr positiv, dass wir das jetzt haben.</p>



<p>18:45<br>Vielleicht wollten sie es, einige wollten es vielleicht gar nicht wissen, was da alles drin ist. Wir wissen es und wir betrachten es. Das ist ganz anders. Welche Tipps würdet ihr jemandem geben, der auch etwas in diesem Bereich tun möchte oder etwas umsetzen möchte für sich selbst oder eben als Konsument? Und was würdet ihr ihm raten? Ich weiß nicht, ob wir jetzt zu viel Zeit haben. Jede Menge.</p>



<p>19:15<br>möchte ich den Fleischkonsumenten, also den Konsumenten vom Fleisch mitgeben. Und zwar, erstens muss er mal sehr kritisch sein. Der kritische Fleischkonsument, der schaut auch, was er am Teller hat und isst auch weniger Fleisch. Das ist wirklich der zweite Tipp. Weniger Fleisch essen, davor hochwertiges Fleisch essen. Wenn er Fleisch isst, sollte er wissen, von wo das Fleisch herkommt.</p>



<p>19:44<br>regional, noch besser wäre, wenn er den Bauern selber erkennt und wenn er zumindest in den Stall schauen kann und sich davon selbst überzeugen kann. Es nutzt kein Siegel, der Welt ist so aussagreich kräftig wie praktisch der persönliche Kontakt zu jemandem, dem man vertraut. Dann kann er den Bauern fragen, wie das erzeugt wird, wie es gefüttert wird, wie die Tiere zu Tode kommen.</p>



<p>20:15<br>Aber noch besser wäre es natürlich, er kauft sich irgendwo an einen Bauernhof oder ein Bauernhaus und besucht unsere Workshops, weiß auf was darauf ankommt, hat vielleicht einige Tiere selbst und dann weiß er wie wertvoll das Fleisch ist. Dann wird mir das Fleisch ganz anders werden und ist ehrlich gesagt jetzt ein…</p>



<p>20:44<br>Gold zu vergleichen, oft zu wegen. Oder ihr kauft es einfach bei uns, das Fleisch.</p>



<p><strong>Nähere Infos unter: <a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/von-der-weide-auf-den-teller-jonkihof/">Von der Weide auf den Teller</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Es war irgendwie schon ein großes Abenteuer&#8220; – Natalie Moser</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/es-war-irgendwie-schon-ein-grosses-abenteuer-natalie-moser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 15:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt und Umgebung (inkl. Rust)]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Lehrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3596</guid>

					<description><![CDATA[Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220; Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben. Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner! Zu Gast:Natalie Moser, Seminar- und Lehrgangsmanagerin der Akademie Burgenland, welche sich inmitten ihrer Karrierelaufbahn für ein freiwilliges Umweltschutzjahres entschied.(Aufgenommen im August 2022) Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Natalie Moser&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/es-war-irgendwie-schon-ein-grosses-abenteuer-natalie-moser/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Es war irgendwie schon ein großes Abenteuer&#8220; – Natalie Moser</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="podcastreihe-jeder-schritt-zahlt">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Natalie Moser, Seminar- und Lehrgangsmanagerin der Akademie Burgenland, welche sich inmitten ihrer Karrierelaufbahn für ein freiwilliges Umweltschutzjahres entschied.<br>(Aufgenommen im August 2022)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://soundcloud.com/user-147650587/es-war-irgendwie-schon-ein-groses-abenteuer-natalie-moser" title="&quot;Es war irgendwie schon ein großes Abenteuer&quot; – Natalie Moser by Nachhaltig im Burgenland" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1339816801&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Natalie Moser</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:06<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner, ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Natalie Moser, Seminar- und Lehrgangsmanagerin der Akademie im Burgenland, welche sich inmitten ihrer Karrierelaufbahn für ein freiwilliges Umweltschutzjahr entschied. Herzlich willkommen! Hallo! Was hat dich bewogen, Ende 2014 das freiwillige Umweltschutzjahr zu machen?</p>



<p>00:30<br>Ja, es war damals so, ich war 27 Jahre alt, bin einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen und war damals nicht ganz zufrieden in meinem Job. Also ich habe in einer Agentur gearbeitet, habe mich um die Umsetzung von Onli gekümmert und nach ein paar Jahren im Job hat mir einfach die Sinnhaftigkeit gefehlt. Also ich habe…</p>



<p>00:57<br>Werbungen gemacht für große Konzerne, wo ich nicht unbedingt wusste, was dahinter steckt. Mir hat einfach die Sinnhaftigkeit meiner beruflichen Tätigkeit gefehlt. Und ich habe mich dann auf die Suche begeben, was ich denn machen könnte, was eben für mich sinnstiftend ist. Und es hat so circa ein Jahr, eineinhalb Jahre gedauert, weil ich habe einfach nicht das Richtige gefunden, dass ich jetzt sage, okay, das mache ich jetzt und dann kündige ich meinen Job und mache das.</p>



<p>01:24<br>Und als ich aber dann vom Freiwilligen Umweltjahr erfahren habe, da wusste ich eigentlich von der ersten Sekunde an, okay, das ist es jetzt. Das ist das, was ich machen möchte und das probiere ich jetzt einfach aus.</p>



<p>01:40<br>Hast du zu der Zeit schon eine eigene Wohnung gehabt? Ja, ich hab nicht mehr zu Hause gewohnt. Ich wohne noch immer im renovierten Haus meiner Urgroßeltern. Hast du das dann organisieren können? Du bist teilweise noch im Berufsleben gewesen. Wie schaut das denn so aus, wenn man das macht? Ja, ich hab mich zuerst, als ich vom Umweltjahr erfahren hab,</p>



<p>02:07<br>zuerst mal mit der Juge in Verbindung gesetzt. Die nennt sich kurz CHAMP. Und es war grundsätzlich so, es war schon Frühsommer und die Bewerbungsfrist für das Umweltjahr war im Februar oder März. Also ich war viel zu spät dran für diesen Durchgang quasi. Und ich habe mich dann mit der Juge in Kontakt gesetzt und habe ihnen meine Situation geschildert, also dass ich unzufrieden bin im Job, dass ich etwas Sinnvolles machen möchte, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte,</p>



<p>02:37<br>grünen Bereich, im Bereich Nachhaltigkeit zu arbeiten und welche Möglichkeiten es da für mich vielleicht gäbe, abseits vom Umweltjahr, weil ich wusste, ich bin schon viel zu spät dran, ob es da irgendwelche Möglichkeiten gibt. Ich wollte mich vernetzen, ich wollte einfach herausfinden, kann ich da was machen, gibt es da irgendwo was für mich. Und ich habe da relativ schnell einen Termin bekommen, bin dann raufgefahren nach Wien.</p>



<p>03:03<br>Und es war ein total super Gespräch, wo mir zuerst mal gesagt wurde, ich bin noch nicht zu spät, weil es gibt tatsächlich Einsatzstellen, wo man das Umweltjahr dann machen kann, die auch spät dran waren. Also es gab noch offene Stellen und wenn es mit der Einsatzstelle passt, dann könnte ich sogar schon im Herbst anfangen. Und dann war die Sache die, die du angesprochen hast, ich war ja schon berufstätig,</p>



<p>03:30<br>Geld verdient und beim Umweltjahr bekommt man ein sogenanntes Taschengeld. Es ist ja eigentlich auch gedacht für junge Menschen nach der Schule, die sich mal orientieren möchten, die vielleicht nicht gleich wissen, was sie studieren sollen, einfach ein Ja sich zu nehmen, um sich zu engagieren im Umweltbereich und um mal so ein bisschen Fuß zu fassen oder dann vielleicht auch herauszufinden, ok, was will ich studieren, was will ich später mal machen. Wie gesagt, es gibt beim Umweltjahr ein</p>



<p>04:00<br>Taschengeld und da hat sich dann schon die Frage gestellt, wie mache ich das finanziell. Also ich musste jetzt die Wohnung nicht finanzieren, aber ich muss trotzdem mein tägliches Leben halt finanzieren und da kam dann auch von von Jamb die Idee, dass ich doch eine Bildungskarenz machen könnte. Und im Rahmen der Bildungskarenz bekommt man, ich glaube, 50 Prozent von seinem Gehalt, wenn man eine gewisse Anzahl an EZTS vorweisen kann. Und dieser</p>



<p>04:28<br>begleitender Lehrgang vom Umweltjahr, der Bottom-Up-Lehrgang, da kriegt man ein paar EZTS, es sind aber nicht genug, um die Bildungskarenz zu bekommen. Und das heißt, ich musste noch was anfangen zum Studieren. Also es war alles für mich am Anfang nicht so einfach, das irgendwie geregelt zu bekommen. Wie mache ich das jetzt am besten? Ich habe mich dann an der BOKU inskribiert und habe dann im Endeffekt so…</p>



<p>04:56<br>Ich habe ein Semester, einen halben Semester Umwelt- und Bior studiert. Also ich habe diese Stud absolviert, damit ich eben dann genug EZTS zusammen bekomme, damit sich das mit der Bildungskarenz auch ausgeht. Also so habe ich das quasi dann geregelt, damit ich das freiwillige Umweltjahr überhaupt machen kann. Unglaublich.</p>



<p>05:20<br>Du hast ja gesagt, du warst schon recht spät dran, also es war eigentlich schon Sommer und im Herbst ist losgegangen. Genau. Hat das dann noch geklappt mit dem Inskribieren und den Eingangsprüfungen, das war alles noch in diesem kurzen Zeitraum? Ja, also es ist sich ausgegangen, dass ich eben mit meinem Arbeitgeber das vereinbare, dass ich jetzt in Bildungskarenz gehe. Wir hatten dann auch die Vereinbarung, dass ich nicht mehr zurückkomme, also dass sie den Platz nicht frei halten.</p>



<p>05:45<br>Weil ich wusste ja, ich will so was ganz anderes machen. Wir haben die Vereinbarung gehabt. Okay, ich kann in Bildungskarenz gehen und komme dann quasi nicht mehr zurück. Ja, ich habe mich, wie gesagt, an der BOKO inskribiert. Die Prüfungen und so weiter, die macht man ja unter dem Semester. Also das war dann irgendwann im Winter, bis dorthin ich mich vorbereiten konnte, dass ich dann die Prüfungen ablege, um eben die EZTS zu bekommen.</p>



<p>06:10<br>Aber ich musste mir natürlich auch eine WG organisieren in Wien. Ich bin ja dann auch deswegen nach Wien gezogen. Ja, es war ein sehr aufregender Sommer, sagt man so. Klingt sehr danach, ja. Ja, wie war denn das beim Bewerbungsprozess? War der schwierig, kompliziert? Gab es noch eine Prüfung, ob du das Umweltjahr machen konntest?</p>



<p>06:34<br>In dem Sinn eigentlich nicht. Also es wurden mir dann Einsatzstellen vorgeschlagen, die noch einen freien Platz haben, also die quasi auch ein bisschen später dran waren oder noch niemanden gefunden haben. Und ich habe mir die Einsatzstellen dann ausgesucht und hatte dann bei der Einsatzstelle, wo ich dann quasi das Freiwillige Umweltjahr gemacht habe, das war eine große österreichische Natur- und Umwe</p>



<p>07:00<br>Dort hatte ich ein Bewerbungsgespräch und ja, das hat auf Anhieb eigentlich alles gut gepasst, weil auch die Einsatzstelle selbst wollte auch jemanden, der sich schon im Bereich Websites, Online-Marketing auskennt, weil es ging da um eine Stelle, wo man mit jungen Menschen in der Umwe arbeitet und da musste eine Website her, da musste ein Newsletter her, da war allerhand…</p>



<p>07:28<br>was gebraucht wurde und da waren meine Fähigkeiten irgendwie super passend und ja, wie gesagt, das Bewerbungsgespräch ist ganz toll gelaufen und war dann sehr rasch einverstanden, dass ich das Umweltjahr in der Organisation dann auch absolvieren kann. Was waren das dann für Tätigkeiten, die du dann vor Ort gemacht hast? Oder vor allem am Anfang wird das dann, wenn man reinkommt, dann komplett neu so, hallo, jetzt bin ich da, was mache ich denn? Wie war das so für dich?</p>



<p>07:55<br>Ja, es war eine super Zeit bei der Organisation. Wir waren zu zweit, also quasi eine Praktikantin und ich, die das freiwillige Umweltjahr gemacht haben und eben der Abteilungsleiter von der Abteilung, die sich eben um die Jugendgruppe der Organisation gekümmert hat. Und ja, es war sehr schnell so, dass wir eigentlich ins Tun gekommen sind. Also wir haben Events für die Jugendlichen oder mit den Jugendlichen.</p>



<p>08:25<br>organisiert. Es war viel zu tun hinsichtlich Kommunikation nach innen, nach außen, also in der Gruppe selbst, aber auch nach außen. Es waren Plakate zum Gestalten. Weil es ist so, die Jugendgruppe macht sehr viele Projekte, sehr viele Events und mein Job war es, quasi die Jugendlichen dabei zu unterstützen, dass das Event dann auch gut läuft.</p>



<p>08:54<br>alles was ich dazu beitragen kann, eben hinsichtlich Kommunikation, dass ich Ihnen da einfach unter die Arme greife, dass Sie sich auf das Wesentliche auch im Projekt kümmern können. Im freiwilligen Umweltjahr habe ich gelesen, gibt es auch einen Lehrgang. Was lernt man da? Ja, es gibt einen begleitenden Lehrgang, der nennt sich Bottom Up. Das sind sechs Module.</p>



<p>09:21<br>Und das sind, ich glaube, zwischen drei und vier Tagen, die man dann gemeinsam verbringt mit anderen Personen oder anderen jungen Menschen, die auch das Umweltjahr in Österreich machen. Also man vernetzt sich auch untereinander super gut mit allen Leuten, die das Umweltjahr auch machen. Es ist immer wieder super spannend zu sehen, wer in welcher Einsatzstelle ist, wie es dort zugeht. Ja, man vernetzt sich einfach richtig gut in dem Lehrgang.</p>



<p>09:50<br>Ziel des Lehrgangs ist es, dass man eine gewisse Berufsorientierung erhält im grünen Bereich. Also man macht dann auch Exkursionen, man hat Vorträge. Und ein großer Fokus liegt auch auf Umwe Also wie gehe ich es an, dass ich mein eigenes Jugendumweltprojekt erfolgreich umsetzen kann.</p>



<p>10:20<br>umzusetzen. Man lernt, wie finde ich Sponsoren, wie plane ich meine Tätigkeiten, welche Schwierigkeiten gibt es vielleicht. Im Zuge dieser sechs Module startet man bei der Ideenfindung, was kann ich überhaupt machen, was möchte ich gerne machen mit meinem Umweltprojekt. Dann formieren sich so ein bisschen die Teams. Man ist nicht alleine, man arbeitet in einem Team.</p>



<p>10:46<br>Und in den sechs Modulen arbeitet man quasi kontinuierlich an dem Projekt. Man trifft sich natürlich auch außerhalb des Lehrgangs, um dann sich abzustimmen und daran zu arbeiten. Und am Schluss setzt man das Umweltprojekt quasi um und es gibt dann auch noch eine Absc wo man sein Projekt dann auch präsentieren kann. Das heißt, du hast auch ein Projekt gemacht? Genau, ja. Magst du mit der Fahrt zählen? Genau. Also wir waren zu zweit im Team.</p>



<p>11:14<br>Und wir haben uns überlegt, okay, was interessiert uns, was möchten wir gerne machen? Und wir sind dann irgendwie zum Thema städtische Grünflächen gekommen und wir haben damals beide in der Nähe vom Augarten gewohnt und es ist ein wunderschöner Park in Wien und wir wollten uns, wir wollten einfach mehr darüber erfahren und das auch weiter vermitteln. Also…</p>



<p>11:42<br>Wie schaut es aus im Augegarten? Wie ist das mit der Pflege? Wie ist das mit dem ganzen Drumherum? Was gibt es da Spannendes zu entdecken in dieser Grünfläche, in der man sich vielleicht täglich oder öfter mal aufhält? Was gibt es eigentlich noch zu entdecken, außer das, was man nicht eh schon sieht? Und da haben wir dann Stationen vorbereitet mit eben interessanten Inputs und Aktionen zum Thema Augegarten.</p>



<p>12:11<br>Wir hatten eine Station der Imker im Augarten, das wussten viele nicht, dass es einen Imker gibt. Da hatten wir Infos oder eben zur Pflege vom Augarten oder was es da vielleicht für interessante Baumarten gibt oder für interessante Tiere. Alles rund um den Augarten. Wir haben uns auch die Flaggdürme näher angeschaut, also der Augarten im Zweiten Weltkrieg.</p>



<p>12:38<br>Ja, und wir haben das zu einem interaktiven Rundgang zusammengepasst, um unseren Teilnehmenden quasi einen spannenden Nachmittag im Augearten zu ermöglichen. Das Wissen vom Augearten, hattet ihr das schon oder woher habt ihr die ganzen Informationen erfahren? Nein, das haben wir uns alles selbst zusammengesucht. Also wir waren auch mit der Aufsicht vom Augearten in Kontakt und wir haben uns das eigentlich alles selbst zusammengesucht, zusammen recherchiert. Wir haben eben auch mit dem Imker.</p>



<p>13:08<br>Kontakt aufgenommen und so weiter. Es war für uns eine total spannende Reise und wie gesagt, die spannendsten Infos haben wir dann eben in den Rundgang dann hineingenommen. Wie lang war dein freiwilliges Umweltjahr? Das waren insgesamt zehn Monate. Wie fandest du es jetzt im Nachhinein gesehen? Hat es sich gelohnt? Ja, auf jeden Fall. Also weil mein freiwilliges Umweltjahr zu einer Festanstellung geführt hat.</p>



<p>13:37<br>Also ich war eben diese zehn Monate in meiner Einsatzstelle und es hat sich recht bald hera dass ich dort länger bleiben kann. Also es hat einfach so gut gepasst, dass mir dann relativ bald ein Job auch angeboten wurde. Das heißt, ich habe dann auch nach dem freiwilligen Umweltjahr 40 Stunden bei der Organisation angefangen zu arbeiten.</p>



<p>14:06<br>Wie hat deine Umgebung das aufgenommen, dass du das machst und einfach alles abbrichst und neu startest? Ja, also wie soll ich sagen, meine Umgebung wusste ja, dass ich nicht zufrieden war im Job und wusste, dass ich auf der Suche bin. Und ja, meine Eltern waren damals so, ja, du bist 27, du musst wissen, was du willst.</p>



<p>14:30<br>Und meine Freunde haben mich auch sehr unterstützt dabei und die konnten das verstehen und waren auch froh für mich, dass ich endlich das gefunden habe, was ich machen möchte. Und was waren die schönsten Erlebnisse in der Zeit? Also ich blicke super gerne aufs Freiwillige Umweltjahr zurück, weil es war irgendwie schon ein großes Abenteuer. Also wie gesagt, ich bin raus aus meinem alltäglichen Leben, aus meinem Job.</p>



<p>14:56<br>und habe dann natürlich super viele Leute kennengelernt. Ich habe endlich das Gefühl gehabt, dass ich meinen Beitrag leisten kann, jetzt mit der Tätigkeit in der Natur- und Umwe Ja, es war, wie gesagt, eine irrsinnig schöne Zeit. Und wenn ich jetzt sagen müsste, okay, auf was ist so ein Moment, wo ich mich gern daran zurückerinnere.</p>



<p>15:23<br>Da ist mir dann gleich eingefallen, zum Abschluss von dem Bottom-Up-Lehrgang, da ging es sehr stark um Selbstreflektion, sehr stark um Pers auch, dass man das Ganze, was jetzt in den letzten Monaten passiert ist, mal Revue passieren lässt. Und es war dann Aufgabe zum Schluss, dass man eine Nacht alleine mit dem Schlafsack und einer Plane im Wald verbringt. Also mal wirklich raus aus der Komfortzone.</p>



<p>15:52<br>Also ohne Handy, ohne allem einfach, ich und die Natur im Wald eine Nacht lang mit Schlafsack und Plane. Das habe ich bis dorthin noch nie gemacht. Es gibt Menschen, die das vielleicht regelmäßig machen, ich weiß es nicht, aber in unserer Gruppe war niemand dabei, der das schon mal gemacht hat. Und es war eine sehr spannende Erfahrung, das mal gemacht zu haben. Ich kann mir vorstellen, das bindet sehr an die Natur.</p>



<p>16:18<br>Genau, absolut. Man ist wirklich ganz entkoppelt von allem, was das alltägliche Leben mit sich bringt. Man ist wirklich eins mit der Natur und das war eine wirklich schöne Erfahrung.</p>



<p>16:31<br>Ich schätze, dass dich im Vorfeld ja schon für Nachhaltigkeit interessiert, weswegen du ja auch in diese Richtung gegangen bist. Was hat sich für dich im Nachhinein zuvor verändert? Hast du dann nachhaltiger gelebt oder wie war das für dich? Also ich habe mich auf jeden Fall schon vorher interessiert für nachhaltigen Konsum, auch fürs Gärtnern. Ich habe dann einen Garten zu Hause, auch das Selbstversorgen habe ich super spannend gefunden.</p>



<p>17:00<br>Also das Interesse in diesem Bereich war schon sehr groß, weswegen das ja dann auch so gut gepasst hat. Rückblickend hat sich auf jeden Fall sehr viel verändert, weil ich einfach sehr viel Wissen hinsichtlich der Nachhaltigkeit aus meinem freiwilligen Umweltjahr mitgenommen habe. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt schon vegetarisch ernährt zum Beispiel.</p>



<p>17:28<br>Und ja, da ging es mehr um Tierwohl, dass ich keine Tiere mehr essen wollte. Und ziemlich schnell bin ich dann aber draufgekommen, eben auch durch die Arbeit in der Einsatzstelle, was für einen Impact eigentlich vegetarische Ernährung auf den ökologischen Fußabdruck von einem selber hat. Also dass das nicht nur gut ist fürs Tierwohl, sondern auch, dass das auch wirklich einen Impact hat auf die Umwelt, wenn man sich vegetarisch ernährt. Also das war auch sein Schlüsselerlebnis.</p>



<p>17:57<br>das mich dann bestärkt hat, auch weiterhin vegetarisch mich zu ernähren. Findest du jetzt das freiwillige Umweltjahr nur typisch, was für jemanden ist, der direkt von der Schule kommt? Oder würdest du das auch empfehlen für jemanden, der jetzt mitten im Berufsleben steht? Also auf jeden Fall würde ich es allen jungen Menschen empfehlen, die jetzt aus der Schule herauskommen und eben noch unsicher sind, was sie weiter machen möchten, weil das ist einfach</p>



<p>18:26<br>eine Superorientierung. Wie gesagt, man knüpft Kontakte, man ist automatisch dann irgendwie so in der grünen Szene drinnen. Ich glaube auch, dass einem vielleicht mehr Möglichkeiten offen stehen oder dass man zumindest von den Möglichkeiten, die man hat, besser erfährt. Ich glaube, es macht sich auch gut im Lebenslauf, ehrlich gesagt. Es ist ein freiwilliges Engagement auch für die zukünftige berufliche Tätigkeit.</p>



<p>18:54<br>Ich kann es aber durchaus auch Leuten empfehlen, die sich beruflich umorientieren möchten. Wie gesagt, man kann das mit der Bildungskarenz gut unter einem Hut bekommen. Ich glaube, ich war damals so ziemlich die erste, die das im Rahmen, also die das Umweltjahr im Rahmen einer Bildungskarenz gemacht hat. Das war, glaube ich, damals auch für Jump so ein bisschen ein Experiment. Geht das überhaupt? Und ja, also ich kann es wirklich.</p>



<p>19:22<br>allen Leuten, die jetzt auch das Gefühl haben, hey, genau das ist, was ich machen möchte, wirklich nur empfehlen, einfach sich zu trauen und den Sprung zu wagen, das auch zu machen. Ja, vielleicht auch einen neuen Beginn wagen. Dann sage ich Dankeschön für das nette Gespräch mit dir und ich hoffe, wir haben dazu auch viel Information mitgenommen. Ja, das hoffe ich auch. Dankeschön.</p>



<p><strong>Nähere Infos unter: <a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wissen-erfahren/freiwilliges-umweltschutzjahr/" data-type="post" data-id="3320">Freiwilliges Umweltschutzjahr</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wilde Gärtner</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/wilde-gaertner-gattendorf-gols/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 08:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Neusiedl am See]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen & Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Lehrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3355</guid>

					<description><![CDATA[Verein zur Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt durch naturnahes Gärtnern]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Verein zur Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt durch naturnahes Gärtnern</h2>



<p>Der Verein &#8222;Wilde Gärtner&#8220; hat zum Ziel die Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt durch naturnahes Gärtnern. Ob Konzepte wie Permakultur, Natur im Garten oder einfach durch umsichtiges Gärtnern, durch naturnahes Gärtnern entstehen wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tierarten!</p>



<p>In unserem Verein ist jeder willkommen, der zur Erhaltung der Biodiversität, egal wie groß sein Garten auch sein mag, beitragen möchte. Der Verein bietet verschiedene Vorträge, Ausflüge und vor allem den Austausch mit anderen Naturgärtnern und Gärterinnen, um zu Lernen oder sein Wissen zu vertiefen. Wir setzen auf torf- und giftfreies Gärtnern und Nachhaltigkeit im Garten.</p>



<p>Folgende Veranstaltungen wurden schon durchgeführt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sensenmähkurs</li>



<li>Herstellung von Bokashi und Terra Preta</li>



<li>Blitzkurs-Obstbaumschnitt</li>



<li>Kompost richtig herstellen</li>



<li>Einführung Permakultur</li>
</ul>



<p>Interessiert? Nimm Kontakt mit uns auf! Wir halten dich mit unseren Veranstaltungen am Laufenden.</p>



<p><strong>Verein Wilde Gärtner</strong><br>Vereinssitz: Gattendorf/gols<br>wilde.gaertner@gmx.at<br><a href="https://www.wildegärtner.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.wildegärtner.at</a><br></p>



<p><strong>Ansprechpersonen</strong>:<br>Jennifer Hodosi, BA MA, <br>DI Angela Thüringer</p>



<p>Für Vereinsmitglieder gibt es ein eigenes Schild zum Aufhängen, eine Facebook und Whatsapp Gruppe.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemüse Ackerdemie</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wissen-erfahren/gemuese-ackerdemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 10:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Außerhalb]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt und Umgebung (inkl. Rust)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Lehrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3658</guid>

					<description><![CDATA[In der GemüseAckerdemie lernen Kinder, woher das Essen auf unseren Tellern kommt – auf der schuleigenen Ackerfläche, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>GemüseAckerdemie ist ein Bildungsprogramm für die 3. bis 6. Schulstufe welches Schülerinnen und Schüler für Natur und Nachhaltigkeit begeistern soll.</p>



<p>In der GemüseAckerdemie lernen Kinder, woher das Essen auf unseren Tellern kommt – auf der schuleigenen Ackerfläche, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern.</p>



<p>Die Kinder erfahren unmittelbar, wie aus einem Samenkorn eine knackige Karotte wird. Sie übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihren Acker und verstehen, welche Wirkung ihr Handeln hat. Auf dem Acker begreifen sie natürliche Zusammenhänge, blicken über den eigenen Tellerrand und erforschen aktiv ihre natürliche Umgebung. </p>



<p><strong>Das Ziel</strong></p>



<p>Eine junge Generation für Natur und Nachhaltigkeit begeistern!</p>



<p><strong>Wer darf mitmachen?</strong></p>



<p>Schulklassen der 3. bis 6. Schulstufe &#8211; Lehrer werden dabei versorgt mit Workshops, Begleitmaterialien und einem wöchentlichen Newsletter mit Acker-To-dos.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Laut Webseite sind es aktuell (November 2022) mehr als 1.350 Lernorte in Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgende Lernorte der Gemüse Ackerdemie sind bereits in Österreich vertreten:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hort der VS Wulkaprodersdorf Burgenland</li>



<li>Volksschule Viktor Kaplan Graz Stmk</li>



<li>VS Wiener Straße, Brunn am Gebirge NÖ</li>



<li>VS Rzehakgasse Wien</li>



<li>Evangelische Volksschule Währing – Lutherschule Wien</li>



<li>VS Klenaugasse Wien</li>



<li>Volksschule Pram OÖ</li>



<li>VS 40 Mengerschule Linz OÖ</li>



<li>VS 14 Weberschule Linz OÖ</li>



<li>Adalbert Stifter Praxisvolksschule Linz OÖ</li>



<li>VS 32 Keferfeldschule Linz OÖ</li>



<li>VS 46 Theodor-Grill-Schule Linz OÖ</li>



<li>Volksschule Mondsee OÖ</li>



<li>Orientierungsstufe der Diakonie Salzburg</li>



<li>Volksschule Elixhausen Salzburg</li>



<li>Volksschule Koppl Salzburg</li>



<li>Volksschule Thalgau Salzburg</li>
</ul>



<p><a href="https://www.acker.co/gemueseackerdemie-oesterreich" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite von Gemüse Ackerdemie</a><br><a href="https://www.instagram.com/gemueseackerdemie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Essbare Gemeinde &#8211; Obst sammeln erlaubt</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/essbare-gemeinde-obst-sammeln-erlaubt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Außerhalb]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt und Umgebung (inkl. Rust)]]></category>
		<category><![CDATA[Food Coops]]></category>
		<category><![CDATA[Güssing]]></category>
		<category><![CDATA[Jennersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Neusiedl am See]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpullendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Oberwart]]></category>
		<category><![CDATA[Teilen & Verschenken]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[Streuobstwiese]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3555</guid>

					<description><![CDATA[Was wäre, wenn du regionales Gemüse und Obst kostenfrei ernten könntest? Wenn auf öffentlichen Plätzen mehr Bäume stehen und dabei für Mensch und Tier von Nutzen sind? So eine Initiative ist die &#8222;Essbare Gemeinde&#8220;. Die erste essbare Gemeinde in Österreich, war die Gemeinde Übelbach (Stmk). Über ihren Obst- und Gartenbauverein legten sie nach und nach&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/essbare-gemeinde-obst-sammeln-erlaubt/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Essbare Gemeinde &#8211; Obst sammeln erlaubt</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was wäre, wenn du regionales Gemüse und Obst kostenfrei ernten könntest? Wenn auf öffentlichen Plätzen mehr Bäume stehen und dabei für Mensch und Tier von Nutzen sind? So eine Initiative ist die &#8222;Essbare Gemeinde&#8220;.</p>



<p>Die erste essbare Gemeinde in Österreich, war die Gemeinde Übelbach (Stmk). Über ihren Obst- und Gartenbauverein legten sie nach und nach kleine essbare Plätze an und 2013, mit der Umgestaltung des Spielplatzes in eine &#8222;Essbare Landschaft&#8220;, wurde die 1. essbare Gemeinde geschaffen.</p>



<p>Bei einer essbaren Gemeinde werden auf öffentlichen Grund Obstbäume und -Sträucher gesetzt, aber teilweise auch Gemüse und Kräuter angebaut. Dieses Obst und Gemüse ist dann für alle öffentlich zugänglich und darf auch geerntet werden.</p>



<p>Mittlerweile finden sich weltweit unterschiedlichste Initiativen mit einem ähnlichen Konzept.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Idee hinter der essbaren Gemeinde</h2>



<p>Als Motivation hinter diesen Initiativen sind unterschiedliche Gründe zu finden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Öffentlicher Raum soll mehr bepflanzt werden</li><li>Mehr Bäume schaffen mehr Schatten und kühlen im Sommer ab</li><li>Mehr Diversität bei der Wahl an öffentlichen Grün, hilft auch bei der Diversität von Insekten, Vögeln und anderen Tieren.</li><li>Ressourcenschonung</li><li>Aktion gegen Lebensmittelverschwendung</li><li>Der Gemeinschaftsgedanke soll gefördert werden</li><li>Ein Obstbaum im eigenen Garten produziert oft zu viel von einer Sorte und zu viel für eine Familie, das kann damit besser aufgeteilt werden</li><li>Umgebung kulinarisch wahrnehmen und einen besseren Bezug zur Natur finden</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann geerntet werden?</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Obst</li><li>Beeren</li><li>Kräuter</li><li>Gemüse</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es Regeln zu beachten?</h2>



<p>Ja!</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bäume und Sträucher gut behandeln<br>Keine Äste abbrechen, Pflanzen ausgaben oder beschädigen</li><li>Obst und Gemüse nur für den Eigenbedarf ernten</li></ul>



<p>Wenn du bemerkst, dass eine Pflanze/Baum Wasser oder Pflege benötigt, darfst du dich um sie kümmern. Hier spielt der Gemeinschaftsgedanke eine große Rolle. Wenn du ernten möchtest, zeige Wertschätzung und nimm ein wenig Zeit in die Hand um deine zukünftige Ernte zu sichern &#8230; gießen, kaputte Äste stutzen, etc. Wenn jeder nur ein wenig Zeit schenkt, hat der Baum genug Pflege für eine tolle Ernte von der sich alle einen Teil nehmen dürfen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Bekannte Initiativen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">mundraub.org (Plattform und App)</h3>



<p>Ist die größte deutsche Plattform auf der Obstbäume, -Sträucher, Nüsse, Kräuter in einer Online-Map kartiert sind und auch selbst eingetragen werden können. Zusätzlich kann mit einer App darauf zugegriffen werden können um direkt in der Natur den genauen Ort zu finden.</p>



<p><a href="https://mundraub.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mundraub.org</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Obststadt (Wien und Wiener Neustadt)</h3>



<p>Die Idee der „Obstbäume für Alle“ kommt aus Wiener Neustadt, und erfreut sich dort seit vielen Jahren großer Beliebtheit. In Wien pflanzt der Verein „ObstStadt Wien“ gemeinsam mit engagierten Menschen Obstbäume in der Stadt, fördern, pflegen und vermehren Obstbäume für alle. Geerntet wird nach dem Fair Use Prinzip. </p>



<p><a href="https://wien.obststadt.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Obststadt Wien bzw. Fruitmap für Wien und Wiener Neustadt</a> </p>



<h3 class="wp-block-heading">fruitmap.at (Graz)</h3>



<p>Fruitmap.at ist eine Plattform für eine gemeinschaftiche Erntelandschaft. Indem öffentlich nutzbare Fruchtgehölze dokumentiert und kartiert werden, wird ein Teil der für jedermann zugänglichen Ressourcen im öffentlichen Raum sichtbar. Die Karte wurde aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der TU Graz für die Öffentlichkeit erstellt.</p>



<p><a href="http://fruitmap.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fruitmap.at (Graz u. Ostösterreich)</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weltweite Karten</h3>



<p>Auf fruitmap.org und fallingfruit.org finden sich mittlerweile weltweit Einträge zu frei zugänglichen Obst.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.fruitmap.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fruitmap.org (Weltweit)</a></li><li><a href="http://www.fallingfruit.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fallingfruit.org</a></li></ul>



<p></p>



<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/EssbareGemeindeGols/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Essbare Gemeinde Gols</a></p>



<p><a href="https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-lokales/oeffentliche-hochbeete-und-obstbaeume-in-pinkafeld_a3385410" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Essbare Gemeinde Pinkafeld</a></p>



<p><a href="https://www.uebelbach.gv.at/1-essbare-gemeinde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erste Essbare Gemeinde Übelbach</a></p>



<p><a href="https://www.permavitae.org/projekte/essbare-gemeinden" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Essbare Gemeinde Info von Verein permavitae</a><br>PermaVitae unterstützt „Essbare Gemeinden/Städte“ mit erfahrenen Projektplanern und –begleitern, sowie durch die Vernetzung verschiedenster Vereine und Bewegungen.</p>



<p><a href="https://www.garteln-in-wien.at/obst-im-oeffentlichen-raum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.garteln-in-wien.at/obst-im-oeffentlichen-raum/</a></p>



<p><a href="https://www.data.gv.at/anwendungen/fruchtfliege-obstbaume-auf-offentlichem-grund/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wien &#8211; Obstbäume auf öffentlichen Grund (data.gv.at &#8211; Datengrundlage für Fruchtfliege App)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freiwilliges Umweltschutzjahr</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wissen-erfahren/freiwilliges-umweltschutzjahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 09:56:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Außerhalb]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt und Umgebung (inkl. Rust)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Güssing]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Jennersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Neusiedl am See]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpullendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Oberwart]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Lehrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3320</guid>

					<description><![CDATA[Interessiert an Umweltschutz? Kennst du schon das freiwillige Umweltschutzjahr? Du interessierst dich für Umweltschutz? Du hast ein paar Monate Zeit und Lust dich zu engagieren, vielleicht neu zu orientieren? Oder du suchst nach einer Alternative zu Bundesheer oder Zivildienst? Das freiwillige Umweltschutzjahr (auch Umweltjahr genannt) funktioniert ähnlich wie das freiwillige Sozialjahr. Du kannst es als&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wissen-erfahren/freiwilliges-umweltschutzjahr/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Freiwilliges Umweltschutzjahr</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Interessiert an Umweltschutz? Kennst du schon das freiwillige Umweltschutzjahr?</strong></p>



<p>Du interessierst dich für Umweltschutz? Du hast ein paar Monate Zeit und Lust dich zu engagieren, vielleicht neu zu orientieren? Oder du suchst nach einer Alternative zu Bundesheer oder Zivildienst?</p>



<p>Das freiwillige Umweltschutzjahr (auch Umweltjahr genannt) funktioniert ähnlich wie das freiwillige Sozialjahr. Du kannst es als Ersatz für deinem Zivildienst nutzen oder einfach aus Interesse 6-12 Monate lang im Umwelt-, Naturschutz- und Nachhaltigkeitsbereich mithelfen &#8211; <strong>egal wie alt du bist!</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">Wie sieht so ein freiwilliges Umweltschutzjahr aus?</h1>



<p>Nach dem Bewerbungsverfahren beginnst du meistens September bis Oktober mit deinem FUJ in deiner Einsatzstelle. Zu dieser Zeit startet auch der FUJ-Lehrgang (6 Seminare) den du bis Juni des Folgejahres, während deiner Arbeitszeit besuchst. In diesem Lehrgang kannst du deine Fähigkeiten erweitern und dich mit anderen Freiwilligen vernetzen. Außerdem kannst du dir 8 ECTS an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik anrechnen lassen.</p>



<p>Schwerpunkte des Lehrgangs:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Persönliche Weiterentwicklung, Social Skills, Gruppendynamik</li><li>Ausbildungen und Berufsfelder im Umweltbereich</li><li>Skills für das weitere Berufsleben (z.B. Medienkompetenz und Online-Kommunikation)0</li><li>Umweltbildung: Vorträge, Workshops und Exkursionen</li></ul>



<p>Deine Hauptaufgaben findest du aber außerhalb des Lehrgangs, bei deiner Einsatzstelle. Dort findest du unterschiedlichste Tätigkeitsbereiche wie Tierpflege, landwirtschaftliche Tätigkeiten, Mithilfe bei Veranstaltungen, Pressearbeit oder Bildungsangeboten, auch Analysen, Forschung, Recherchearbeiten oder Betreuung von Menschen im Umweltbereich. Je nach Einsatzstelle können deine Aufgaben sehr unterschiedlich sein. Auf der Jugend-Umwelt-Plattform findest du alle Einsatzstellen inklusive Beschreibung, was dich erwarten wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mögliche Einsatzbereiche</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Allgemeiner Umweltschutz</li><li>Umweltbildung</li><li>Natur- und Artenschutz</li><li>ökologische Landwirtschaft mit Gemeinwohlzielen wie Kultur- und Landschaftsschutz und Erhaltung der Biodiversität</li><li>Tierschutz</li><li>Nachhaltige Entwicklung</li><li>Bewusstseinsbildung in der Entwicklungszusammenarbeit</li></ul>



<h1 class="wp-block-heading">FUJ als Zivildienstersatz</h1>



<p>Seit 2013 ist es möglich das freiwillige Umweltschutzjahr als Zivildienstersatz zu machen. Dazu musst du nach der Stellung eine Zivildiensterklärung abgeben und dich dann für eine FUJ-Einsatzstelle bewerben, welche FUJ als Zivildienst anbietet. Als Zivildienstersatz muss dein FUJ mindestens 10 Monate laufen.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Wie kann man sich anmelden?</h1>



<p>Die Anmeldung findet über die Trägerplattform <a href="https://www.jugendumwelt.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jugend-Umwelt-Plattform (JUMP)</a> statt. Dort kannst du dir die über 70 Einsatzstellen des FUJ ansehen und dir drei Wunsch-Einsatzstellen aussuchen. Bis Ende Feber (Restplätze jederzeit) bewirbst du dich dann direkt bei JUMP mit deinem Lebenslauf, Motivationsschreiben, ärztliches Attest und einem Foto von dir.</p>



<p>Im März und April finden dann Bewerbungsgespräche in den Einsatzstellen statt und bis Mai erhältst du Rückmeldung ob du bei einer deiner Wunsch-Einsatzstellen aufgenommen wirst.</p>



<p>Den Starttermin für dein freiwilliges Umweltschutzjahr machst du dir mit der Einsatzstelle aus, das ist flexibel.</p>



<p>Träger für das Freiwillige Umweltjahr werden vom Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft per Bescheid anerkannt. Zur Zeit ist die Jugend-Umwelt-Plattform einziger Träger für das FUJ.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Daten und Fakten zum freiwilligen Umweltschutzjahr</h1>



<ul class="wp-block-list"><li>Dauer: 6-12 Monate</li><li>Mindestalter: 17 Jahre (ja, auch noch mit 40+ möglich 😉 )</li><li>Zivildienstersatz: Ja, möglich mit mindestens 10 Monate Laufzeit</li><li>Im FUJ-Jahrgang 2022/23 bekommst du pro Monat € 255 netto an Taschengeld.</li><li>Arbeitszeit: 34 Stunden / Woche</li><li>Freistellungsanspruch (=Urlaub) von 2 Tagen pro Monat</li><li>Die Verpflegung im Ausmaß von mind. 2 Mahlzeiten täglich wird für dich übernommen.</li><li>Unfall-, Kranken-, Haftpflicht- und Pensionsversicherung ist dabei.</li><li>Familienbeihilfe wird weiter ausbezahlt.</li><li>Die ÖBB Vorteilscard 66 wird dir gesponsert.</li></ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2022/07/Logo-JUMP-Jugend-Umwelt-Plattform.png" alt="Logo JUMP Jugend Umwelt Plattform" class="wp-image-3538" width="343" height="191" title="Freiwilliges Umweltschutzjahr Logo JUMP Jugend Umwelt Plattform" srcset="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2022/07/Logo-JUMP-Jugend-Umwelt-Plattform.png 685w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2022/07/Logo-JUMP-Jugend-Umwelt-Plattform-300x167.png 300w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2022/07/Logo-JUMP-Jugend-Umwelt-Plattform-500x279.png 500w" sizes="auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px" /></figure></div>


<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weiterführende Infos über das freiwillige Umweltschutzjahr:</strong></h2>



<p><a href="https://www.jugendumwelt.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jugend-Umwelt-Plattform (JUMP) (www.jugendumwelt.at auch www.fuj.at)</a></p>



<p><a href="https://www.jugendumwelt.at/de/zivildienstersatz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FUJ als Zivildienstersatz &#8211; Jugend-Umwelt-Plattform</a></p>



<p><a href="https://www.zivildienst.gv.at/zivildiener/freiwilligendienste.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiwilligendienste als Ersatz für den Zivildienst &#8211; Zivildienstserviceagentur</a></p>



<p><a href="https://www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/hilfe_leisten/1/Seite.2980014.html" target="_blank" rel="noopener">Offizielle Information von oesterreich.gv.at</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klima- und Energie-Modellregionen</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/klima-und-energie-modellregionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 12:25:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3426</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Unabhängig von fossilen Energien&#8220; Das ist die Vision der 120 Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) in Österreich. 6 davon befinden sich im Burgenland. Die Regionen erarbeiten sich dabei ein Umsetzungskonzept, welches durch regelmäßige externe Audits geprüft wird. Außerdem hilft ein KEM-Manager vor Ort, bei der Koordination und treibt Bewusstseinsbildung voran. Das gesetzte Ziel möchten die KEM&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/klima-und-energie-modellregionen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Klima- und Energie-Modellregionen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Unabhängig von fossilen Energien&#8220;</p>



<p>Das ist die Vision der 120 Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) in Österreich. 6 davon befinden sich im Burgenland.</p>



<p>Die Regionen erarbeiten sich dabei ein Umsetzungskonzept, welches durch regelmäßige externe Audits geprüft wird. Außerdem hilft ein KEM-Manager vor Ort, bei der Koordination und treibt Bewusstseinsbildung voran.</p>



<p>Das gesetzte Ziel möchten die KEM erreichen in dem regionale Energie-Ressourcen stärker genutzt werden, der Energiebedarf gesenkt und die Nutzung effizienter gestaltet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KEM Projekte werden in folgenden Bereichen umgesetzt:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Erneuerbare Energie</li><li>Reduktion des Energieverbrauchs</li><li>Nachhaltiges Bauen</li><li>Mobilität</li><li>Landwirtschaft</li><li>Bewusstseinsbildung</li></ul>



<p>Der Klima- und Energiefond, welcher KEM initiiert hat, hilft hier bei der Finanzierung und bei größeren Investitionen können auch EU-Fördergelder beansprucht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele für Umgesetzte bzw in Planung befindliche KEM-Maßnahmen:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Energie- und Umweltberatungen, Bewusstseinsbildung</li><li>Umrüstung Straßenbeleuchtung auf LED</li><li>Umstellung auf Akku Geräte für die Grünraumpflege im Kommunalbereich</li><li>Veranstaltung von Regionalitäts- und Elektromobilitätstagen</li><li>Energieeffizienzmaßnahmen, Heizungsumstellung</li><li>Einkaufsgemeinschaft LED Lampen in Kooperation mit Energie Burgenland</li><li>Ausbau E-Ladeinfrastruktur, E-Carsharing, E-Mobiliät sowie Förderung aktiver Mobilitätsformen</li><li>Einführung Energiebuchhaltung</li><li>Bewusstseinsbildung für Klimaschutzmaßnahmen</li><li>Angebot von Alternativen zum Gebrauch von Privat-PKWs im Alltag</li><li>Sanierung des Kindergartens auf Niedrigenergiestandard – beheizt mit Wärmepumpe</li><li>Thermische Gebäudesanierung &amp; Umstellung von Wärmebereitstellungssystemen im öffentlichen Bereich</li><li>Sammlung zur energetischen Verwertung von biogenen Roh- und Reststoffen etablieren</li><li>Umsetzung eines regionalen Photovoltaik-BürgerInnenbeteiligungsprojektes</li><li>Touristisches Angebot in Zusammenhang mit der Nutzung von E-Mobilität schaffen</li><li>Etablierung von Ökotourismus</li><li>Neugestaltung der Mobilitätsinfrastruktur</li><li>Bereitstellung von E-Fahrzeugen, einer Route (insbesondere für E-Bikes) und einer Infrastruktur für Verleih und Betankung</li></ul>



<p>Da das Programm auch Inspiration für weitere Regionen (auch International) sein soll, gibt es dazu Themenschwerpunkt-Regionen, welche sich durch ihre Ambition und Umfang zu einem Thema von den anderen Regionen abheben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KEM Regionen im Burgenland:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/modellregionen/liste-der-regionen/getregion/30" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das ökoEnergieland</a></li><li><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/modellregionen/liste-der-regionen/getregion/261" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energie Kompass BGLD: Thermenregion Stegersbach</a></li><li><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/modellregionen/liste-der-regionen/getregion/320" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energieregion Pinkatal</a></li><li><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/modellregionen/liste-der-regionen/getregion/441" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kogelberg</a></li><li><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/modellregionen/liste-der-regionen/getregion/266" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leithaland</a></li><li><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/modellregionen/liste-der-regionen/getregion/403" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neusiedler See &#8211; Seewinkel</a></li></ul>



<p>Weitere Informationen unter:<br><a href="https://www.klimaundenergiemodellregionen.at" target="_blank" rel="noopener">https://www.klimaundenergiemodellregionen.at</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt KLAR &#8211; Klimawandel-Anpassungsregionen</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/projekt-klar-klimawandel-anpassungsregionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 15:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Güssing]]></category>
		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3415</guid>

					<description><![CDATA[Ziel des Programmes ist es, Regionen und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, sich auf den Klimawandel vorzubereiten, mittels Anpassungsmaßnahmen die negativen Folgen des Klimawandels zu minimieren und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Klima ändert sich bewiesenermaßen. Es werden Temperaturextreme, Starkregen aber auch Trockenheit erwartet. Ein Teil ist es dem entgegenzuwirken, wie gut wir das umsetzen ist noch ungewiss. Deswegen wird ein weiterer Teil in Betracht gezogen: Der Anpassung. Und genau auf diese Maßnahme zielt das Projekt KLAR! (Klimawandel Anpassungsregionen) ab. Das heißt nicht, den Klimawandel willkommen zu heißen! Sondern, dass wir uns auf schon eingetretene und noch weiter zu erwartende Änderungen vorbereiten sollen.<br><br>Die Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR!) sind ein Projekt mit Förderprogramm, welches im Herbst 2016 gestartet wurde. Initiiert von Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK).<br><br>&#8222;Ziel des Programmes ist es, Regionen und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, sich auf den Klimawandel vorzubereiten, mittels Anpassungsmaßnahmen die negativen Folgen des Klimawandels zu minimieren und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen.&#8220;</p>



<p>Mit dem Programm werden die teilnehmenden Regionen begleitet und unterstützt um auf langfristige Sicht mit dem Klimawandel zurecht zu kommen. Im Projekt sind mehrere Phasen vorgesehen, welche jede Gemeinde bzw. Region durchläuft:</p>



<p><strong>Konzept-</strong><strong>und Umsetzungsphase:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Erstellung eines regionalen Anpassungskonzepts (1 Jahr)</li><li>Prüfung und Freigabe des Konzepts durch eine externe Jury</li><li>nach der Jury-Freigabe erfolgt die Umsetzung der Maßnahmen, wie im regionalen Anpassungskonzept vorgesehen (2 Jahre)</li></ul>



<p><strong>Weiterführungsphase:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Weiterführung, Adaptierung und Ausweitung von Maßnahmen, Aktivitäten und Prozessen</li></ul>



<p>Darüber hinaus gibt es eine unterstützende Serviceplattform und die Möglichkeit mehrmals im Jahr an Weiterbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen teilzunehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einige Good Practice Beispiele aus dem Folder der KLAR! Regionen</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Klimagerechte Grünraumgestaltung in Baden (NÖ)</li><li>Solargründach in Bad Vöslau (NÖ)</li><li>Versickerungsfähiger Parkplatz in Dorfstetten (NÖ)</li><li>Risiko- &amp; Krisen- Kommunikationsschulung im Ennstal (STMK)</li><li>Gemeindeübergreifender Hochwasserschutz Pulkautal (NÖ)</li><li>Trinkbrunnen im Schulhof der Volksschule Dornbirn Schoren (V)</li><li>Raumklimatisierung mit Hilfe von Pflanzen am Biohof Achleitner (OÖ)</li><li>Alternativen zur Versiegelung in Kirchberg an der Pielach (NÖ)</li><li>Vorsorgen statt Nachsorgen &#8211; Sicherung des Trinkwassers im Grenzland Südost (Stmk.)</li><li>Leitfaden für Gemeinden zu Vorsorgemaßnahmen gegen Naturkatastrophen, Lienz (T)</li><li>Renaturierung der Wulka als Hochwasserschutz und zur Naherholung (B)</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Deine Gemeinde soll mitmachen?</h2>



<p>Für jede Region gibt es Regionalmanager, welche genaue Informationen übermitteln können. Diese stehen auch für Fragen und die Organisation zur Verfügung. Alle umgesetzten Ideen werden zu 75% gefördert, die restlichen 25% können teilweise auch mittels Eigenleistung (zB durch Gemeindepersonal) eingebracht werden.</p>



<p>Die nächste Ausschreibung für KLAR! Regionen läuft voraussichtlich von Sommer 2022 bis Ende Jänner 2023.</p>



<p>Webseite: <a href="https://klar-anpassungsregionen.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://klar-anpassungsregionen.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Liste der KLAR! Regionen im Burgenland (Stand Juni 2022)</h2>



<h3 class="wp-block-heading">KLAR! Leithaland</h3>



<p>Marktgemeinde Hornstein, Stadtgemeinde Neufeld, Gemeinde Wimpassing, Gemeinde Zillingtal, Gemeinde Steinbrunn</p>



<p><a href="https://klar-anpassungsregionen.at/regionen/beim-leithaberg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KLAR! Leithaland</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">KLAR! ökoEnergieland</h3>



<p>Badersdorf, Bildein, Deutsch Schützen-Eisenberg, Eberau, Gerersdorf-Sulz, Großmürbisch, Güssing, Güttenbach, Heiligenbrunn, Heiligenkreuz im Lafnitztal, Inzenhof, Kleinmürbisch, Kohfidisch, Moschendorf, Neuberg im Burgenland, Neustift bei Güssing, St. Michael im Burgenland, Strem, Tobaj</p>



<p><a href="https://klar-anpassungsregionen.at/regionen/klar-oekoenergieland" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KLAR! ökoEnergieland</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">KLAR! Rosalia-Kogelberg</h3>



<p>Forchtenstein, Mattersburg, Rohrbach bei Mattersburg, Draßburg, Pöttelsdorf, Sigleß</p>



<p><a href="https://klar-anpassungsregionen.at/regionen/klar-rosalia-kogelberg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KLAR! Rosalia-Kogelberg</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
