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	<title>Magazin &amp; News &#8211; Nachhaltig im Burgenland</title>
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	<description>Für ein gutes und nachhaltiges Leben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 25 Aug 2025 11:34:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Magazin &amp; News &#8211; Nachhaltig im Burgenland</title>
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		<title>Wie erkenne ich Greenwashing?</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/wie-erkenne-ich-greenwashing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 11:34:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei "Greenwashing" vermitteln Firmen den irreführenden Eindruck, dass Produkte oder ihre Produktion umweltfreundlich ist. Doch wie kann ich Greenwashing erkennen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stell dir vor, du gehst nichtsahnend in den Supermarkt, willst „nur schnell“ Waschmittel kaufen – und plötzlich lächelt dich ein knallgrüner Kanister mit einer Blume drauf an. „Nachhaltig“ steht drauf, „bewusst“ und „natürlich“. Klingt super, oder? Tja … und genau da tappt man schon ins Greenwashing-Fettnäpfchen. Ich hab’s selbst schon erlebt: voller Freude nach Hause spaziert, nur um dann später draufzukommen, dass das „natürliche“ Mittelchen mehr Chemie drinnen hat als ein Chemielabor. 🙈</p>



<p>Greenwashing bedeutet nichts anderes, als dass Firmen sich ein grünes Mäntelchen umhängen, um ökologischer zu wirken, als sie eigentlich sind. Weil: Nachhaltigkeit verkauft sich halt. Aber hinter der grünen Fassade steckt oft Business as usual – und wir Konsumentinnen und Konsumenten sollen brav weiter kaufen.</p>



<p>Damit du nicht auf die bunten Werbetricks reinfällst, hier ein paar Tipps aus meiner persönlichen „Hab-ich-leider-schon-lernen-müssen“-Liste:</p>



<p>💚 <strong>Achte auf schwammige Begriffe</strong><br>„Ökologisch“, „bewusst“, „umweltfreundlich“, „nachhaltig“, „natürlich“… klingt alles gut, aber wenn keine Details dabeistehen, ist Vorsicht angesagt. Ein Shirt ist nicht automatisch „nachhaltig“, nur weil das Etikett es behauptet.</p>



<p>💚 <strong>Schau dir Labels genau an</strong><br>Nicht jedes bunte Siegel ist Gold wert. Es gibt große Unterschiede:<br><strong>Eigenkreationen</strong>: Selbst erfundene Firmen-Siegel („Green Choice“, „Eco Friendly“) sind oft nur Marketing.<br>👉 Merksatz: Je offizieller und transparenter die Prüfstelle, desto vertrauenswürdiger das Label.<br><strong>Unabhängig geprüft</strong>: Labels wie Fairtrade, EU-Bio oder GOTS (bei Textilien) haben strenge Standards und externe Kontrollen.<br><strong>Halbgar</strong>: Manche Labels sind zwar echt, aber die Hürden sind niedrig – da reicht’s, wenn ein kleiner Teil recycelt ist.</p>



<p>💚 <strong>Check die Firma dahinter</strong><br>Frage dich: Macht das Unternehmen sonst hauptsächlich Geschäfte mit umweltschädlichen Produkten? Zahlt es faire Löhne? Wenn die Antwort „naja eher nicht“ lautet, ist das „nachhaltige Einzelprodukt“ wahrscheinlich nur ein grünes Feigenblatt.</p>



<p>💚 <strong>Sei kritisch bei grünen Versprechen</strong><br>Ein Klassiker: „Das Auto verbraucht weniger Benzin“ – ja eh, aber Benzin bleibt Benzin. Oder „Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen“ – und am Ende landet’s trotzdem im Meer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">🌱 Was tun statt Greenwashing kaufen?</h2>



<p>Manchmal hilft’s, das ganze Spiel zu umgehen. Hier ein paar Alternativen, die ich selbst gerne nutze:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Secondhand statt Neuware</strong> – Kleidung, Möbel oder Elektronik kriegt man oft top in Flohmarkt-Apps oder <a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/category/einkaufen/second-hand/" data-type="category" data-id="47">Secondhand-Shops</a>.</li>



<li><strong>Unverpacktläden &amp; Bauernmärkte</strong> – weniger Plastik, mehr Regionalität (<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/liste-der-burgenlaendischen-bauernmaerkte/" data-type="post" data-id="1573">Bauernmärkte im Burgenland</a>).</li>



<li><strong>DIY-Produkte</strong> – Waschmittel, Putzmittel oder Kosmetik lassen sich oft einfach selbst machen (und es macht sogar Spaß).</li>



<li><strong>Sharing statt Besitzen</strong> – Werkzeug leihen statt kaufen, Carsharing statt eigenem Auto.</li>
</ul>



<p>👉 <strong>Mein Tipp: </strong>Augen offen halten, kurz recherchieren und im Zweifelsfall Apps zur Hilfe holen. Ich nutze gerne die <strong><a href="https://codecheck-app.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Codecheck-App</a></strong> oder den <strong><a href="https://siegelcheck.nabu.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">NABU-Siegelcheck</a></strong>, wenn ich mir nicht sicher bin. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Nützliche Webseiten zum Weiterstöbern:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://ethikguide.org" target="_blank" rel="noopener"><a href="https://ethikguide.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ethikguide.org</a></a></li>



<li><a href="https://www.labelinfo.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">labelinfo.ch</a></li>



<li><a href="https://www.treeday.net" target="_blank" rel="noreferrer noopener">treeday.net</a></li>
</ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hof Sonnenweide</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/hof-sonnenweide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 09:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpullendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gnadenhof]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-bgld.at/?p=1580</guid>

					<description><![CDATA[Gnadenhof und Gemüsegärtnerei]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading" id="cc-m-header-12575978526"><strong><strong>Gnadenhof</strong></strong></h1>



<p>Über 120 Tiere leben auf dem Hof Sonnenweide in Weppersdorf. Die Tiere sind auf dem Hof, weil sie nicht mehr gebraucht, gewollt oder aus anderen Umständen nicht bleiben konnten. Elisabeth und Andreas Nussbaumer ermöglichen den Tieren ein gutes Leben und kümmern sich um eine artgerechte Haltung. Besonders schön finden sie es, die Charakterzüge der Tiere kennen zu lernen, welche ansonsten am Speiseteller landen. Sie möchten eine Welt zeigen in der alle Lebewesen in Harmonie miteinander leben. Eine vegane Lebensweise liegt ihnen da sehr am Herzen.</p>



<p>Unterstützen könnt ihr die Tiere und den Hof, mittels einer Patenschaft oder Futterbeitrag.</p>



<p>Von 2021 bis 2024 gab es außerdem die Gemüsegärtnerei &#8222;Hof-Sonnenweide Paradiesgemüse&#8220;.</p>



<p><strong>Hof-Sonnenweide</strong><br>Elisabeth &amp; Andreas Nussbaumer<br>Rechtgraben 1<br>7331 Weppersdorf<br>Tel: 0676/649 66 53 <br>Mail: elisabeth@hof-sonnenweide.at<br><a href="https://www.hof-sonnenweide.at" target="_blank" rel="noopener">https://www.hof-sonnenweide.at</a></p>



<p><br></p>



<p><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jungpflanzen Märkte Burgenland</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/jungpflanzen-maerkte-burgenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 09:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt und Umgebung (inkl. Rust)]]></category>
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		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Um frisches Bio-Gemüse aus dem Garten zu ernten, braucht es auch gesunde und gut gepflegte Pflanzerl aus der Region. 

Nur wo kann man Jungpflanzen kaufen wo sichergestellt ist, dass sie nicht importiert wurden?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Einen Garten zu Pflanzen bedeutet an Morgen zu glauben&#8220; &#8211; Audrey Hepburn</p>



<p>Um frisches Bio-Gemüse aus dem Garten zu ernten, braucht es auch gesunde und gut gepflegte Pflanzerl aus der Region. Nur wo kann man Jungpflanzen kaufen wo sichergestellt ist, dass sie nicht importiert wurden?</p>



<p>Am Besten auf den Jungpflanzen Märkten im Burgenland!</p>



<p>Da findet ihr neben Paprika-, Paradeiser- und Gurken-Pflanzerl auch Beerensträucher, Kräuter und ausgefallene Gemüse-Raritäten. Und wenn mal Fragen aufkommen zu Aufzucht oder Pflege, kann direkt gefragt werden.</p>



<p>Viel Erfolg beim gartln und ernten!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auflistung Jungpflanzenmärkte im Burgenland 2025</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>19. April 2025, Bio-Pflanzenverkauf am Biohof Wolf</strong><br>Ort: 7550 Wörterberg, Grabenstraße 30<br>Zeit: 9:00 &#8211; 15:00 Uhr<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/biohof-wolf/">Biohof Wolf</a></li>



<li><strong>25. April 2025 Pflanzentauschbörse und Kul(t)inarium</strong><br>Ort: 7033 Pöttsching, Hauptstraße 1, im Meierhof<br>Zeit: 15:00 &#8211; 17:00 Uhr<br>Organisiert durch Gesundes Dorf Pöttsching<br><a href="https://www.poettsching.at/Gesundes_Dorf_-_Pflanzentauschboerse_11" target="_blank" rel="noopener">www.poettsching.at</a></li>



<li><strong>26. April 2025 Pflanzenmarkt beim Badesee in Rauchwart</strong><br>Ort: 7535 Rauchwart im Burgenland, Beim Badesee in Rauchwart<br>Zeit: 10:00 &#8211; 17:00h<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/streuobstwiesn-vermarktungsprojekt-fuer-streuobstprodukte/" data-type="post" data-id="584">Streuobstwiesn</a></li>



<li><strong>1. Mai 2025 Pflanzenmarkt, Tag der offenen Tür Sonnenerde</strong><br>Ort: 7422 Riedlingsdorf, Oberwarter Straße 100, Fa. Sonnenerde<br>Wann: 12:00 &#8211; 18:00 Uhr</li>



<li><strong>2. Mai 2025 Tag des offenen Feldes und Jungpflanzenverkauf</strong><br>(Bei Schlechtwetter am 9. Mai 2025)<br>Ort: 2443 Leithaprodersdorf, Keltenweg 2<br>Zeit: 13:00 &#8211; 18:00 Uhr<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/leithaland-gemuese/">Leithaland Gemüse</a></li>



<li><strong>3. Mai 2025 <strong>Pflanzentauschmarkt – Die Wilden Gärtner</strong></strong><br>Ort: 7123 Mönchhof, Stiftsgasse 18 in der Netzwerkschmiede Schlossahaus Mönchof<br>Zeit: 9:00 &#8211; 13:00 Uhr<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/wilde-gaertner-gattendorf-gols/" data-type="post" data-id="3355">Verein Wilde Gärtner</a><br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/foodcoop-schlossahaus/" data-type="post" data-id="3310">Netzwerkschmiede Schlossahaus Mönchof</a></li>



<li><strong>3. Mai 2025, Markt der Erde</strong><br>Ort: 7111 Parndorf, Schulgasse 1<br>Zeit: 9:00 &#8211; 14:00 Uhr<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/liste-der-burgenlaendischen-bauernmaerkte/" data-type="post" data-id="1573">Markt der Erde</a></li>



<li><strong>4. Mai 2025 Pflanzerlfest</strong><br>Ort: 7071 Rust, Eisenstädter Straße 10, Weinbau Ernst Triebaumer<br>Zeit: 10:00 &#8211; 18:00 Uhr<br><a href="https://www.triebaumer.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Triebaumer</a></li>



<li><strong>10. Mai 2025 Bio-Pflanzenmarkt Langeck</strong><br>Ort: 7442 Langeck, Ortszentrum<br>Zeit: 9:00 &#8211; 17:00 Uhr<br><a href="http://www.bio-austria.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">www.bio-austria.at</a></li>



<li><strong>10. Mai 2025, Pflanzenmarkt, Organisiert vom Tauschkreis Jennersdorf</strong><br>Ort: Jugendzentrum Jennersdorf<br>Zeit: 10:00 &#8211; 15:00 Uhr<br><a href="https://www.jennersdorf.eu/" target="_blank" rel="noopener">Jennersdorf</a></li>



<li><strong>17. u. 24. Mai 2025, Bio-Pflanzenverkauf am Biohof Wolf</strong><br>Ort: 7550 Wörterberg, Grabenstraße 30<br>Zeit: 9:00 &#8211; 15:00 Uhr<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/biohof-wolf/">Biohof Wolf</a></li>



<li><strong>31. Mai &#8211; 1. Juni 2025, Gartentage im Schloss Kohfidisch</strong><br>Ort: 7512 Kohfidisch, Schloss 1<br>Zeit: 10:00 &#8211; 18:00 Uhr<br><a href="https://www.imschloss.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">https://www.imschloss.at</a></li>
</ul>



<p class="has-text-align-center"><strong>Tipp! Auf vielen Bauernmärkten findest du bis Ende Mai auch Jungpflanzen!</strong><br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/liste-der-burgenlaendischen-bauernmaerkte/" data-type="post" data-id="1573">Eine Liste aller Bauernmärkte im Burgenland findest du hier</a></p>


<div class="is-default-size aligncenter wp-block-site-logo"><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/" class="custom-logo-link" rel="home"><img decoding="async" width="196" height="196" src="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2021/04/Logo_bgtranp_196x196.png" class="custom-logo" alt="Logo Nachhaltig im Burgenland" srcset="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2021/04/Logo_bgtranp_196x196.png 196w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2021/04/Logo_bgtranp_196x196-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 196px) 100vw, 196px" title="Jungpflanzen Märkte Burgenland"></a></div>


<ul class="wp-block-list"></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Auflistung Jungpflanzen verkauf Ab Hof</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ab April (bis Ende Mai), Mozelt Biohof</strong><br>2485 Wampersdorf, Gartenstraße 10<br>Ab Mitte April freitags und ab Ende April Do-Fr 14:00 &#8211; 18:00h, Sa 8:00 &#8211; 12:00h bis Mitte Mai.<br><a href="http://www.mozelt-hof.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">http://www.mozelt-hof.at/</a></li>



<li><strong>Ab Mitte April, Leithaland Gemüse</strong><br>Keltenweg 2<br>2443 Leithaprodersdorf<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/leithaland-gemuese/">Leithaland Gemüse</a></li>



<li><strong>Ab 16. April (bis Mitte Mai), Biotiger</strong><br>16.April, 18. April, 19. April, 23.April, 26. April, 30. April, 2. Mai, 3. Mai, 7. Mai, 9. Mai<br>7100 Neusiedl am See, Gartenweg 21<br>(Termine und Uhrzeiten könnt ihr auf der Webseite nachlesen)<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/biotiger/">Biotiger</a></li>



<li><strong>Ab April 2024, Die Erdgärten</strong><br>7521 Eberau, Winten-Weinberg 172, 0-24h im SB Kühlschrank<br><a href="http://www.erdgaerten.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.erdgaerten.at/</a></li>
</ul>



<p>Standorte ohne detailliertere Infos:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Biohof Rapf</strong><br>Obere Hauptstraße 55<br>7162 Tadten<br>+43 664 951 83 30<br><a href="http://www.rapf.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">www.rapf.com</a></li>



<li><strong>Biohof Pölzer</strong><br>Hauptstraße 82<br>7161 St. Andrä am Zicksee<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/biohof-poelzer/" data-type="post" data-id="679">Biohof Pölzer</a></li>



<li><strong>Biohof Wolf</strong><br>Nr. 92<br>8293 Wörterberg<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/biohof-wolf/" data-type="post" data-id="845">Biohof Wolf</a></li>



<li><strong>Stekovics GmbH</strong><br>Schäferhof 2<br>7132 Frauenkirchen<br><a href="https://www.stekovics.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.stekovics.at</a></li>



<li><strong>Biohof Pomper</strong><br>Waldgasse 2/2<br>7537 Neuberg im Burgenland<br>+43 664 99151023<br><a href="https://www.genussladen.online/betrieb/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">www.genussladen.online</a></li>



<li><strong>Biohof Lassnig</strong><br>Drosen 12<br>8383 St. Martin an der Raab<br><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/biohof-lassnig-sigeis-biosamensurium/" data-type="post" data-id="898">Biohof Lassnig</a></li>



<li><strong>Biohof Track Monika</strong><br>Körblereck 10<br>8380 Jennersdorf<br>+43 680 4414995</li>



<li><strong>Biohof Schachenhofer, Masal</strong><br>Oberhaarberg 4<br>7562 Zahling<br>+43 676 9482055</li>



<li><strong>Biohof Lendl Hans Josef</strong><br>Kalch 39<br>8385 Neuhaus am Klausenbach<br>+43 664 454 80 57</li>



<li><strong>Biohof Priber Wolfgang</strong><br>Gartenzeile 8<br>7321 Lackendorf<br>+43 664 735 723 48</li>



<li><strong>Biohof Uitz Markus</strong><br>Panoramaweg 20<br>7532 Litzelsdorf<br>+43 650 4825353<br></li>
</ul>



<p>Wenn ihr noch weitere Jung-Pflanzenmärkte oder Ab Hof Pflanzenverkäufe kennt im Burgenland, meldet euch bitte bei mir!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FreuRaum (geschlossen)</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/freuraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 11:14:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Seminarorte & Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen & Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Lehrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaufhaus]]></category>
		<category><![CDATA[RepairCafe]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarort]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwenden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-bgld.at/?p=538</guid>

					<description><![CDATA[Bio, Vegan, Vegetarisches Restaurant und Cafe, Konzerte, Workshops, Reparaturcafe, Kunst, Kultur, Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anm. Der FreuRaum ist seit Ende 2024 geschlossen.</p>



<p><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/gesellschaft-soziales/reparaturcafe-eisenstadt/" data-type="post" data-id="4489">Das Reparaturcafe wird weitergeführt an neuer Adresse.</a></p>



<p><strong>Auszug aus dem Leitbild:</strong><br>FreuRaum ist für uns ein Lebensprojekt. Ein Ja zum Leben auf allen Ebenen. Ein Ja zum Körper, ein Ja zum Geist, ein Ja zur Seele. Ein Ja zu unseren Wurzeln und ein Ja zu unseren Flügeln.<br>Wir wollen in einer Zeit der Grenzziehungen Räume schaffen, in welchen vorurteilsbewusste Begegnung möglich ist; Räume für Genuss und Gespräch, Kunst und Kultur, Talente und Teilhabe, alte Möbel und neue Denkungsarten. Wir distanzieren uns von den Ideen des Kapitalismus und Neoliberalismus und fühlen uns einer Ökonomie verpflichtet, die dem Gemeinwohl dient.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist der FreuRaum?</h2>



<p>Der FreuRaum wurde als 2. Burgenländisches Unternehmen in 19 Jahren 2022 mit dem renommierten Nachhaltigkeitspreis <a href="https://trigos.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TRIGOS</a> für regionale Wertschaffung ausgezeichnet! Weiters erhielten sie den Bank Austria Sozialpreis und wurden von der <a href="https://www.kerystiftung.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kerystiftung</a> für ihr Engagement für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Hinter dem FreuRaum steht eine Genossenschaft, ursprünglich gegründet von acht Menschen. Jeder kann der Genossenschaft beitreten und mitwirken.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>regionale und saisonale Produkte durch ein attraktives Nahversorgungskonzept in Innenstadtlage</li>



<li>hochwertige, regionale, saisonale und vorwiegend biologisches Speisenangebote in der Gastronomie</li>



<li>Gemeinschaftsangebote, die die physische und psychische Gesundheit und das Sozialleben positiv beeinflussen</li>



<li>Re-Use und Reparatur, um Ressourcen zu schonen.</li>



<li>Beschäftigung, Begleitung und Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen 50+</li>
</ul>



<p><a href="http://www.freu-raum.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.freu-raum.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Reparaturcafe</h2>



<p><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/initiativen/gesellschaft-soziales/reparaturcafe-eisenstadt/" data-type="post" data-id="4489">Infos zum Reparaturcafe am neuen Standort</a></p>



<p></p>


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	Freuraum Elisabeth zu Besuch3</h2>
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<p></p>
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		<title>&#8222;Ich bin immer schon gerne unverpackt einkaufen gegangen&#8220; &#8211; Simona Nitschinger</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/ich-bin-immer-schon-gerne-unverpackt-einkaufen-gegangen-simona-nitschinger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 15:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Neusiedl am See]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=3145</guid>

					<description><![CDATA[Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220; Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben. Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner! Zu Gast:Simona Nitschinger, Geschäftsführerin der ersten Unverpackt-Greisslerei (mittlerweile geschlossen) in Neusiedl am See .(Aufgenommen im Jänner 2022) Foto Sabine Nitschinger @LisiLehner-Fotografie Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Simona Nitschinger (Dies&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/ich-bin-immer-schon-gerne-unverpackt-einkaufen-gegangen-simona-nitschinger/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Ich bin immer schon gerne unverpackt einkaufen gegangen&#8220; &#8211; Simona Nitschinger</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="podcastreihe-jeder-schritt-zahlt">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Simona Nitschinger, Geschäftsführerin der ersten <a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/bionana/" data-type="post" data-id="1321">Unverpackt-Greisslerei</a> (mittlerweile geschlossen) in Neusiedl am See .<br>(Aufgenommen im Jänner 2022)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://soundcloud.com/user-147650587/ich-bin-immer-schon-gerne-unverpackt-einkaufen-gegangen-simona-nitschinger?si=f96aaf810d9e420d8532e0e0d3dee435" title="&quot;Ich bin immer schon gerne unverpackt einkaufen gegangen&quot; - Simona Nitschinger by Nachhaltig im Burgenland" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1204735081&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
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<p>Foto Sabine Nitschinger @LisiLehner-Fotografie</p>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Simona Nitschinger</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:05<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner &#8211; Ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Simona Nitschinger, Geschäftsführerin der ersten Unverpackt-Greisslerei in Neusiedel am See. Herzlich willkommen! Hallo Sarah! Liebe Simona, im Juni habt ihr die Bionana-Kreislerei eröffnet. Wie kam es zu der Idee? Ich bin grundsätzlich immer schon gerne unverpackt einkaufen gegangen. Ich habe lange in Wien gelebt.</p>



<p>00:34<br>Ich habe eine ganz große Affinität zu Gärtnern und selbst Gemüse zu alten Sorten zu züchten. Ich war auch bei der Arche Noah Geschäftsführerin bei der Vertriebs GmbH. Ich bin so mit diesem Thema der Vielfalt, dem Verlust der Biodiversität und diesem Trend eigentlich, dass man alte Sorten wieder aufgreift, reingekommen.</p>



<p>01:04<br>Bei der Arche Noah sind aber im Verein leider einige Entscheidungen gefallen, die auf Erhaltung von Sorten gegangen sind, aber nicht die Vielfalt wirklich den Leuten zur Verfügung zu stellen. Und ich habe dann beschlossen, eine eigene Firma zu gründen und mit dieser Firma den Leuten diese Diversität der Natur wieder zur Verfügung zu stellen. Also wirklich, dass die Leute…</p>



<p>01:32<br>das auch wieder in ihren Gärten und auf ihre Teller bekommen.</p>



<p>01:36<br>Und wie wir dann diese Immobilie da gefunden haben, war eigentlich von vornherein klar, dass wir da auch im zweiten Schritt eine Kreislerei machen. Und ja, also wir haben den Webshop mal hochgefahren, wir haben 2020 im März die ersten Umsätze gehabt und haben über 200 verschiedene Sorten Saatbrot und über 150 verschiedene Pflanzen, darunter eben alte Apfelsorten, ganz exotische.</p>



<p>02:06<br>Weinbeere, wir haben 25 verschiedene Paradeissorten. Also diese Vielfalt ist uns mal gelungen im ersten Schritt und der zweite Schritt ist eben, dass man diese Nachhaltigkeit, also BioNana steht für biologisch natürlich nachhaltig und Nachhaltigkeit ist wirklich bei jeder Überlegung im Vordergrund, so auch bei der Kreislerei. Also wir haben den Laden einerseits bio zertifizieren lassen.</p>



<p>02:34<br>und bieten eben auch die Möglichkeit, unverpackte zu kaufen. Also wenn man das will, dann kann man wirklich bei uns ohne jeden Futzel Papier oder Plastik einkaufen und wenn man es nicht will, dann haben wir sehr, sehr umweltschonende Verp wie ein Wurstpapier, das man im Altpapier entsorgen kann oder alte, also alte gebrauchte Einweggläser, Gurtengläser, die ausgewaschen sind und bereit stehen.</p>



<p>03:04<br>die die Leute dann großen bloß verwenden können und viele bringen uns dann auch wieder durch die Zug und so. Also es hat sich da wirklich schon die, schon eine Community etabliert, die das sehr sehr schätzt. Was würdest du sagen, was wären das für Vorteile unverpackt einkaufen zu gehen? Also ich bin immer wieder erfreut, wenn ich daheim meinen Einkauf ausräume, dass ich einfach nicht</p>



<p>03:33<br>mit Kartons und Papier ist ja ein Wahnsinn, wenn man Wert legt auf Bio, ist hier in den Supermärkten alles verpackt, so vorgeschrieben, dass eben keine Verwechslungsgefahr passiert und ich finde das ein Wahnsinn. Mir stört das eigentlich schon lange und seit ich unverpackt einkaufe, stört es mich eigentlich noch mehr.</p>



<p>03:58<br>Ich habe meine Wurstdosen, die ich stapeln kann, die habe ich da im Büro stehen. Und nehme, wenn ich mal brauche, mein Vorratsglas mit. Und es gibt immer mehr Kunden, die das schätzen. Ich denke, man muss dem Zeit geben noch. Viele haben Berührungsängste, probieren es mal aus und lassen sich mal Nudeln runter ins Probiersackerl. Und beim nächsten Mal nehmen sie sich aber dann…</p>



<p>04:25<br>Salz mit oder mit dem eigenen Salzglas. Es wird gut angekündigt.</p>



<p>04:33<br>War das für dich eine Umstellung, unverpackt einzukaufen, also jetzt bei dir persönlich? Ja, natürlich ist es eine Umstellung, weil erstens braucht man zum Einkaufen ein bisschen mehr Zeit, was man sich aber dann beim Ausräumen des Einkaufs wiederum erspart. Weil wenn schon alles in den Vorratsdosen drinnen ist, brauche ich die noch in den Lot einstellen und bin eigentlich fertig und muss dann nicht daheim erst herumpotzen und ersparen mir eben das Misskühl auslernen.</p>



<p>05:04<br>Das ist ein bisschen eine Umstellung und man muss halt irgendwie die Denke haben, ich habe jetzt einen Korb in der Küche stehen und wenn was leer ist und sauber ist, dann schmeiße ich es dort hinein und das kommt dann in den Kofferraum. Und wenn ich dann einkaufen bin, dann muss ich es nämlich auch nicht so langfristig planen. Mittlerweile habe ich es ja leicht, weil ich ja jeden Tag da bin. Aber wenn ich diese Geschichten dann im Kofferraum stehen habe, dann…</p>



<p>05:31<br>dann ist es egal, dann bleibe ich nicht stehen und dann weiß ich, okay, ich brauche einen Zucker und habe meine Zuckerdosen mit. Und wenn es nicht ist, ist es auch noch mal ein Unterschied finde ich, ob man, wenn ich jetzt kein Gefäß mit habe, ist es auch noch mal ein Unterschied, ob ich das in einem Papiersackerl kaufen kann oder ob das verschweißt ist in dicken Plastik und nochmal in einem Karton wickelt ist, wie beim Reis zum Beispiel.</p>



<p>05:57<br>Ihr verkauft ja auch Saatgut und aber auch Jungpflanzen. Wie sieht es denn da mit dem ökologischen Fußabdruck aus? Gerade Versand ist ja doch oft eher problematische Sache. Also wir bemühen uns, es gibt uns ja erst seit eineinhalb Jahren online quasi, wir bemühen uns das auch zu optimieren. Wir haben einerseits wie schon erwähnt die Grasfabrikatons.</p>



<p>06:22<br>beziehungsweise wenn wir Altpapierkartons verwenden, dann achten wir auch drauf, dass die aus heimischen Holz und Nachwachs in der Landwirtschaft stammen. Aber es ist nicht nur das Verpackungsmaterial, wie du richtig sagst, es ist auch der Transport und generell macht es Sinn, sechs Salatflänzchen zu verschicken, wenn sonst nichts dabei ist bei der Lieferung.</p>



<p>06:51<br>Dann, ja es hat uns eigentlich jetzt zu dem Schritt bewogen, dass wir so kleine Salatfänschen nicht mehr versenden. Das haben wir jetzt zwei Jahre gemacht. Da wird einfach viel kaputt und quasi es wird viel Karton in der Gegend herumgeschickt und die Pflanzen werden nicht eingesetzt, werden refundiert, also der Kunde bekommt sein Geld, aber da geht einfach viel, gehen viele Ressourcen verloren. Und deshalb haben wir jetzt unser Sortiment dahingehend auch angepasst.</p>



<p>07:20<br>und wo wir auch stark sind, also Bionana, weil wir haben unser Saatgut ausschließlich aus Europa. 95 Prozent sind aus Österreich, einige spezielle Sorten sind aus Italien, der Schweiz und Deutschland, aber wir verwenden keinesfalls Saatgut aus China, was der Mitbewerb aber schon macht, also gerade bei Keimspossen.</p>



<p>07:48<br>Es ist ganz viel Kinoware, der Kunde schaut leider nicht so genau. Es ist erstens eine Qualitätsgeschichte, aber wenn das Saatroth erst einmal am Seeweg monatelang unterwegs ist, wissen wir eh, diese Frachtschiffe sind jetzt nicht unbedingt. Das ist einer der ganz großen Übel, sehe ich so zumindest. Und auch hier versuchen wir eben den CO2-Fußabdruck klein zu halten.</p>



<p>08:17<br>Wie ist das, wenn ihr dann die jungen Pflanzen verschickt, müsst ihr die dann nicht stark verpacken? Damit die nicht beschädigt werden? Wir haben auch Kartons entwickelt, also Inlays. Viele Mitbewerber versenden mit so Plastiktüllen, wo die Pflanze wirklich ummantelt ist. Mittlerweile ist das auch recyceltes Pet, ich würde das jetzt nicht ganz niederwettern, aber trotzdem, Plastik ist Plastik.</p>



<p>08:46<br>Es ist den wenigsten bekannt, dass selbst recyceltes Pet nur begrenzt tolles Material ist, weil wir in Europa ja gar keine Recyclingkette haben für das Pet. Das heißt, das Pet wird erst recht wieder nach China geschickt und dort umgewandelt in diese Pellets und dann wird es in Europa wieder verarbeitet. Aber wenn man das hinterfragt, ist es schon bedenklich.</p>



<p>09:10<br>Wir haben eine Inleitentwicklung aus Alkoholpierkarton entwickelt, wo wir die Pflanzen im Karton fixieren. Wir setzen auch darauf, dass wir so wenig wie möglich Material brauchen. Ganz aufgrund der Pflanzen müssen natürlich gut geschützt werden. Wir haben eine eigene Maschine besorgt, wo man alte Kartons zu Luftpolstermatten verarbeiten kann.</p>



<p>09:39<br>Also wir machen quasi in Kreislaufwirtschaft unser Füllmaterial. Wir verwenden Bio-Stroh zum Füllen und wir verwenden eben diese Polstermatten. Wir lassen da nichts unversucht. Wie sieht es da bei euch für die Zukunft aus? Habt ihr noch größere Projekte geplant oder wollt ihr jetzt erstmal die Bionanerkreislere etablieren?</p>



<p>10:01<br>Wir wollen jetzt schon einmal konsolidieren im nächsten Jahr, dass wir wirklich das, was wir jetzt da in die Höhe gefahren haben, auch wirklich mit Top Qualität und guten eingefahrenen Prozessen abbilden können. Es ist durchaus geplant oder in Überlegung, dass man weitere Kreislereien aufmacht, aber auch, dass man das Sortiment einfach ganz stark erweitern in Richtung Nachhaltigkeit.</p>



<p>10:31<br>Da spielt mir vor, dass man zum Beispiel auf unserer Plattform auch anbietet, wo kann ich nachhaltig reisen, wo kann ich biologisch essen gehen, wo gibt es Restaurants mit Steckdosen für das E-Auto, dass man da einfach wirklich einen One-Stop-Shop für die Nachhaltigkeit bietet und wo es nicht nur um Produkte geht, die man erwerben kann, sondern eben auch um Wissen.</p>



<p>11:01<br>Und ein drittes Standbein, was mir eigentlich auch sehr am Herzen liegt, was aber sicher noch einige Jahre dauert, weil man da einfach sehr viel Kapital dafür braucht, ist diese Pflanzensvielfalt auch Biolandwirten zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>11:18<br>Da muss man halt in großen Mengen produzieren. Aber ich denke, es ist auch für Landwirte sehr interessant und höchste Eisenbahnvielfalt wieder auf die Felder zu bringen. Die Leute sind offen dafür, die wollen eh nicht immer dasselbe essen und haben. Also mittlerweile greifen die Leute auch hin zu Granilla-Karotten. Vor zwei, drei Jahren war es vielleicht noch nicht so. Aber der Trend ist da und ich denke, die Landwirtschaft tut sich auch schwer.</p>



<p>11:47<br>so ein Satz gut zu bekommen. Gibt es für dich noch einen wichtigen Punkt, oder etwas, das du unbedingt erleben möchtest, oder sehen oder tun möchtest in Richtung Nachhaltigkeit?</p>



<p>12:01<br>Ich träume davon einen Schaugarten zu machen, dass man da wirklich ein Feld da bepflanzt mit allen möglichen Pflanzaritäten und da wirklich ein Stück Biodiversität schafft. Ist halt auch mit Kosten verbunden, das muss man zuerst einmal erwirtschaften, aber auch dann für Menschen, denen das Thema am Herzen liegt, die sich dann dort…</p>



<p>12:26<br>Obst und Gemüse pflücken können, ein Ort zum Verweilen, ein Ort, wo man Kindern das Thema näher bringt. Von so etwas träume ich. Das würde ich mir schon in den nächsten Jahren, wenn sich die Geschäfte gut entwickeln, würde ich mir diesen Traum gerne erfüllen.</p>



<p>12:45<br>Wenn jemand zu dir vorbei käme und dich fragt, er möchte gern was umsetzen, er weiß aber noch nicht so recht, wie er da anfangen soll in Richtung Nachhaltigkeit, vielleicht unverpackt, einfach so noch ein bisschen ungleich, wo er starten soll, was würdest du ihm da raten?</p>



<p>13:05<br>Also ich rate den Leuten, die… Ich bin leider nicht wahnsinnig oft vorne im Verkaufsraum. Aber wenn ich vorne bin und sehe, dass da jemand so unauffällig herumschlendert über das riesengroße, unverpackte Regal, das wir haben, dann gehe ich schon hin und frage, ob ich helfen kann. Und wenn die Leute sagen, naja, ich würde da gerne einen Reis probieren, dann übernehme ich das und helfe. Und ich sage, da haben wir ein Gläser, da steht unten das Gewicht drauf und der muss den Leuten zeigt.</p>



<p>13:35<br>dann fallen diese Bewahrungsängste. Man muss trotzdem demjenigen dann Zeit geben, wenn er wiederkommt, ob er es wieder macht oder ob es vielleicht noch fünf Mal dauert, bis er es wieder macht. Aber wir versuchen da wirklich ohne Druck zu helfen und aufzuklären. Hast du doch Tipps, wie man am besten unverpackt zu euch kommen kann, also unverpackt einkaufen kann, wenn man damit startet?</p>



<p>14:03<br>Also wenn man damit startet, wir haben so stapelbare Gefäße, wo man Bostockkäse drin haben kann, das kann man auch, das ist auch super für den Kühlschrank. Und wir haben leere Flaschen, wenn man sich Öl abfüllen will oder Essig.</p>



<p>14:24<br>Die Seifen, die Körperpflege und Waschmittel haben wir sowieso. Da hat man quasi so eine Starterflasche, die man sich kauft, die man dann nachfüllen kommen kann. Obst und Gemüse haben wir, Gemüsenetze, die man bei uns auch kaufen kann. Wir haben Brotbeutel. Also man kann sich auch einmal so ein Grundequipment bei uns kaufen, mit dem man dann eben wiederkommt.</p>



<p>14:51<br>Danke Simona, das war ein sehr nettes Gespräch mit dir und ich hoffe es hat dir auch gefallen. Auf alle Fälle danke, dass du dabei warst. Ja, danke Sarah.</p>
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		<title>&#8222;Einmal pro Woche Fleisch essen, ein riesiger Schritt ist das&#8220; &#8211; Joachim Schreiner</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/einmal-pro-woche-fleisch-essen-ein-riesiger-schritt-ist-das-joachim-schreiner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:42:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Rust]]></category>
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					<description><![CDATA[Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220; Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben. Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner! Zu Gast:Joachim Schreiner, acht Jahre alt, der wohl jüngste Klimaaktivist im Burgenland.(Aufgenommen im Oktober 2021) Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Joachim Schreiner (Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/einmal-pro-woche-fleisch-essen-ein-riesiger-schritt-ist-das-joachim-schreiner/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Einmal pro Woche Fleisch essen, ein riesiger Schritt ist das&#8220; &#8211; Joachim Schreiner</span></a>]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Joachim <a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/einkaufen/bio-weinbau-schreiner/" data-type="post" data-id="2974">Schreiner</a>, acht Jahre alt, der wohl jüngste Klimaaktivist im Burgenland.<br>(Aufgenommen im Oktober 2021)</p>



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<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://soundcloud.com/user-147650587/einmal-pro-woche-fleisch-essen-ein-riesiger-schritt-ist-das-joachim-schreiner?si=f97c1eb7c38a4d56b9b64f2456ee176a" title="&quot;Einmal pro Woche Fleisch essen, ein riesiger Schritt ist das&quot; - Joachim Schreiner by Nachhaltig im Burgenland" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1141668202&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Joachim Schreiner</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:04<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner, ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Joachim Schreiner, unser wohl jüngster Klimaaktivist im Burgenland. Hallo Joachim! Hallo! Fridays for Future ist ja initiiert worden von Greta Thunberg 2018 schon, quasi als Schulstreich für das Klima. Wann hast du damit begonnen? Ich glaube 2019.</p>



<p>00:33<br>Wie hast du davon erfahren? Ich habe es in den Nachrichten gesehen. Und die Mama hat mir auch davon gesagt. Und wir schützen alle so das Klima. Und deswegen wollte ich mich da halt einsetzen. Was hast du dann gemacht als nächstes?</p>



<p>01:02<br>einen, ich glaube das nennt man, Ortstafelstreik fürs Klima gemacht. Hast du für deinen ersten Streik alle Leute, die so dabei waren, selbst motiviert mitzumachen? Oder wie haben die davon erfahren? Ich habe Flyer in Rust verteilt und dann waren alle so begeistert wahrscheinlich und dann haben halt ur viele mitgemacht.</p>



<p>01:30<br>Gibt es etwas, das du damit erreichen möchtest, was die Leute dann nachher vielleicht umsetzen oder worauf sie aufmerksam gemacht werden? Dass sie sich mehr fürs Klima einsetzen und halt zum Beispiel nicht so verschwenderisch mit Lebensmitteln umgehen und Plastik. Ein einziges Weckerl tut man in einen Sackerl, das eigentlich fast aus einem Großteil aus Plastik besteht.</p>



<p>01:59<br>Man muss ja nicht sehen, was da drin ist. Man hat es eh schon in der Auslage gesehen. Warum muss man dann auch noch sehen, was da drin ist von außen? Hast du da eine konkrete Vorstellung, wie man es besser machen könnte? Man könnte das Sackal ganz aus Papier machen. Und zum Beispiel, man müsste jetzt nicht alles, nur dass es vielleicht cool aussieht, aus Plastik machen. Man kann es genauso gut auch…</p>



<p>02:28<br>in Papier verpacken. Das kann man ja auch auf Papier machen. Das was man auf Plastik machen kann, kann man genauso gut auf Papier machen. Deine Eltern haben den Bio-Weingutschreiner in Rost und es wird regelmäßig auf Veranstaltungen Wein und Buchverkostungen und im Jahr 2018 wurde der Benefizwein dem Birdlife Projekt gewidmet, wo auch Spenden gesammelt worden sind.</p>



<p>02:55<br>Am Wochenende nachher hast du dann auch eine eigene Spendenaktion gestartet, habe ich gelesen, mit Griechall. Magst du davon noch erzählen? Ja, aber ich kann mich halt nicht mehr so gut erinnern. Ich habe mich dann halt in sehr, sehr starker Hitze hingesetzt einfach und habe für die Kippitze…</p>



<p>03:25<br>eine Spende gesammelt. Wie hat das ausgesehen? Ähm, ich… Es waren weiße kleine Sackalos aus Papier. Und da waren halt auch… Da waren halt die Griecherl drinnen, die wir auch abgeerntet haben. Und ich hab auch ein Schild gemacht für die Kiebitze. Weil der Kiebitz ist sehr gefährdet wegen den Windrädern.</p>



<p>03:55<br>Gibt es aktuell Themen, die dich besonders interessieren oder wo du den großen Handlungsbedarf siehst? Bei den Arten aussterben. Jeden Tag sterben mehrere Arten nämlich aus. Jeden Tag. Was kann man dagegen tun?</p>



<p>04:15<br>Zum Beispiel nicht so viel Plastik ins Meer werfen und in die Wiesen, die überall hier in den Regenwald nicht niederbrennen, wie wahnsinnig. Und man sollte die Pumpen, die das Wasser reinigen, verbessern. Weil wenn dieses Wasser dann zum Beispiel ins Meer kommt, dann sterben die Korallen am Mikroplastik. Also Korallen.</p>



<p>04:45<br>Riffe sterben so. Gibt es einen Berufswunsch von deiner Seite? Dass ich Wissenschaftler werde und die Wissenschaftler sollten sich halt auch ein bisschen ums Auto kümmern mit Solar. Das wäre dann besser, aber ohne irgendwelche Abgase. Nur mit Solar. Und es ist mir auch wichtig, dass, es wäre auch wichtig, wenn Russ…</p>



<p>05:14<br>autofrei ist, aber der Traktor kann dabei sein, weil der wird in Rust voll zu Arbeit gebraucht. Und die Rust-Gemeinde und die Jugendlichen sollten sich darum kümmern, dass der Schulweg gescheit ausschaut. Weil uns ist das mittlerweile zum Spaß geworden. Wir kicken nämlich die Dosen runter. Und ich finde das auch so arg, dass die Jugendlichen Dosen…</p>



<p>05:41<br>am Schulweg, die eigentlich noch komplett voll sind, hinstellen. Die werfen eigentlich Geld aus dem Fenster. Komplett voll. Bis zum Rand. Ich bin nur noch mal gegen eine Dose gestoßen und meine ganze Ruhe war nass. Denkst du, kann man noch irgendwas gegen den Klimawandel tun? In 50 Jahren nicht mehr. Aber wenn sich&#8217;s jetzt schnell ändert, ja.</p>



<p>06:08<br>Findest du, sollte man das Thema mehr im Schulunterricht einbinden? Mhm. Sehr viel mehr. Sehr, sehr viel mehr. Dann würden sich alle viel mehr fürs Klima interessieren. Und mehr schützen. Mit dem Video, das du am 24. September veröffentlicht hast, statt, also für den Klimastreik, aber anstatt, dass du dabei warst, wen wolltest du da erreichen? Oder wen möchtest du da mit erreichen? Alle.</p>



<p>06:39<br>Kurz gesagt alle. Okay, es braucht nicht die ganze Welt davon erfahren, aber es könnten wenn dann mal ein paar Politiker anschauen. Weil es ist ja schon ein Wahnsinn, wie junge Leute sich einsetzen. Ich bin zwar der jüngste Klimaaktivist des Burgenlandes, aber sicher nicht der ganze Welt. Da gibt es sicher noch Jüngere. Vielleicht gibt es welche, die haben sich mit Vier für das Klima eingesetzt. Die sollten sicher mal…</p>



<p>07:08<br>ein bisschen davon überzeugen lassen, was die Welt braucht. Nicht nur Wahlstimmen und neue Häuser. Man kann ja auch einmal die alten Häuser renovieren. Und ich finde das auch komisch, dass die, dass die, meine, viele Politiker sagen, die Greta Thunberg ist einfach nur ein unwichtiges Mädchen. Wo viele sagen das? Stimmt nicht.</p>



<p>07:36<br>Bei deinen Projekten, die du schon gemacht hast, den Streik einerseits und auch diese Spendenaktion zum Beispiel, gab es da spezielle Situationen, an die du dich gerne zurückerinnerst? Positive Rückmeldungen, Erfahrungen? Ja, dass zum Beispiel beim zweiten Streik der ORF gekommen ist. Dann habe ich mit meinem Streik es zumindest in den Wetterbericht geschafft.</p>



<p>08:05<br>Wenn ihr Freund zu dir kommt und sagt, er möchte auch gerne was machen, was würdest du ihm für Tipps geben? Wo könnte er anfangen? Er könnte anfangen, wenn er nichts so Großes machen will, wie einen Klimastreik und nur was Privates. Könnte er einmal pro Woche Fleisch essen. Ein riesiger Schritt ist das. Ich mache sowas.</p>



<p>08:36<br>Wie nimmt es deine Umgebung auf, dass du Klimaaktivist sein möchtest oder bist? Was sagen deine Eltern, Verwandten oder deine Freunde dazu? Manche Freunde sind einfach nix. Manche finden es nur toll.</p>



<p>08:54<br>Und manche finde ich unmotivierend. Und manche Verwandten interessieren sich voll für das und loben mich, dass ich das mache. Und manche kümmern sich nicht ums Klima. Leider. Und die… Und hier in unserem Haus ist jeder davon begeistert.</p>



<p>09:23<br>Nöpft der Hund, die Katze und die Hühner. Gut, danke Joachim für deine Einblicke in deine ersten Schritte, das was du tust, das was du nach außen trägst. Und ich merke du willst viele Menschen noch motivieren und ich glaube auch in Zukunft werden wir noch viele Infos und Aktionen von dir sehen. Danke nochmal für das nette Gespräch. Danke. Bitte, hab ich gern gemacht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Am besten heimisch genießen &#8211; gonz kloar&#8220; &#8211; Julia Kummer und Laura Brandweiner</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/am-besten-heimisch-geniessen-gonz-kloar-julia-kummer-und-laura-brandweiner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Güssing]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220; Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben. Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner! Zu Gast:Julia Kummer und Laura Brandweiner, Absolventinnen der ecole güssing und Gewinnerinnen des Young Scientist Energy Award 2021(Aufgenommen im Jänner 2022) Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Julia Kummer und&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/am-besten-heimisch-geniessen-gonz-kloar-julia-kummer-und-laura-brandweiner/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Am besten heimisch genießen &#8211; gonz kloar&#8220; &#8211; Julia Kummer und Laura Brandweiner</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="podcastreihe-jeder-schritt-zahlt">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Julia Kummer und Laura Brandweiner, Absolventinnen der <a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/nachhaltige-schule-ecole-guessing/" data-type="post" data-id="3063">ecole güssing</a> und Gewinnerinnen des Young Scientist Energy Award 2021<br>(Aufgenommen im Jänner 2022)</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Julia Kummer und Laura Bandweiner</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:04<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner, ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Julia Kummer und Laura Brandweiner, Absolventinnen der ECOLE Güssing und Gewinnerinnen des Young Scientist Energy Award 2021. Herzlich willkommen! Hallo! Liebe Julia, liebe Laura, ihr habt ja im letzten Jahr die ECOLE Güssing absolviert und jetzt im November auch diesen Young Scientist Energy Award gewonnen. Wollt ihr mir erzählen, wie es dazu kam?</p>



<p>00:34<br>Na ja, eigentlich ist das Ganze im Rahmen von der Diplomarbeit absolviert worden, sozusagen. Ja, die Laura und ich haben uns entschlossen, die Diplomarbeit im Thema der Nachhaltigkeit zu schreiben, also auch in Bezug auf die Gesundheit, und anscheinend geglückt. Und wir sind dann eben jetzt im Herbst dafür ausgezeichnet worden, haben auch eine Urkunde entgegengenommen. Wie kam die Idee?</p>



<p>01:04<br>bei diesem Award mitzumachen oder hat euch die Lehrerin dazu gebracht oder war das automatisch? Wie kam es dazu? Also die Frau Professor Feuernd, eine Betreuerin von uns, die war da voll dahinter und hat uns alle möglichen Links geschickt und hat dann eben gemeint, ja macht es überall mit, vielleicht gewinnt es was und im Endeffekt haben wir dann wirklich was gewonnen. Also es war eigentlich wirklich die Idee von der Professorin, muss man sagen, aber wir waren alle beide gleich begeistert und haben wirklich mit voller Freude da mitgemacht.</p>



<p>01:35<br>Eure Diplomarbeit hieß Food vs. Climate. Wie öko bist du? In Klammer ist du. Um was geht es da genau? Generell geht es um die Umweltaspekte und wie man die beeinflussen kann durch die Ernährung ganz kurz zusammengefasst. Und ich habe das Thema mit der Umwelt gehabt, passend Klimawandel und mit Tierzucht und alles. Und Julia hat sich dann halt der nachhaltigen, gesunden Ernährung gewidmet. Genau. Wir haben das dann so klima…</p>



<p>02:05<br>Flops und Klimatops genannt und sind dann halt näher darauf eingegangen, was man jetzt wirklich tun kann oder beziehungsweise wie wir Menschen eigentlich mit unserem Essen die Umwelt beeinflussen. Du könntest ja eine kleine Zusammenfassung geben, was ihr so herausgefunden habt. Naja, ich habe ziemlich viel herausgefunden, dass eben die Landwirtschaft sehr viel beitragt zu dem ganzen Umweltgeschehen und damit auch unser Essverhalten.</p>



<p>02:33<br>und halt auch mit den Insektensterben und mit dem Tierverlust und der Atemvielfalt, was wir haben. Also das ist eigentlich alles ein großes, kompaktes Paket, dieser Kreislauf, der was irgendwie immer weitergeht. Ja genau, ich hab mir auf die Ernährung vor allem spezialisiert und bin eben darauf eingegangen, dass es sehr wohl schon, also mit der Auswahl, was man isst und wie man was isst und wie man was zubereitet.</p>



<p>03:01<br>und wie bewusst man was konsumiert, sehr wohl auch ganz, ganz große Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Im Endeffekt dann habe ich eigentlich aufgezeigt, was man wirklich dagegen tun kann und was man eher lassen sollte. Kannst du da Beispiele nennen? Naja, frisch natürlich, frisch saisonal, regional und vor allem auch auf die Verpackung achten, das ist auch ganz, ganz wichtig, wie man was zubereitet.</p>



<p>03:29<br>Das ist auch extrem wichtig. Und ja, am besten halt heimisch genießen. Ganz klar. Gab es Informationen, die ihr recherchiert habt, die für euch neu waren oder die euch vielleicht auch ein bisschen schockiert haben? Ja, also für mich schon. Ich habe schon, also natürlich war mir immer klar, dass die Nahrung schon im Vorweg rumsteht beim Klimawandel, aber das ist wirklich so…</p>



<p>03:58<br>Welche Auswirkungen hat mich z.B. was mich so geschockt hat, wenn ich gleich so einen Fakt einwerfen darf, dass z.B. drei Avocados 1000 Liter Wasser brauchen, bis sie reif werden. Seitdem habe ich halt keine einzige Avocado mehr gegessen. Mich hat sehr geschockt, muss ich sagen, dass man z.B. wenn man Schweine verkauft, oder bei mir war es eher bei der Tierzucht, dass die Bauern so wenig Geld für die Tiere an sich kriegen, obwohl die eben so viel Aufwand haben, allein die Nahrung kostet schon so viel.</p>



<p>04:27<br>Das hat mich sehr geschockt. Und auch das mit dem Massensterben, weil wir sind jetzt im 6. großen Massensterben und ich glaube, das war es halt fast keiner. Und das ist halt vor der Artenvielfalt her. Also das waren so die zwei Sachen, was mich sehr geschockt hat. Und wie Julia schon gesagt hat, als ich wieder Julia in Teilen gelesen habe mit Avocado, Butter und so, wie viel das braucht, da war ich auch sehr… Ja, seitdem habe ich auch meinen Avocado-Genuss ein bisschen nachgedacht.</p>



<p>04:54<br>Laura, magst du das ein bisschen näher erläutern mit dem Artensterben? Ja, es ist halt so, dass durch die ganzen Pestizide und so, was die Landwirte aufs Feld bringen, sterben eben sehr viele Insekten, kann man sagen. Und die meisten Leute denken, das sind die unnötigen kleinen Viecherlein. Aber dass die eigentlich so wichtig für unsere Gesellschaft sind und das ohne Bienen, das habe ich zum Beispiel erwähnt, ohne Bienen würde unsere Welt gar nicht so existieren, wie sie es gerade tut.</p>



<p>05:23<br>Und wir bringen die eigentlich mit unserem unnötigen Konsum alle um. Nach der Diplomarbeit hast du was bei dir verändert? Ja, ich denke sehr viel mehr nach, was ich kaufe, wo und auch mit dem Plastik und alles. Ich esse generell kein Fleisch, muss ich sagen. Und habe auch ein bisschen geschaut, dass ich ein bisschen Milchprodukte und so weniger konsumiere. Und eigentlich sehr viel.</p>



<p>05:50<br>durch das ich jetzt in Graz wohne, fahre ich halt sehr viel mit die Öffis und nicht mehr mit dem Auto. Jule, du verzichtest jetzt auf Avocado. Gibt es noch etwas auf das du verzichtest oder das du umgestellt hast? Nein, ich sage jetzt mal umgestellt nicht, aber einfach viel bewusster halt konsumiert und ich nehme mir die Zeit dafür zu kochen und einkaufen zu gehen, auf die Lebensmittel zu achten, die ich</p>



<p>06:20<br>wo es noch geändert hat, ich habe extrem viel Heidelberg und Himbeer gegessen, auch jetzt im Winter, das versuche ich zu vermeiden. Und wie gesagt, Plastik auf alle Fälle. Also bei meinem Einkauf, da ist eigentlich fast kein Plastik, lässt sich noch nicht ganz vermeiden, aber es gibt auf alle Fälle schon Fortschritte, will ich mal sagen. Nachdem ihr eure Diplomarbeit geschrieben habt,</p>



<p>06:47<br>Konntet ihr darüber mit Verwandten, Bekannten sprechen? Kam es dazu Diskussionen? Sehr sogar, muss ich sagen. Die Verwandten sind dann halt auch sehr neugierig, was man dann so geschrieben hat. Und dann gibt es halt auch noch so die Verwandten, die was nicht daran glauben, dass gerade alles so ist, wie wir es geschrieben haben. Und ich glaube, wir haben da beide sehr viel diskutiert mit Menschen. Ja, also die häufigste Aussage ist einfach…</p>



<p>07:13<br>ist eh wurscht, es wird ja eh trotzdem da hergeliefert. Man kann es dann irgendwann nicht mehr hören, man versucht trotzdem irgendwie auf die Menschen darauf einzureden und sich umzustimmen, aber ja, das ist dann halt eigentlich die häufigste Antwort gewesen, was ich persönlich gehört habe. Wie zum Beispiel meine Freunde oder Verwandte zahlen das mit Avocados vor allem, dann mit der Butter und mit den Milchprodukten auch vor allem, das</p>



<p>07:41<br>ist dann halt nicht zu glauben und wird eh trotzdem produziert und daher geschickt. Glaubst du bei diesen Gesprächen auch Erfolgsgeschichten? Kann ich jetzt gar nicht so sagen. Ich hoffe, sie haben es positiv aufgenommen und mitgenommen. Aber ob jetzt irgendwer was verändert hat? Also nicht, dass ich bemerkt hätte. Sagen wir mal so. Vielleicht mal Mama beim Einkaufen. Das ist mir jetzt schon aufgefallen. Also sie.</p>



<p>08:08<br>besucht jetzt öfters unseren Bauern in unserer Umgebung, unmittelbar von unserem Haus entfernt. Und ja, ich würde sagen, sie ist vielleicht die einzige Person, die ein bisschen was mitgenommen hat, weil sie es auch bemerkt hat. Und da bin ich eigentlich schon ganz schön stolz drauf. Also ich hätte auch gesagt, meine Mama und mein Papa, ja, weil meine Mama hat auch mit den Plastiksackern aufgehört. Das war das Erste, was sie eigentlich beigetragen hat. Und die…</p>



<p>08:36<br>Dann haben wir entschieden, dass sie alles vom Bauern kaufen, also vom Fleisch her auch. Und so wie Eier und so, das haben wir sowieso vom Nachbarn. Also das war es dann, also das, was wir meistens verändert haben.</p>



<p>08:51<br>Zum Thema Nachhaltigkeit. Ihr habt euch jetzt noch einiges recherchiert, eingelesen. Gibt es von eurer Seite einen Punkt, den ihr im Moment sehr kritisch seht, also der aktuell sehr am Brennen wäre? Ja, also mir macht das gerade ein bisschen stutzig, dass durch die aktuelle Corona-Pandemie der Klimawandel ein bisschen in den Hintergrund gerückt wird. Die Corona-Geschichte da.</p>



<p>09:19<br>weil das im Vordergrund steht, wie vom Klimawandel gerade kaum was erzählt, beziehungsweise kaum politische Schritte gesetzt. Das macht mich eigentlich ein bisschen stutzig und zugleich nachdenklich. Habt ihr das Gefühl, dass das Thema genügend in der Schule angesprochen worden ist?</p>



<p>09:38<br>Nein. Schade, dass man.</p>



<p>09:43<br>Hättet ihr Ideen, was man speziell anführen könnte in den Schulen? Was man speziell besprechen könnte? Na ja, durch die ganze Lehrgeschülerin, jeder Schüler hat mittlerweile schon ein Bild davon. Und es gibt hunderttausende Videos, wo es wirklich schreckliche Bilder über Folgen von Gino Wangel sieht. Und ich würde sagen, eigentlich…</p>



<p>10:11<br>sind Bilder besser als Worte oder sprechen Bilder eher für sich als Wörter, weil ich glaube sonst kann man nicht die Worte, also schwer in Wörter zusammenfassen. Man kann das dann vielleicht gemeinsam besprechen und vielleicht Ursachen finden oder, also, aber so, was man wirklich, also, Allah, die Theorie, glaube ich, reicht nicht aus. Ich würde wirklich eher auf Bilder und Videos zurückgreifen. Ja, oder Filme, weil wir haben ja einen Film her gezeigt.</p>



<p>10:39<br>Das ist jetzt die Jule bei dem praktischen Teil und der war halt auch sehr gut.</p>



<p>10:46<br>Wie ist die Erfahrung bei euch im Freundeskreis? Haben eure Freundinnen und Freunde auch irgendetwas umgesetzt, verändert, umgestellt? Oder sind aktiv in irgendwelchen Bereichen? Also wie gesagt, ich habe schon zwei Freundinnen, die sind vegetarisch, von denen war es auch das Grund, vom Klimawandel und von der Nachhaltigkeit sie dazu entschlossen haben.</p>



<p>11:15<br>Aber ansonsten habe ich keine großartigen Schritte für meine Freunde erkannt. Außer meine Familie. Bei uns in der Familie hat sich das echt verbessert. Wir sind auch zusammen geworden und versuchen, zu nachhaltig wie möglich zu wirtschaften. Ich habe schon etwas gemerkt bei meinen Freunden, dass sie ein bisschen aufmerksam auf den Klimawandel geworden sind. Wir haben einen Raum, wo wir uns immer treffen bei wem daheim.</p>



<p>11:45<br>Und da haben wir angefangen, Plastikbecher zu vermeiden und haben solche Hartplastikbecher, die man mittlerweile waschen kann im Geschirrspöler. Und da ist es mir schon aufgefallen, dass einige von meinen Freunden schon ein bisschen auch darauf achten. Vielleicht nicht so viel wie ich, aber schon auch. Findet ihr das noch Luft nach oben? Ja. Also wie…</p>



<p>12:14<br>Wie wir vorhin schon erwähnt haben, vor allem politische Schritte müssten, glaube ich, fallen demnächst, weil die Menschen alleine da das nicht schaffen. Ja, stimmt.</p>



<p>12:29<br>Welchen Prozentsatz würdet ihr sagen kann ein Konsument erreichen in Richtung Nachhaltigkeit versus muss die Politik machen? Also ich glaube das kommt auf die Person selber an. Aber prozentuell ist das sehr schwer zu sagen, wenn ich ehrlich bin. Also ich würde auf alle Fälle sagen, dass mehr als die Hälfte der Politik dazu beitragen muss.</p>



<p>12:59<br>sind der eine da und dann können wir den anderen konsumieren. Und somit hätte der Teufelskreis einigermaßen gelinnt, sage ich jetzt mal. Oder ab und zu Salat, das ist das ganze Gleiche. Wenn bei uns Salat wächst, dann brauchen wir doch keinen Salat für Italien, Spanien oder was auch immer wir holen. Weil es ist für mich der größte Blödsinn, was es überhaupt gibt. Weil wenn der da liegt, ist ja klar, dass er gekauft wird. Und wenn der da nicht liegt…</p>



<p>13:28<br>Dann kann man ihn anerkaufen. Dann sage ich Dankeschön für das nette Gespräch. Und ich wünsche euch noch auf alle Fälle viel Erfolg im Führerzug. Vielen Dank. Danke schön.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Es muss ja Verzicht ned immer heißen, dass der Weh tun muss, sondern dass man dabei persönlich auch etwas gewinnt&#8220; &#8211; Juliane Bogner</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/es-muss-ja-verzicht-ned-immer-heissen-dass-der-weh-tun-muss-juliane-bogner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 15:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews & Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarorte & Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Tiere]]></category>
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		<category><![CDATA[Seminarort]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungslocation]]></category>
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					<description><![CDATA[Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220; Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben. Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner! Zu Gast:Juliane Bogner, Organisatorin des Festivalgelände Wiesen, welches sich gerade in der Zertifizierungsphase für das österreichische Umweltzeichen &#8222;Green Location&#8220; befindet und im Juli 2021 ihr erstes Green Event veranstaltete.(Aufgenommen im April&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/es-muss-ja-verzicht-ned-immer-heissen-dass-der-weh-tun-muss-juliane-bogner/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Es muss ja Verzicht ned immer heißen, dass der Weh tun muss, sondern dass man dabei persönlich auch etwas gewinnt&#8220; &#8211; Juliane Bogner</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="podcastreihe-jeder-schritt-zahlt">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Juliane Bogner, Organisatorin des Festivalgelände Wiesen, welches sich gerade in der Zertifizierungsphase für das österreichische Umweltzeichen &#8222;Green Location&#8220; befindet und im Juli 2021 ihr erstes Green Event veranstaltete.<br>(Aufgenommen im April 2022)</p>



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<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://soundcloud.com/user-147650587/es-muss-ja-verzicht-ned-immer-heisen-dass-der-weh-tun-muss-sondern-dass-man-dabei-personlich-auch-etwas-gewinnt-juliane-bogner" title="„Es muss ja Verzicht ned immer heißen, dass der Weh tun muss“ – Juliane Bogner by Nachhaltig im Burgenland" width="1200" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1258707724&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1200"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Juliane Bogner</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:00<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner, ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Juliane Bogner, Organisatorin des Festival Gelände Wiesen. Herzlich willkommen. Hallo. Das Festival Gelände Wiesen hat im Juli 2021 ihr erstes Green Event veranstaltet. Was war das und was heißt das für die Besucher?</p>



<p>00:29<br>Also die Veranstaltung heißt Artists, Drums and Fire, findet auch heuer wieder statt, heuer im Juni, damit auch Schulen und Kindergärten teilnehmen können.</p>



<p>00:38<br>Green Events hat uns schon immer fasziniert, deshalb auch, weil Wiesn so eingepättet ist in der Natur. Und sich meine Eltern auch als das Festgelände gebaut wurde, immer schon Gedanken gemacht haben, es soll jetzt nicht irgendein Blog darstellen in der Landschaft, sondern das soll sie natürlich gut integrieren. Deshalb haben sie geschaut zum Beispiel beim Bauen von den Gebäuden, dass die begrünte Dächer haben.</p>



<p>01:08<br>Nutzung hat für die Toiletten. Und jetzt haben wir geschaut Green Events, Green Location, was fehlt uns da eigentlich noch dazu. Und ein ganz ganz großer Punkt ist die Kommunikation. Festivals haben einen großen Vorteil, weil es wirklich eine breiten Wirkung haben. Wenn wir kommunizieren, wenn wir unsere Green Events Maßnahmen kommunizieren, motiviert es vielleicht auch andere.</p>



<p>01:34<br>Ein ganz großer Punkt ist die Besucheranreise, dass man die Besucher motiviert öffentlich anzureisen. In Wiesen ist der Bahnhof ungefähr einen Kilometer, eineinhalb Kilometer entfernt, das heißt da werden wir einen Shuttlebus einrichten. Und alle die sonst auch noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommen, können an einer Verlosung teilnehmen. Das heißt wirklich positive Anreize zu schaffen, dass sich die Leute auch schon zu Hause überlegen.</p>



<p>02:02<br>Was gehört zu einem Green Event dazu und wie komme ich dorthin? Wie vermeide selbst ich als Besucher auch meinen CO2-Fußabdruck? Ihr seid gerade dabei, euch für das österreichische Umweltzeichen für Green Location zertifizieren zu lassen. Was braucht man für so eine Zertifizierung? Da dahinter steckt eine große Datenbank vom Bundesministerium, die man befüllen muss.</p>



<p>02:27<br>Das sind so ungefähr 200 Fragen in verschiedenen Kategorien, die man beantworten muss und wo man natürlich auch Beweise hochladen muss. Wie schon gesagt, da geht es dann um Anreize vom Besucherstrom, also öffentliche Anreise. Da geht es auch um die Anreise der Musiker oder der Darsteller. Da geht es um Wasser, Wasserverbrauch.</p>



<p>02:53<br>Da geht es um ein Abfa um Recycling und noch viele weitere Punkte. Genau, und das geht heute nicht von heute nach morgen, sondern da muss man sich immer wieder neu einlesen pro Punkt und muss sich überlegen, wie setze ich das wirklich ideal um und wie beweise ich es auch, dass es in Wiesn so gemacht wird. Und wenn wir diesen Grundstock einmal gelegt haben,</p>



<p>03:19<br>und diese Zertifizierung für Green Location haben, dann ist es für unsere verschiedenen Veranstalter umso attraktiver und einfacher selbst ein Green Event umzusetzen. Wie nehmen das die Besucher auf? Den Wiesenbesucher gibt es nicht, sage ich jetzt einmal ganz salopp, weil es nämlich so viele verschiedene Genres gibt. Aber ich glaube, dass jetzt überhaupt in den letzten Jahren sehr das Bewusstsein dafür geschaffen wurde, dass sowas wichtig ist. Doch.</p>



<p>03:47<br>Also durchaus positiv. Ich hätte jetzt nicht mitbekommen, dass sich da irgendjemand darüber lustig macht oder da was zu kritisieren hat. Ich glaube, dass es immer immer wichtiger ist und wir merken auch, wenn wir in Kommunikation stehen mit potenziellen Veranstaltern, dass das immer ein großes Plus ist, wenn man sagt, okay, in Wiesn kann man halt auch wirklich einfach Green Events veranstalten. Mit der Zertifizierung und mit diesen…</p>



<p>04:16<br>Mit der Umstellung eigentlich, hat sich da etwas bei dir persönlich auch getan in Richtung Nachhaltigkeit? Natürlich, und darum mache ich sowas auch relativ gern, obwohl es natürlich zeitaufwendig ist, aber trotzdem mache ich dann immer wieder bewusst, was man eigentlich tut.</p>



<p>04:40<br>und wie man es verbessern könnte. Auch diese Zertifizierung, auch wenn es noch so zart ist, trotzdem macht man sich dann wirklich aktiv Gedanken und wie man es besser machen kann. Also ich finde das schon sehr, sehr wichtig. Gibt es eines dieser neuen Dinge, die dir jetzt einfallen? Ich glaube, die neuen Dinge, es ist halt, wenn man von der Organisationsseite kommt. Wir organisieren ja auch die Gastronomie am Festivalgelände.</p>



<p>05:09<br>Und da war uns hinter der Bar schon immer sehr wichtig, dass wir den Müll trennen zum Beispiel. Für die Besucherseite, wenn dann schon, was ich nicht, 8.000 Leute zum Beispiel kommen, das ist unsere Gesamtkapazität, dann redet man immer von Mülltrennung, weil man wirklich froh ist, wenn es ganz einfach sauber bleibt. Und da nehmen wir uns jetzt selbst ein bisschen strenger bei der Hand und sagen, na, trotzdem, wir bieten es den Besuchern wenigstens an, dass Müll getrennt werden kann.</p>



<p>05:35<br>Ob sie es dann annehmen oder nicht, ist je nach Festival verschieden und liegt dann trotzdem an der Verantwortung des Einzelnen. Aber dass wir trotzdem in solche Details dann auch mit Zeit und Energie investieren. Gab es interessante Erlebnisse jetzt vielleicht im Gespräch auch mit den Künstlern oder mit der Gastronomie oder wer auch immer bei euch jetzt mit Produkt verkauft oder anbietet?</p>



<p>06:02<br>Also mit den verschiedenen Catering-Unternehmen muss man dann auch Verträge abschließen. Und das Umweltzeichen sorgt dann ganz genau, was in diesen Verträgen oder schlägt vor, was in diesen Verträgen drinnen zu stehen hat. Und so kommt man halt dann wirklich ins intensive Gespräch auch mit.</p>



<p>06:19<br>Leute, mit denen man eigentlich schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet und kommt halt auch wieder drauf, okay, das oder das könnte man besser machen. Zum Beispiel, wenn man Ice-Creme verkauft, dass es dann nicht in einen Open-Cooler verkauft wird, sondern dass das wirklich geschlossen ist und so wieder Energie spart etc. Ein ganz großer Vorteil in Wiesn ist, dass die Energieversorgung, wenn wir schon bei dem Thema sind…</p>



<p>06:46<br>von Energie Burgenland bereitgestellt wird und somit sind wir sowieso ökostrommäßig abgedeckt. Und zusätzlich haben wir dann noch eine Photovoltaikanlage. Also es sind schon recht gute Rahmenbedingungen in der Hinsicht, weil Energie ist natürlich auch ein ganz, ganz großes Thema. Was vielleicht auch noch ist, also ein ganz, ganz großer Faktor ist die Kommunikation.</p>



<p>07:13<br>Und auch wenn man zum Beispiel Bio-Produkte anbietet oder regionale Produkte anbietet, nachhaltige Produkte anbietet, dass man das auch groß kommuniziert. Das ist das Wichtige. Damit die Leute halt wirklich aktiv mitbekommen.</p>



<p>07:30<br>Wo kommt jetzt dieses Produkt her, wenn das zum Beispiel der Feuerfleck ist, der was regional produziert wird, oder wenn das andere saisonale Produkte sind, dass man Speisekarten ausschreibt und dort auch wirklich dazu schreibt, vegan, vegetarisch, biologisch, regional oder saisonal. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Was ich gelesen habe, ihr habt ja eine spezielle Verarbeitung eures Regenwassers. Kannst du mir da Näheres erzählen? Ich finde das interessant.</p>



<p>07:59<br>Genau, also unsere Besucher-WCs sind im Jahr 1997 gebaut worden und da hat man gleich geschaut, dass man ein 54.000 Liter umfassendes Rege integriert. Und mit diesem Wasser werden die Toiletten gespült, genauso wie unsere Grünanlagen bewässert.</p>



<p>08:20<br>Und unsere Grünanlagen haben auch so einen Sensor. Das heißt, es wird auch wirklich nur bewässert, wenn es trocken ist. Das spart halt schon irrsinnig viel Wasser. Das heißt, wenn man aufs Festivalgelände kommt, ist unter einem ein riesengroßer Wassertank. Nein, nein, nein. Sozusagen, ja. Gab es irgendwelche Schwierigkeiten auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit für euch? Oder was hat sich besonders als schwierig hervorgetan?</p>



<p>08:46<br>schwierig in dem Sinn, dass es zeitaufwendig ist und dass das praktisch eine extra Aufgabe darstellt. Was man freiwillig macht, wo man dann sagt, das hilft dann vielleicht schon, dass man Aufmerksamkeit hat, bis die mediale Aufmerksamkeit auch ein bisschen der Werbefaktor dabei ist, aber was nicht jetzt eins zu eins wirklich zum Beispiel in Ticketverkäufe zu messen ist. Und einen Auftrieb haben wir bekommen, in dem wir 2015</p>



<p>09:15<br>haben wir Kontakt aufgenommen mit der Mata Bissmann damals, die verantwortlich war für ein EU-Projekt für energieeffiziente Festivals in Europa. Die hat praktisch Fallstudien gesucht in ganz Europa und hat sich verglichen, welche Festivals welchen Energieverbrauch haben und welche kreativen Lösungen, um energieeffizienter zu sein. Und wir haben damals die Mata angerufen und haben gesagt, weil sie ist eine Grazerin, haben gesagt, schaust du mal nach Wiesn? Wir…</p>



<p>09:43<br>Wir wären halt neugierig, wie wir im Vergleich zu anderen stehen. Und da haben wir uns zum ersten Mal wirklich hingesetzt und explizit aufgeschrieben, was es in Wiesn schon alles in Richtung Nachhaltigkeit eigentlich umgesetzt wurde, ohne dass wir es jeweils nach außen getragen haben. Das haben wir jetzt sammengeschrieben und sie ist dann wirklich gekommen und hat gesagt, das ist ja spitze, ja, also ist seit dem Spitzenfeld in Europa mit dabei, das gehört auf jeden Fall noch mit hineingenommen.</p>



<p>10:09<br>Das war dann schon die Endphase dieses EU-Projekts. Trotzdem hat es uns dann noch zu den Awards nach Barcelona eingeladen. Und wir sind auch in der Kategorie Star Venue dann noch nominiert worden. Und das war halt der Auftrieb, weil man sich, ok, da ist ja schon irrsinnig viel da, das gehört kommuniziert und man muss sich selber motivieren, dass man weitere Schritte setzt und im besten Fall motiviert man dann andere auch, was in diese Richtung zu tun.</p>



<p>10:37<br>Man muss ja dessen bewusst sein, dass ein Musikfestival, wenn es dann in die Tausende oder in die Zehntausende geht, natürlich ein ganz, ganz großer Energiefresser ist. Deshalb ist es so wichtig, dass sich die Branche einfach Gedanken macht. Wie kann man da energieeffizienter sein, wie kann man da umweltfreundlicher sein. Wir haben auch schon sehr, sehr lange das Mehrwegbecher-System in Wiesn. Also da gibt es keine Wegwerfbecher mehr. Und wir haben unsere eigene Becherwaschanlage vor Ort.</p>



<p>11:07<br>Die Becher werden wirklich dort gewaschen und müssen auch nicht wieder hin und her transportiert werden.</p>



<p>11:14<br>Gibt es nächste Schritte oder zukünftige Projekte, die ihr plant? Unsere Pilotveranstaltung ist das Artist Trumps &amp; Fire. Und natürlich wollen wir dann den Schritt gehen, dass wir sagen, das bleibt nicht die einzige Veranstaltung, die Screen Event zertifiziert ist. Ein Festival, das über drei Tage geht und jeweils 8000 Besucher pro Tag hat, ist natürlich eine ganz andere Dimension. Trotzdem eben mit dem Artist Trumps &amp; Fire wollen wir uns so ein bisschen</p>



<p>11:44<br>an das Thema herantasten. Und dann ist das Ziel, dass jede Veranstaltung in Wiesens, sei sie entweder klein, eintägig oder mehrtägig und groß, als Green Event stattfindet. Aber das ist Learning by Doing. Also das geht nicht von heute nach, von heute auf morgen, sondern ja. Festivals werden ja verbunden natürlich mit Übernachtung und mit Kampieren. Und…</p>



<p>12:11<br>Ich habe es dann erlebt, das war eh Anfang 2000er Jahre, Ende 90er Jahre, es sind irrsinnig viele Zelte, einfach nur liegen geblieben am Campingplatz. Das heißt, die Besucher haben sich nicht die Mühe gemacht, sie haben wahrscheinlich billig irgendwo ein Zelt gekauft und haben es dann wirklich stehen lassen. Und da waren wirklich sehr große Müllberge dann. Dem wollen wir auch entgegenwirken, indem wir jetzt ein Zelthotel anbieten. Das heißt, du kannst wirklich…</p>



<p>12:40<br>Beim Punk in Troubling machen wir das, das ist am 20. Mai unsere erste Veranstaltung. Da kommst du hin, also im Vorhinein kannst du dein Zelt buchen für zwei oder drei Personen. Und dann kommst du hin und dein Zelt wartet schon auf dich und wird genauso wieder abgebaut. Das heißt, die Zelte werden mehrmals benutzt und es ist viel weniger Müll da. Also auch das geht in diese Richtung. Das ist aber natürlich nicht das einzige Festival, das uns das anbietet, aber ich finde den Trend wirklich gut und wichtig.</p>



<p>13:10<br>Und dadurch, dass es Wiesen auch schon so lange gibt, jetzt sind teilweise Besucher bei uns, wo die Eltern schon in Wiesen waren. Und die holen dann die Besucher ab vom Zeltplatz und sagen, da schaut es ja aus wie einen Schweinestall.</p>



<p>13:27<br>So verlässt du Wiesn nicht, weil wir haben auch immer gescheit zusammengerammt und wo die Eltern dann wirklich mit dem Müllsack warten und sagen, na, du steigst erst ins Auto ein, wenn du ordentlich zusammengeräumt hast. Aber das ist halt das Schöne, weil es sich jetzt wirklich gene gibt, es gibt schon Verbindungen zu Wiesn. Und es gibt sehr, sehr viele Leute, die mit Wiesn ganz einfach eine gute Zeit verbinden.</p>



<p>13:52<br>Ich habe gelesen, du hast ja was völlig anderes studiert. Na, völlig anders, ist das nicht. Aber vom Bereich nach etwas nicht typisch Festival-mäßiges. Wenn du jetzt wieder vor dieser Frage stehen würdest, was du für eine Ausbildung machst, würdest du es wieder tun? Ja, doch, absolut. Also ich habe Kultur und Sozialanthropologie studiert. Das Thema meiner Diplomarbeit war aber dann norwegische Nationalparks.</p>



<p>14:22<br>und die rechte indigener Völker. Also ich finde gar nicht, dass es so weit weg ist, dadurch, dass Wiesen halt von Anfang an sehr multikulturell war. Das heißt, diesen völkerverbindenden Charakter hat ja Wiesen immer ausgezeichnet. Wir waren immer Menschenrechte und die Kombination mit Umweltschutz hat mich schon immer sehr interessiert. Und genau die Themen bringe ich eigentlich jetzt wieder ein. Also gar nicht so weit hergeholt.</p>



<p>14:50<br>Sprachen habe ich auch schon immer sehr gern gelernt und das braucht man bei uns auch absolut. Wenn man mit Musiker kommuniziert, also Englisch sowieso, dann probiere ich immer wieder ein bisschen Spanisch und Norwegisch einzubringen, aber das klappt noch nicht so. Bleiben wir lieber bei Englisch. Nachdem du jetzt selbst auch viel umgesetzt hast im Vera und wahrscheinlich auch im privaten Bereich, vieles auch bewusst erkannt hast, was du selbst schon umgesetzt hast.</p>



<p>15:20<br>Wie hättest du Tipps für jemanden anderen, der auch etwas umsetzen möchte, aber noch nicht ganz weiß wie? Ich glaube es ist ganz ganz wichtig, dass man sich nicht verboten setzt, sondern dass man sieht, dass man das Positive hervorstreicht. Ich zum Beispiel wirklich sehr wenig Fleisch. Ich tue das aber nicht, indem ich mich selbst quäle und sage ich darf den Schweinsbrot nicht zum Beispiel nicht essen, sondern ich habe halt einen Weg gefunden. Ich liebe die indische Küche.</p>



<p>15:50<br>Und es gibt so viele gute, schmackhafte vegetarische Gerichte ganz einfach. Und das kann man natürlich in jedem Bereich umsetzen. Es muss ja Verzicht.</p>



<p>16:06<br>nicht immer heißen, dass der wehtun muss, sondern dass man dabei persönlich was gewinnt. Ich habe jetzt auch Reportage gesehen über, oder eine Studie war das, wo sie Freiwillige gemeldet haben. Die haben gesagt, okay, sie fahren jetzt nicht mehr mit dem Auto. Ich bin auch weit davon entfernt. Aber die haben auch gesagt, rückblickend dann, sie haben wirklich Lebensqualität daran gewonnen.</p>



<p>16:29<br>weil es mit dem Radfahren oder weil es spazieren gehen, weil es Bewegungen in der frischen Luft machen. Und weil es dieser Stress teilweise auch ein bisschen wegfällt, wenn es deinen Rhythmus gefunden hast. Also ich glaube, man muss ganz einfach den positiven Gewinn dabei sehen und sich bewusst machen. Ja, danke Juliane für das tolle Gespräch und ich freue mich schon auf die nächste Inns. Immer willkommen in Inns. Danke.</p>



<p><a href="https://www.wiesen.at/info/greenwiesen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.wiesen.at/info/greenwiesen</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Laub, der goldene Schatz im Garten</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/laub-der-goldene-schatz-im-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 11:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen & Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Herbst bringt uns nicht nur kühle Temperaturen und bunte Landschaften, sondern auch eine wahre Fülle an heruntergefallenem Laub. Leider wird dieser natürliche Schatz oft als Abfall angesehen, obwohl Blätter vielseitig genutzt werden können – für einen nachhaltigeren, gesünderen und lebendigeren Garten. Warum das Laub im Garten so wertvoll ist Laub gehört zum natürlichen Kreislauf&#8230;&#160;<a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/laub-der-goldene-schatz-im-garten/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Laub, der goldene Schatz im Garten</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Herbst bringt uns nicht nur kühle Temperaturen und bunte Landschaften, sondern auch eine wahre Fülle an heruntergefallenem Laub. Leider wird dieser natürliche Schatz oft als Abfall angesehen, obwohl Blätter vielseitig genutzt werden können – für einen nachhaltigeren, gesünderen und lebendigeren Garten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das Laub im Garten so wertvoll ist</h2>



<p>Laub gehört zum natürlichen Kreislauf der Natur, den wir zu unserem Vorteil nutzen können. Die gefallenen Blätter enthalten wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor, die den Boden bereichern und den Einsatz chemischer Dünger überflüssig machen. Gleichzeitig verbessern sie die Bodenstruktur, fördern das Bodenleben und schützen vor Frost.</p>



<p>Ein oft übersehener Vorteil: Laub hilft dabei, Lebensräume für viele Tierarten zu schaffen. Vom Igel über Regenwürmer bis hin zu Nützlingen – gefallene Blätter sind ein Paradies für die Tierwelt und tragen zur Artenvielfalt bei.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="960" src="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Laub-auf-Hand-Foto-von-Kira-auf-der-Heide-Unsplash.jpg" alt="Laub auf Hand Foto von Kira auf der Heide Unsplash" class="wp-image-4419" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" title="Laub, der goldene Schatz im Garten Laub auf Hand Foto von Kira auf der Heide Unsplash" srcset="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Laub-auf-Hand-Foto-von-Kira-auf-der-Heide-Unsplash.jpg 640w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Laub-auf-Hand-Foto-von-Kira-auf-der-Heide-Unsplash-200x300.jpg 200w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Laub-auf-Hand-Foto-von-Kira-auf-der-Heide-Unsplash-500x750.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Laub auf Hand &#8211; Foto von Kira auf der Heide Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">So kannst du Blätter nachhaltig nutzen</h2>



<p>Hier sind einige einfache, aber effektive Möglichkeiten, wie du das Beste aus gefallenen Blättern herausholst:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mulch herstellen</h3>



<p>Zerkleinere die Blätter mit einem Rasenmäher oder einer Gartenschere und verteile sie als Mulchschicht um deine Pflanzen. Der Mulch speichert Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut und liefert dem Boden wichtige Nährstoffe. Zusätzlich schützt er Wurzeln vor Temperaturschwankungen und sorgt für ein gesundes Bodenklima. Übrigens können auch Nussbaum-Blätter genutzt werden! Sie enthalten Gerbsäuren, weshalb sie nur langsam verrotten. Dennoch sind sie ungiftig und dürfen im Garten verwendet werden. Tipp: Wenn du den Verrottungsprozess beschleunigen möchtest, zerkleinere die Blätter mit dem Rasenmäher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompostieren</h3>



<p>Blätter sind eine ideale Ergänzung für den Komposthaufen. Sie bieten die perfekte „braune“ Komponente, die in Kombination mit „grünen“ Küchenabfällen hochwertigen Humus erzeugt. Tipp: Vermische die Blätter mit etwas Erde, um die Zersetzung zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Winterlicher Pflanzenschutz</h3>



<p>Laubblätter sind ein natürlicher Schutzschild für deinen Garten in der kalten Jahreszeit. Eine dicke Schicht Laub auf Beeten und um Pflanzenwurzeln isoliert den Boden und bewahrt ihn vor starkem Frost. Gleichzeitig verhindert sie, dass die empfindlichen Wurzeln Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Mikroorganismen im Boden bleiben durch die isolierende Wirkung aktiver, was die Bodenqualität langfristig verbessert. Auch Kübelpflanzen können mit einer Schicht Laub und einer zusätzlichen Abdeckung vor Kälte geschützt werden. So nutzt du das kostenlose Naturmaterial effektiv, um deine Pflanzen gesund durch den Winter zu bringen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lebensraum für Tiere schaffen</h3>



<p>Ein Laubhaufen im Garten bietet zahlreichen Tieren einen sicheren Unterschlupf. Igel finden darin ein warmes Winterquartier, während Insekten und Spinnen die Blätter als Schutz vor Kälte nutzen. Auch Vögel profitieren, da sie in Laubhaufen nach Nahrung wie Würmern und Käfern suchen können. Platziere den Laubhaufen in einer ruhigen, geschützten Ecke deines Gartens, damit die Tiere nicht gestört werden. Wichtig ist, dass du den Haufen bis zum Frühjahr unberührt lässt, um den Tieren ausreichend Schutz zu bieten. Mit wenig Aufwand unterstützt du so aktiv die Artenvielfalt und förderst ein gesundes Ökosystem in deinem Garten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/blog/wisst-ihr-wo-schmetterlinge-ueberwintern/" data-type="post" data-id="2677">Beitrag: Wisst Ihr wo Schmetterlinge überwintern?</a></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="960" src="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Im-Laub-stehen-Foto-von-Clay-Banks-Unsplash.jpg" alt="Im Laub stehen Foto von Clay Banks Unsplash" class="wp-image-4418" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" title="Laub, der goldene Schatz im Garten Im Laub stehen Foto von Clay Banks Unsplash" srcset="https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Im-Laub-stehen-Foto-von-Clay-Banks-Unsplash.jpg 640w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Im-Laub-stehen-Foto-von-Clay-Banks-Unsplash-200x300.jpg 200w, https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/wp-content/uploads/2024/11/Im-Laub-stehen-Foto-von-Clay-Banks-Unsplash-500x750.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Laub stehen &#8211; Foto von Clay Banks Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Missverständnisse über Laub</h2>



<p>Viele Menschen entfernen Blätter aus ästhetischen Gründen oder aus Sorge, dass sie Rasenflächen schädigen könnten. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wenn Blätter kontrolliert eingesetzt werden, profitieren sowohl Pflanzen als auch die Umwelt davon. Das gilt übrigens auch für Grasschnitt, liegen gelassen profitiert der Boden und sowohl das Tierreich davon.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein nachhaltiger Garten spart Geld und Ressourcen</h2>



<p>Die Nutzung von Blättern spart nicht nur bis zu 200 € Gartenprodukte im Jahr, sondern reduziert auch den CO₂-Fußabdruck, da weniger industriell hergestellte Produkte benötigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Laub der goldene Schatz in unserem Garten</h2>



<p>Statt Laub als Unordnung zu betrachten, können wir es als Teil eines natürlichen Kreislaufs schätzen. Es bereichert nicht nur den Garten, sondern unterstützt auch die Tierwelt und zugleich verschafft es uns mehr Zeit und Geld.</p>



<p><strong>Weiterführende Infos:</strong><br><a href="https://www.gartengemeinschaft.de/das-laub-des-walnussbaums-kompostieren-oder-entsorgen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Das Laub des Walnussbaums kompostieren oder entsorgen</a><br></p>
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		<title>&#8222;Ich bin sicher kein Weltverbesserer&#8220; &#8211; Christian Wagner</title>
		<link>https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/magazin-news/ich-bin-sicher-kein-weltverbesserer-christian-wagner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Schöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 15:43:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin & News]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder Schritt zählt]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nachhaltig-im-burgenland.at/?p=2960</guid>

					<description><![CDATA[Podcastreihe "Jeder Schritt zählt". Zu Gast: Christian Wagner, Freund von Natur und Artenvielfalt und auch Obmann des Vereins Bienenoasen in St. Georgen/Eisenstadt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Podcastreihe &#8222;Jeder Schritt zählt&#8220;</h2>



<p>Geschichten über Menschen im Burgenland und ihre Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Leben.</p>



<p>Denn: Jeder Schritt zählt, auch deiner!</p>



<p>Zu Gast:<br>Christian Wagner, Freund von Natur und Artenvielfalt und auch Obmann des Vereins Bienenoasen in St. Georgen/Eisenstadt<br>(Aufgenommen im September 2021)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://soundcloud.com/user-147650587/jeder-schritt-zahlt-im-gesprach-mit-christian-wagner
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast-Transkript „Jeder Schritt zählt“ im Gespräch mit Chistian Wagner</h2>



<p><em>(Dies ist eine automatische Sprache-zu-Text-Transkription. Es können inhaltliche sowie grammatikalische Fehler enthalten sein.)</em></p>



<p>00:05<br>Jeder Schritt zählt, auch deiner &#8211; Ganz regional im Burgenland. Heute im Gespräch mit Christian Wagner, Freund von Natur und Artenvielfalt und auch Obmann vom Verein Bienenoasen in St.Georgen. Hallo Christian. Hallo Sarah. Hallo. Wie kamst du zum Thema Bienen? Das war eher zufällig. Es war vor drei Jahren, da hat einer von den Pächtern, die mir den Feld nicht mehr bestellt.</p>



<p>00:33<br>Und zu dieser Zeit lernte ich einen Imker kennen. Und der hat gemeint, der braucht Plätze, wo er Bienen aufstellen kann. Und somit sind wir zum Thema Bienen gekommen. Und wir hatten ein kleines Projekt entworfen mit Bienen, mit einem Bienenlehrpfad, mit Bienenführungen. Und das hat sich dann weiter gesteigert und weiterentwickelt zu dem Projekt, das es jetzt geworden ist. Das heißt, wie sieht das Projekt jetzt genau aus? Das Projekt sieht jetzt so aus, dass wir die Bienenasen gegründet haben.</p>



<p>01:00<br>Wir hatten fünf Bienenvölker, wir haben Bienenlehrpfad und einige Klassen zu Besuch. Wir haben einen Vertrag mit der Firma Plagus und dank Corona sind die Besucher natürlich ausgeblieben. Zu dieser Zeit sind aber die geschützten Lebensräume, das Rochusgebiet und der Hedgeltberg in den Vordergrund gerutscht, oder in den Fokus gerutscht. Wir haben im Land die Vereinbarung, dass wir die Pflege der geschützten Lebensräume übernehmen, über den Verein.</p>



<p>01:29<br>wenn das Ganze auch beweidet werden kann. Und somit sind wir über die Biene zur Schafe gekommen. Die Schafe waren voriges Jahr sehr brav, haben aber nicht den erwünschten Erfolg erzielt. Die haben zwar das Gras und die Blätter schon gefressen, aber sie haben keine Schäden angerichtet am Holz und somit haben wir heuer zu den Schafen noch Ziegen dazu bekommen, sodass das Ganze abgerundet wird. Das ganze Projekt sieht so aus, dass wir insgesamt 7 Hektar Land gebracht haben in dem Verein.</p>



<p>01:57<br>7 Hektar können wir sofort drauf, wenn wir sie brauchen, und 15 Hektar haben die Naturschutzgebiete. Und im Winter ist der Großteil unserer Tiere draussen im Weingarten vom Weingut Nera. Das heißt, im Winter ist es den Tieren gar nicht kalt? Nee, also die sind im Winter besser angezogen wie wir, bei jedem Winter. Zu den Leerpfaden hast du erwähnt, dass ihr da Kinder auch bei euch habt. Was macht ihr da?</p>



<p>02:20<br>Wir haben sechs Schaudhofen, wo aufgezeigt wird das Leben der Bienen, das Leben im Stock, die Honigproduktion. Am Ende des Lehrpfades war immer, dass wir die Kinder teilweise in kleine Imkergewänder gesteckt haben. Und wir haben einen Bienenstock geöffnet und haben teilweise auch den Honig direkt von den Waben herunterschlecken lassen. Es ist sehr spannend.</p>



<p>02:44<br>Ich muss sagen, die Kinder haben keine Scheu vor den Bienen. Das waren eh immer die Betreuer und die Lehrerinnen, die zurückgezuckt sind. Was gefällt den Kindern da ganz besonders dabei? Was fällt dir da so auf? Wir haben jetzt zwei Aspekte. Zum einen nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsene. Es hat keiner mehr einen Bezug zu Nutztieren. Ich sage jetzt ganz provokant und ist so. Es sehen zwar alle immer schön, die lieben Schafe und die lieben Ziegen, wenn sie über die Wiesen hüpfen.</p>



<p>03:12<br>Und das Schlimmste, was zurzeit wirklich passiert, ist, dass die Tiere vermenschlicht werden. Das heißt, im Endeffekt wird immer umgelegt, was habe ich im Wohnzimmer und so sollen es die Tiere auch haben. Im Endeffekt ist es aber für die Viecher immer noch, je einfacher, je besser, je natürlicher, je besser. Und wenn es draußen minus 8 Grad hat, dann hat es draußen minus 8 Grad und die stehen ja dazu. Und die brauchen da keine Unterstützung, keine Hilfe. Die Kinder sind sowieso fasziniert auch bei den Bienen.</p>



<p>03:39<br>Die Bienen erleben auch etwas anderes, wenn hin und wieder eine vorbeisummt. Und was dann heißt, Huchbach auf, pass auf, eine Biene. Und bei den Tieren, wenn man mit Futter zu den Tieren zugeht, dann kommen auch die Schafe und die Ziegen auf einen zu, weil ohne Futter geht es eh nicht. Und dann ist das für die Kinder schon ein Erlebnis, weil sie es eh nicht gewohnt sind oder maximal vom Fernsehen heraus kennen.</p>



<p>04:05<br>Tierhaltung in diesen Zeiten, die wir jetzt haben, ist nicht mehr selbstverständlich. Es sind hochkomplexe Geschichten, sowohl von den gesetzlichen Auflagen her bis hin zu allem, was die Tiere, weil im Endeffekt sagen sie ja sowieso die Tiere, was sie haben wollen, was sie brauchen. Und das sind schon sehr komplexe Geschichten. Wie ist der Anklang von den Menschen in der Umgebung, die jetzt so direkt in der Umgebung leben? Wir sind vereinsmäßig organisiert, haben insgesamt 58 Mitglieder, Sponsoren, Gönner und Unterstützer.</p>



<p>04:35<br>Das Projekt wird aber vom Großteil des Dorfes mitgetragen, weil eben auch die Kinder selbst zu Ärzten Corona-Zeiten immer einen Anlaufpunkt hatten. Von der Resonanz her lässig. Es sind sehr viele, die draußen spazieren gehen mit den Hunden und immer Rückmeldungen geben, wie jetzt am Wochenende, da ist die Wiese leer, wo sind die Schafe? Na klar, die haben wir am Sonntag verlegt.</p>



<p>05:00<br>Es hätte aber sein können, dass auch die Schafe ausgepüxt sind, aus welchem Grund auch immer. Da weiß ich hoppala, da ist was im Laufen. Also es ist schon sehr lässig, wie auch die Unterstützung aus dem Dorf heraus ist. Die Schafe püksen immer aus, wenn irgendetwas nicht stimmt. Das heißt, wenn ein Hund zu Bellen anfängt vor die Netze oder vor die Litze, dann kann es sein, dass sie auf der drüben Seite herausspringen. Ist passiert. Wenn wir sagen, die Wiese ist zwar schon gut abgefressen, aber wir wollen noch andrücken.</p>



<p>05:28<br>das heißt Druck auf die Wiese ausüben, dass sie besonders schön blüht nächstes Jahr, dann kann sein, dass die Schafe sagen, wir wollen nicht mehr und dann sind sie weg. Oder wenn sie nicht weg sind, sind wir mal draußen. Voriges Jahr und heuer ist uns passiert, dass wir eine Schafgruppe zwei oder drei Tage gesucht haben. Voriges Jahr hat irgendjemand den Zaun umgelegt, heuer haben die ziegenden Schafen gezeigt, wie es rausgeht. Ist natürlich zäh, wenn die zwei, drei Tage unterwegs sind, irgendwo am Leiterberg und wenn man keine Ahnung hat, wo die gerade sind.</p>



<p>05:57<br>Aber auch hier wieder im Zusammenspiel mit den Fußgehern, mit den Spaziergängern, mit der Exekutive und der Jägerschaft. Ich darf auch nicht vergessen, wir haben die Schafe immer wieder gefunden. Ja, die Weinbauern, die sind sowieso klar. Aber wir haben die Schafe immer wieder gefunden und es ist immer wieder spannend, welche Wege die gehen. Und im Endeffekt sage ich, meine Tiere gehen prinzipiell immer bergab. Das heißt, wenn ich sie suche, dann nur bergab.</p>



<p>06:22<br>Die große Gruppe haben wir heuer gesucht, da war ich gestanden, nach drei Tagen vor der Ortsdaffe von Eisenstadt und hat auf mich gewartet, mehr oder weniger. Zurückfinden tun sie nicht mehr. Was machst du dann normalerweise, wenn so eine Gruppe verschwindet? Also rufen wir direkt bei der Polizei an, fliegen uns in ein paar Schafe weg? Ein paar Schafe ist gut, alle oder keine. Entweder die ganze Gruppe in einzelne Schafe haben wir noch nie gesucht. Im Endeffekt geht man her und schaut einmal, wo sie sein können. Man sucht die Möglichkeiten ab.</p>



<p>06:52<br>Wenn sie einen Berg haben, da brauchen sie keine Pfeifen, da sind sie eher am Berg, da ist es egal. Wenn sie das Umfeld verlassen, dann ist immer der erste Anruf bei der Jägerschaft. Das ist der Jagdleiter, da muss informiert werden, die Polizei wird informiert. Und dann kommt der klassische Weg, Facebook und die WhatsApp-Gruppen.</p>



<p>07:14<br>Und wenn man immer noch keinen da hat, OF. Also es sind wirklich Wege, die vorgegeben sind und die funktionieren bestens. Also wir haben wirklich zwei Mal überhaupt heuer ein Riesenglück gehabt, da sind die Schafe abgetaucht in den Eisenstädter Wald und da sind sehr viele Muffler und wenn sie die verbinden, dann findet man sie nie wieder. Haben natürlich sofort reagiert, die Schafe sind mit, ja die Gruppe ist mit dem GPS ausgerichtet, das heißt sollten sie wieder wirklich…</p>



<p>07:39<br>Ausbüxen, weil von einem Auskommen ist ja kein Problem, aber sollte man sich wirklich wieder ausbüxen, dann können wir auch nachvollziehen und nachverfolgen, wo sie gerade sind. Das Projekt war ja für dich quasi Neuland. Also du hast dich in dem ganzen Bereich so noch nicht ausgekannt, habe ich jetzt verstanden. Stimmt das? Ja, das stimmt insofern. Wir hatten natürlich früher zu Hause Tiere, wir haben Händel gehabt, wir haben…</p>



<p>08:03<br>Das hat sich ja dann im Laufe der Jahre bis hin zu den späten 80er Jahren, Anfang der 90er Jahre alles aufgehört.</p>



<p>08:14<br>Auch ich musste viel lernen. Ich bin regelmäßig bei den Schulungen in der Land dabei. Ich muss mich sehr viel einlesen, auch im Internet über die verschiedenen Sachen. Wir sind ein Mitglied beim Tier Burgenland. Ich habe mit dem Doktor Herrn Trinic einen Tierarzt, der mir jederzeit zur Seite steht, zumindest telefonisch, wenn ich ihn brauche. Das sind schon die Hilfen, die notwendig sind, wenn man ein Projekt beginnt und auf der anderen Seite.</p>



<p>08:42<br>Man muss halt sehr viel lesen und das ist das Wichtigste überhaupt, das ist der Umgang mit den Tieren. Ich merke es an mir selber auch, man wird ruhiger. Wenn man mit Bienen arbeitet, ist Ruhe absolut Nummer eins. Bei den Schafen gibt es keine Hektik, da ist Ruhe. Und selbst wenn es einmal auspüxt und man findet, man geht ruhig an, Hektik bringt nichts und das ist eine der wichtigsten Sachen überhaupt.</p>



<p>09:03<br>dass man sagt, man gewinnt eine Ruhe in dem, was man tut, das ist lässig. Natürlich hin und wieder machen die Türen nicht das, was sie sollen, da denken wir, aber im Endeffekt, es bringt nichts, es geht alles nur über die Ruhe weg. Hast du etwas gelernt, mit dem du gar nicht gerechnet hast? Gelernt, mit dem ich gar nicht gerechnet habe? Ich war bis Februar dieses Jahres der größte Ziegenhasser, den es gibt.</p>



<p>09:32<br>weil ich der festen Meinung bin, dass man Ziegen in der extensiven Tierhaltung fast nicht halten kann. Ich habe auch das Glück, dass ich eine Ziegengruppe habe, die hält. Die zweite Gruppe, die geht da an spazieren, da weiß ich genau, die brauche ich nicht suchen, weil ich genau weiß, wo sie sind. Da ist ein Berg, wo man diese große Höhe glückt, da haben wir 360 Grad rund um den Panoramablick.</p>



<p>09:58<br>und das ist schon lieberfalls der Feld, Herr Hügel, und dort sind die Ziegen, also die brauche ich nicht zu suchen. Ansicht Ziegenhaltung ist…</p>



<p>10:06<br>deutlich problematischer als die Schafe, weil sie vom Fressen her Häkler sind, sie sind deutlich wehleidiger, sie sind wählerischer, sie sind eigentümlicher und sie sind viel neugieriger. Und aus dieser Neugierde heraus passiert, dass sie sagen, da ist zwar schön, wo du mich hingestellt hast, aber ich will schauen, was da drüben unter dem Baum liegt und da sind sie drüben unter dem Baum. Da können wir zwar wieder zurück, weil sie würden sich eh nur dagegen schauen, aber sie sind halt gerade nicht da.</p>



<p>10:33<br>Und das ist mitunter immer spannend. Also die Schafe sind, du stellst dich hin und sagst, da ist Wasser, da ist Futter, da ist Zaun, bleibst du da und die sagen, ok, wenn das passt, dann bleiben wir. Die Ziegen sagen super, aber ich glaube da drüben beim Baum ist es auch schön, dann schauen wir uns die halt an. Und das ist wirklich ein sehr spannendes Unterfangen, wo jeder Ziegenhalter mir sicher recht gibt, weil das einfach im Wesen der Ziegen liegt. Die Schafe und die Ziegen sind um 180 Grad verschieden gepolt. Ich sag immer wieder spannend auf der Wiese, wenn du beide beieinander hast.</p>



<p>11:06<br>Du hast vorhin erwähnt, dass du auch in Kooperation mit dem Land Burgenland arbeitest und zwar an den Natu Inwieweit hat diese Art Erhaltung mit Naturschutz zu tun? Extrem viel, extrem viel und sehr viel. Wir sind auf der einen Seite in der Erhaltungstucht von den Waldschafen.</p>



<p>11:26<br>Und wir sind herdbuchführend, das heißt wir sind in der Haltungssucht dabei und wir haben die Zuchtlinie aufrecht zu halten und zu bewahren. Das ist einmal das eine. Waldscharfe gibt es glaube ich 600 Stück in Österreich, davon sind 5% bei uns in St. Georg und das ist nicht gerade wenig. Auf der anderen Seite…</p>



<p>11:49<br>haben wir die Pflege von den geschützten Lebensräumen in St. Georgien, das Gebiet hinter der Rochuskapelle und auf der anderen Seite in Hetschelberg.</p>



<p>11:57<br>Da sind wir mit dem Verein der Burgenendischen Naturschutzorganen zusammen und mit Land Burgenland. Auch diese geschützten Lebensräume gibt es zu bewahren. Das größte Problem, das wir in den geschützten Lebensräumen haben, ist die Verbuschung. Die Verbuschung kann man nur im Zaum halten, wenn sie beweidet werden. Beweiden kann man es wieder nur mit Schafen und mit Ziegen, was einen Sinn macht. Somit hat sich der Kreislauf geschlossen. Im Winter.</p>



<p>12:24<br>Die Kooperation ein wenig näher ist, die kann man nur unterstreichen. Weil im Endeffekt durch die Winterbegrünung die…</p>



<p>12:33<br>Wenn der junge Winzer angebaut oder in den Weingärten angebaut, schaffen wir es, dass wir bis Ende Jänner keine Zufütterung haben, sondern einfach mit dem natürlichen Futter des Doids schlichtweg geartet werden können. So ist das wirklich ein Rundumprojekt geworden. Ich sage, da greift immer ein Stein ins andere eine, und das ist extrem wichtig für den ganzen Ablauf.</p>



<p>12:56<br>Merken die Weinbauern auch einen Unterschied beim Wein? Wenn das so? Auf dem Wein, wie sich das auswirkt, für das ist das Projekt noch zu jung. Wir haben jetzt mit Johannes das Projekt am Laufen, ganzjährige Beweidung vom Weingärten, da wir aber auf andere Schafrasse zurückgreifen müssen, weil die Wirtschaft doch ein bisschen zu groß ist für das. Aber grundsätzlich, ich muss sagen, merken, du hast das auf jeden Fall bei der Bodenentwicklung.</p>



<p>13:22<br>Weil über den Winter der Boden getüngt wird, es wird gleichzeitig der Boden belüftet, es wird das Ganze eingearbeitet in dem Boden. Also die Auswirkungen sind schon da, nur wir sind jetzt gerade im ersten Jahr und da kann man es noch direkt nicht messen. Aber es macht sicher Sinn. Wir sind fest davon überzeugt, dass es sicher Sinn macht. Gibt es eine Veränderung, die du für die Zukunft erhoffst, dass wir noch erreichen? Ne, eine Veränderung erreichen.</p>



<p>13:52<br>Ich bleibe jetzt irrealistisch, ich bin sicher kein Weltverbesserer. Dass sich das Klima bei uns verändert hat, das sieht man sowieso. Da braucht man nur mit offenen Augen durch die Gegend gehen. Wenn ich jetzt auch raufschau am Leiterberg, in die Robinenbestände, die hängen sind, da kann man sich redern. Das ist eben das Zeichen, dass man, oder eben bedingt, dadurch, dass man die letzten…</p>



<p>14:17<br>15 Jahre fast keine Winterfeuchtigkeit gehabt haben. Die Böden sind ausgegangen, die Robinen überleben das einfach nicht mehr. Und jetzt kommt es nicht nur, dass jetzt die Robinen sind. Seit einigen Jahren geht es auch schon mit den Eichen und mit den Buchen los. Das sind alte Eichen, wo es einen Durchmesser von 80 bis 100 Zentimeter hat, wo schlichtweg für ein Jahr andere wegsterben, weil sie es nicht mehr schaffen. Das heißt, ein Dauereingreifen ist eh unmöglich. Wir können nur den kleinen Raum, den wir haben.</p>



<p>14:43<br>helfen und mitarbeiten, dass man sagt, das bewahren wir, das wollen wir schützen und dort wollen wir, dass das Gehör noch runtergeht. Das ganze große globale Thema Klimaerwärmung, für das sind wir jetzt klein, da müssen andere Kräfte ran. Aber wir können nur schauen, dass wir das Ganze in unseren Breiten und in unseren Möglichkeiten so gut wie möglich machen. Welche Tipps würdest du jemandem geben, der auch gerne etwas umsetzen möchte, aber noch quasi am Anfang steht?</p>



<p>15:15<br>Das Wichtigste ist immer im Vorfeld die Planung oder vor der Planung eine gute Leitidee. Die Idee ist immer das Wichtigste. Wenn die Idee einmal steht, dann geht es flott dahin. Aber die Idee muss stehen. Wenn du eine Idee hast und du stehst und weißt, was du machen möchtest, dann kommst du davon, du brauchst Partner, du brauchst Nebenleute und dann kann aus dieser Idee ein Projekt werden. Und wenn das Projekt steht, dann wird es spannend.</p>



<p>15:44<br>Danke Christian für deine Zeit auf alle Fälle hier draußen, St.Garden, mit Wind, Vögeln, jede Menge Bienen dazwischen und Schmetterlingen, die wir wahrscheinlich auch gehört haben. Auf alle Fälle danke schön nochmal für deine Zeit und den Einblick in deine persönlichen Schritte. Danke nochmal. Ich danke auch. Jetzt würde ich mich freuen, wenn du mit uns wieder besuchen kommst. Das wäre sehr klar.</p>
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