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Weltweiter Klimastreik auch im Burgenland

Ausgehend von der 16jährigen Schwedin Greta Thunberg organisiert Fridays for Future in vielen Städten wöchentliche Streiks. Hier engagieren sichSchülerInnen, Studierende und junge Menschen, die nicht mehr zusehen wollen wie ihre Zukunft verspielt wird.  Am 15.03. wurde zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen. 

 

Zunächst schien es so, als würden im Burgenland als einzigem Bundesland neben Niederösterreich keine Klimademos stattfinden.

Dann gab es aber doch gleich drei Orte an denen beim Aktionstag Fridays for Future mitgemacht wurde: Oberschützen, Weppersdorf und Eisenstadt, also im Nord,- Mittel- und Südburgenland.

 

In Oberschützen macht die 16jährige Schülerin Julia Zink schon seit 5 Wochen auf die Klimaproblematik aufmerksam. Sie verdient besonderen Respekt, weil sie an den Freitagen 10 km mit dem Rad nach Oberschützen fährt, um dort von 6.30 bis 7.30 mit ihrem Banner zu stehen. Der engagierten jungen Aktivistin geht es also ganz sicher nicht darum die Schule zu schwänzen, weil sie vor dem Unterrichtsbeginn für ihr Anliegen demonstriert. Bisher war die die junge Aktivistin meist alleine mit ihrer Aktion. Am 15.März als zum weltweiten Klimastreik ausgerufen wurde, gesellten sich rund dreißig Menschen zu ihr. 

 

In Weppersdorf hat Karin Parapatits eine Aktion initiiert, um damit die Unterstützung für die vielen SchülerInnen und jungen Menschen zu zeigen die für eine bessere Welt und eine mutigere Klimapolitik auf die Straße gehen.  Ca. 25 Menschen, darunter auch Familien mit Kindern kamen vorbei um über Themen wie Umweltpolitik und Klimaschutz in den Gemeinden zu reden und sich auszutauschen. 

 

Auch in der Landeshauptstadt Eisenstadt wurde für konsequentere Maßnahmen zum Klimaschutz gestreikt. Was zum Start um 5 vor 12 in der FuZo am Rathausplatz mit einem kleinen Grüppchen begann, wuchs mit dem Marsch hinauf zum Schloss Esterhazy und zurück bis zum Gymnasium Kurzgasse auf ca. 100 TeilnehmerInnen an. Mindestens die Hälfte davon waren SchülerInnen, sehr zur Freude der Initiatorinnen, Andrea Roschek und Elisabeth Nussbaumer die darauf hoffen, dass die Schüler die Demo wöchentlich weiterführen werden. Das klare Ziel dabei ist es die Politik zu wirkungsvollen Maßnahmen für den Klimaschutz zu bewegen. 

 

 

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