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NachbarschaftsHILFE PLUS bereits in 17 Gemeinden

Im März 2014 startete NachbarschaftsHILFE PLUS mit den ersten Partnergemeinden im Burgenland. Der Verein organisiert soziale Unterstützungsangebote wie Fahr- und Begleitdienste, Besuchsdienste, gemeinsames Spazierengehen und vorübergehende Kinderbetreuung. Koordination übernehmen angestellte BüromitarbeiterInnen, die Hilfsangebote werden von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Gemeinde ausgeführt. Andrea Roschek von Impuls Radio sprach mit Sylvia Wimmer und Walter von NachbarschaftsHILFE PLUS. Sie erzählen wie alles begann, wie man sich einbringen oder Hilfe holen kann.  Ein großartiges Projekt, dass es in jeder Gemeinde geben sollte!

 

Sylvia Wimmer ist seit Beginn an dabei und koordiniert die Gemeinden Lackendorf und Unterfrauenhaid. Sie erzählt im Gespräch mit Andrea Roschek, das es ganz besonders wichtig ist das die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen genau das machen was ihnen selbst Freude macht und wofür sie Zeit aufbringen können. Das können Besuche oder gemeinsame Spaziergänge sein, oder man betätigt sich als FahrerIn zum Beispiel für Arzt,- oder Apothekenbesuche, oder man springt für die Kinderbetreuung ein. Regelmäßige Treffen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern sorgen für eine gute Kommunikation untereinander. Außerdem werden laufend Aus- und Weiterbildungen angeboten an denen die MitarbeiterInnen kostenlos teilnehmen können. „Es fühlt sich an wie eine große Familie“, sagt Sylvia Wimmer. 

 

Wenn das Interesse da ist und Vorschläge gemacht werden, organisiert der Verein auch gerne größere Ausflüge wie zum Beispiel ein gemeinsames Eis Essen im September dieses Jahres. 

 

Die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand. Es ist ein unbürokratisches kostenloses Hilfsnetzwerk für jene in den Gemeinden die Unterstützung brauchen. Außerdem rücken die Menschen wieder mehr zusammen, sie lernen sich besser kennen und können sich persönlich, untereinander austauschen.

 

17 Gemeinden sind momentan im Burgenland dabei, bis 2020 werden es dann 21 Orte sein. Eigentlich sollte jede Gemeinde so ein unkompliziertes Hilfsnetzwerk haben, meint Andrea Roschek am Ende des Gespräches und das ist auch der Traum von Astrid Rainer, Entwicklerin von NachbarschaftsHILFE PLUS.

 

Finanziert wird das Projekt von den Gemeinden, unterstützt vom Land Burgenland. Wenn ihr denkt das es auch für Eure Gemeinde eine gute Sache sein könnte dann sprecht direkt Euren Bürgermeister darauf an. Infos findet ihr auch auf der Homepage unter https://www.nachbarschaftshilfeplus.at/

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